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Spießrutenlauf für Werder-Stars nach Pokal-Blamage

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Nach Pokal-Blamage: Spießrutenlauf für Werder-Stars

04.08.2013, 18:57 Uhr | sid, t-online.de

Spießrutenlauf für Werder-Stars nach Pokal-Blamage. Die Spieler von Werder Bremen stehen nach der 1:3-Niederlage vor dem Gästeblock. (Quelle: dpa)

Die Spieler von Werder Bremen stehen nach der 1:3-Niederlage vor dem Gästeblock. (Quelle: dpa)

Nur wenige Minuten nach der neuerlichen Pokal-Blamage begann für die Akteure des Bundesligisten Werder Bremen der Spießrutenlauf vor den aufgebrachten Fans. "Sie waren richtig sauer, aber der Unmut ist berechtigt. Da ist es auch meine Aufgabe, Rede und Antwort zu stehen", sagte Bremens neuer Trainer Robin Dutt nach der 1:3 (1:1, 0:1)-Niederlage nach Verlängerung beim 1. FC Saarbrücken. Im dritten Jahr nacheinander waren die Hanseaten zum Auftakt des DFB-Pokals an einem Drittligisten gescheitert (2012 Preußen Münster, 2011 1. FC Heidenheim).

Vor allem aber die Art und Weise gab fünf Tage vor dem Bundesligastart beim Aufsteiger Eintracht Braunschweig Rätsel auf. "Es gab sicherlich vieles zu erklären, aber nichts schön zu reden", sagte Dutt, der schnellstmöglich mit der Aufarbeitung der Schmach beginnen und seine Mannschaft vor allem psychologisch wieder aufbauen will.

Werder-Kapitän stellt sich den Fans

Ein Neuaufbau sollte unter dem früheren DFB-Sportdirektor an der Weser einsetzen, das erste Pflichtspiel aber bedeutete gleich ein Rückschlag. Dabei erzielte Nils Fischer (45.) die Führung für den aufopferungsvoll kämpfenden Underdog. Sebastian Prödl (59.) rettete die Bremer zwar in die Verlängerung, doch da sorgten Tim Stegerer (105.+1) und Marcel Ziemer (111.) mit ihren Treffern für die Überraschung und verwandelten den Ludwigspark damit endgültig in ein Tollhaus.

Während die Anhänger des 1. FC Saarbrücken ihre Mannschaft feierten, machte der Bremer Anhang seinem Ärger nach Spielschluss lautstark Luft. "Das ist einfach verständlich. Wir wollten mit einem positiven Gefühl in die Liga starten. Wir haben uns in den Zweikämpfen nicht gewehrt und in der Offensive zu leicht den Ball verloren", sagte Kapitän Clemens Fritz, der neben Dutt zusammen mit Torhüter Sebastian Mielitz und Zlatko Junuzovic das Gespräch mit den Anhängern suchte und "ein positives Ende" sah.

Duell der Enttäuschten zum Saison-Auftakt

Allerdings müssen sich die Bremer erheblich steigern, um am kommenden Samstag in Braunschweig (ab 18.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) den nächsten Rückschlag zu vermeiden. Denn das Scheitern in Saarbrücken bedeutet neben dem sportlichen auch ein finanzielles Fiasko, die fetten Champions-League-Jahre sind an der Weser nur noch eine schöne Erinnerung und das frühe Pokal-Aus das nächste traurige Kapitel der jüngeren Vergangenheit.

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