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Derby im Pokal: Wegweiser für Stuttgart und Freiburg

23.09.2013, 12:28 Uhr | dpa

Derby im Pokal: Wegweiser für Stuttgart und Freiburg. Stuttgarts Vedad Ibisevic (r) wollte sich nach dem verschossenen Elfmeter am liebsten verstecken.

Stuttgarts Vedad Ibisevic (r) wollte sich nach dem verschossenen Elfmeter am liebsten verstecken. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Nach den Punktverlusten in der Liga begann die Pokal-Woche für den VfB Stuttgart und den SC Freiburg mit Frustbewältigung.

Die 1:1-Unentschieden waren drei Tage vor dem Derby im DFB-Pokal für beide Teams zu wenig. Für Freiburg gegen Hertha BSC, weil Gelson Fernandes und Matthias Ginter in der Nachspielzeit Riesenchancen vergaben. Und für Stuttgart gegen Eintracht Frankfurt, weil Vedad Ibisevic einen Foulelfmeter in der vierten Minute der Nachspielzeit neben das Tor setzte.

Das badisch-schwäbische Derby am Mittwoch entscheidet nun bei beiden Mannschaften über die Grundstimmung in den kommenden Wochen. Der VfB könnte mit dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale die Euphorie nach dem Trainerwechsel von Bruno Labbadia hin zu Thomas Schneider untermauern. Umgekehrt hätte der Verein bei einer Niederlage schon nach wenigen Wochen zwei Saisonziele verspielt - die Gruppenphase zur Europa League wurde schließlich bereits verpasst.

Der SCF hingegen braucht nach sieben sieglosen Pflichtspielen in Serie dringend ein Erfolgserlebnis. Die Dreifachbelastung aus Liga, Europa League und Pokal ist der Club ohnehin nicht gewohnt, ein Aus gegen den Pokalfinalisten der vergangenen Saison würde die Trendwende für den Tabellen-17. wohl arg verzögern.

Von Druck will SC-Trainer Christian Streich aber nichts wissen. "Das ist ein Pokalspiel. Einer gewinnt, einer verliert. Das ist keine Last", sagte er. "Wir können im Moment kein Feuerwerk abbrennen oder alles niederspielen, das ist völlig illusorisch", ergänzte Streich. "Wichtig ist, dass die Ordnung gut ist." Die habe gegen Hertha gestimmt - Pfiffe der unzufriedenen Fans hin oder her.

Auch der VfB wollte sich nicht lange mit dem verschenkten Dreier zum 120. Vereinsgeburtstag aufhalten. "Wir haben den Sieg auf dem Silbertablett serviert bekommen", meinte Trainer Thomas Schneider. "Wenn man in der letzten Minute einen Elfmeter verschießt, ist das schon bitter. Aber wichtig ist, dass eine Entwicklung in der Mannschaft zu sehen ist." Vier Pflichtspiele unter seiner Verantwortung gab es bislang, keines davon hat der VfB verloren. Das soll auch gegen Freiburg so bleiben. "Das wird ein heißer Tanz. Es kann sein, dass wir ein bisschen rotieren werden, aber wir wollen in die nächste Runde, das ist klar", kündigte Schneider an.

Der Fehlschuss von Ibisevic sollte bis dahin abgehakt sein. "Da mach' ich mir keinen Kopf, der wird keinen Schaden nehmen", sagte Sportvorstand Fredi Bobic. "Dann trifft er halt in Freiburg wieder." Die Führung der Eintracht durch Marco Russ (14. Minute) hatte Timo Werner 126 Sekunden später ausgeglichen. Mit 17 Jahren und 200 Tagen ist Werner drittjüngster Erstliga-Torschütze nach Nuri Sahin (Borussia Dortmund) und Julian Draxler (Schalke 04).

Einen wie Werner hätte wohl auch Streich gerne. Denn seine Stürmer mussten sich ein paar deutliche Worte gefallen lassen - obwohl Admir Mehmedi erneut traf. "Die Überzeugung vorne ein Tor machen zu wollen fehlt bei einigen. Diese unbedingte Überzeugung, sich da reinzuhauen. Das ist in dem Maße nicht da", beschwerte sich Streich. "An solchen Dingen müssen wir arbeiten." Bis zum nächsten Anpfiff gegen Stuttgart blieben ihm nach diesem Satz keine 75 Stunden mehr.

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