05.08.2013, 19:17 Uhr | dpa, t-online.de
Nach der kläglichen Vorstellung und dem blamablen Pokal-Aus beim Drittligisten SV Darmstadt 98 herrschte bei Borussia Mönchengladbach dicke Luft. Nicht nur die Leistung über 120 Minuten stieß den Verantwortlichen sauer auf. Vor allem der entscheidende Elfer, den Branimir Hrgota arrogant an die Latte lupfte, sorgte für Verstimmung: "Wenn der Kunstschuss aus elf Metern reingeht, klopfen sich alle auf die Schulter. Wenn nicht, ist man als Schütze der Depp. So einfach ist die Regel", sagte Sportdirektor Max Eberl dem "Kicker" nach dem Spiel.
Was Eberl besonders ärgerte: Es war nicht das erste Mal, dass Hrgota seine Lässigkeit beim Elfermeterschießen zur Schau stellte. Schon in Mainz, am 33. Spieltag der vergangenen Saison, chippte der Schwede den Ball beim Strafstoß. Damals verwandelte er. "Vor dem Elfmeter habe ich gedacht: Er soll es nicht schon wieder tun", erklärte Eberl. "Die Wahrscheinlichkeit zu treffen, ist bei einem Schuss in die Ecke größer als bei einem Kunstschuss."
Eberl nervte offensichtlich, dass die Fohlen insgesamt zu selbstsicher in das Spiel gegen den Drittligisten gegangen waren. "Wenn du Darmstadt nicht schlägst, brauchst du auch nicht von Europa träumen", sagte Eberl. "Der DFB-Pokal ist so ein schöner Wettbewerb, und jetzt sind wir die Deppen, die in der ersten Runde ausgeschieden sind."
Gladbach hatte knapp 80 Prozent Ballbesitz und kontrollierte das Geschehen. Vorne fehlte jedoch wie schon so oft in der vergangenen Saison die Durchschlagskraft. Die wenigen wirklich guten Chancen vergab Max Kruse kläglich. Der vom SC Freiburg gekommene Stürmer verfehlte zweimal knapp das Ziel und scheiterte zudem frei durchlaufend an Lilien-Torwart Jan Zimmermann. Der Gipfel der Abschlussschwäche wurde dann im Elfmeterschießen erreicht. Erst scheiterte Luuk de Jong mit einem unplatzierten Versuch an Zimmermann, dann hatte Kollege Hrgota seinen unsäglichen Auftritt.
Lucien Favre wollte den finalen Fehlschützen trotzdem nicht zum Sündenbock machen. "Das war natürlich hohes Risiko, aber es fehlten nur Millimeter", entschuldigte der Trainer das Missgeschick des Pechvogels. "Das ist eine riesige Enttäuschung für uns alle. Es liegt jetzt an uns, das schnell zu verdauen."
05.08.2013, 19:17 Uhr | dpa, t-online.de
Kommentare
/ 14Top Partner
Diesen Artikel...
Mit diesem Clip ist das Mädchen ein kleiner Star im Internet. zum Video
Das skurrile Penthouse ist unter Steinen und Sträuchern verborgen. mehr
Erkunden Sie die neue T-Online.de und gewinnen Sie einen von 20 Tolino Shine eReader! mehr
Jetzt für Neukunden 50% reduziert - 6 Fl. + 2 Gl. nur 24,90 €! Versandfrei bei Reichsgraf von Plettenberg.
Jetzt alle Spiele der 1. und 2. Liga tippen, Tippgemeinschaften gründen und gewinnen. mehr
Von den Zebras über RB Leipzig bis zu den Lilien: News, Ergebnisse, Tabelle. mehr
Neue TV-Show für den Amateurfußball. Hier könnt ihr euch bewerben! mehr
Mit der neuen Herzrasen-App sind Sie noch näher am Spielgeschehen. zur App
Tennis-Thriller beim Rogers Cup-Halbfinale im kanadischen Montreal. Video
Dieser Ein-Mann-Fanblock heizt seinem Klub richtig ein. zum Video
Schalkes Sportdirektor hat Respekt vor den Ukrainern. zum Video
Stürmer erzielt sehenswertes Tor nach wenigen Sekunden. zum Video
Robben, Kroos und Ribéry über die Partie gegen Gladbach. zum Video
Der gegnerische Angreifer nutzt die Gunst der Stunde. zum Video
Hochwertige Apothekenkosmetik z.B. von Vichy, Eucerin, Avène usw. zu günstigen Preisen. mehr
Damenmode in bis zu 25 Spezialgrößen. Alle Modelle auch in Kurzgrößen. bei AtelierGS
Radio mit integrierter Wetterstation & nostalgischem Design für nur 29,99 €. bei Hugendubel.de
Fußball - national
Fußball - international
Fußball - Europapokal
Boxen
Handball
Basketball
Wassersport
Formel 1
Tourenwagen
Rallye
Eishockey
Hockey
Olympia 2014
Tennis
Volleyball
Radsport
American Football
Leichtathletik