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Wiesnzeit ist Siegeszeit - Bayern-Vorfreude auf H96

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Fußball  

Wiesnzeit ist Siegeszeit - Bayern-Vorfreude auf H96

24.09.2013, 15:54 Uhr | dpa

Wiesnzeit ist Siegeszeit - Bayern-Vorfreude auf H96. Arjen Robben will mit den Bayern auch gegen Hannover jubeln.

Arjen Robben will mit den Bayern auch gegen Hannover jubeln. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Unschlagbar zur Wiesnzeit? Im Pokalduell mit Hannover 96 will Titelverteidiger FC Bayern einen Kater in den Oktoberfest-Wochen unbedingt vermeiden.

"Ich bin mir sicher, am Mittwoch werden wir diesen Wettbewerb nicht gewinnen, aber wir können diesen Wettbewerb am Mittwoch verlieren", warnte Trainer Pep Guardiola, einen Tag vor dem Zweitrunden-Match inmitten der Volksfesttage. Seit 2010 haben die Münchner kein Wiesn-Heimspiel mehr verloren und wollen dem Anhang auf der Festmeile weiter Grund zum Feiern geben. "Es ist schön", schilderte Guardiola seinen ersten Eindruck aus der Stadt. "Die Frauen mit Dirndl und die Lederhosen, das ist schön... Bier und Party."

Nach drei Siegen nacheinander wollen die Münchner ihre Bilanz ausbauen. "Wir müssen jetzt eine Serie hinlegen", betonte Arjen Robben vor dem Zweitrundenduell am Mittwoch. Der Flügelflitzer traf sich im Käferzelt schon mit dem ehemaligen Bayern-Kapitän Mark van Bommel, auch der gebürtige Bayer Thomas Müller stattete der Wiesn schon einen kurzen Besuch ab.

"Gegen Schalke haben wir eine gute Leistung abgerufen, die wir im Pokalspiel am Mittwoch gegen Hannover natürlich wiederholen wollen. Während der Wiesnzeit sind die Bayern ja schließlich unschlagbar...", meinte Müller und postete im Internet ein Bild von sich und seiner Frau in Tracht.

Ein Mannschaftsbesuch beim 180. Oktoberfest ist für den 6. Oktober geplant, vorher sollen nach den Siegen gegen Hannover (2:0), Moskau (3:0) und Schalke (4:0) weitere Tore und Erfolge folgen. "Wir werden immer besser. Das wollen wir auch am Mittwoch wieder bestätigen im DFB-Pokal gegen Hannover", sagte Mittelfeldakteur Toni Kroos und wies auf den guten Auftritt der Gäste in der Bundesliga hin. Wie Kroos forderte auch Robben vollen Einsatz vom Team. "Wir wollen weiter kommen - dafür müssen wir auch gegen Hannover wieder 100 Prozent geben", betonte der Niederländer in der "tz" (Dienstag).

Vor anderthalb Wochen holten sich die Münchner Profis dank einer Leistungssteigerung nach der Pause zwar den sicheren Sieg gegen die couragierten Niedersachsen, aber auch die rauf und runter diskutierte Schelte von Sportvorstand Matthias Sammer ab.

"Kritik gehört dazu, gerade beim FC Bayern", befand Robben inmitten voll gepackter Fußball-Wochen. Mittlerweile, das verriet Präsident Uli Hoeneß, hat es ein Gespräch mit Sammer gegeben. "Er hat seine Meinung geäußert, wir haben unsere Meinung geäußert. Wenn vernünftige Männer zusammensitzen, gibt es immer eine vernünftige Lösung", sagte Hoeneß am Dienstag.

Hoeneß sieht das Team in den Englischen Wochen gewappnet, Guardiola freut sich sogar ein wenig über die Dauerbelastung. "Wenn man alle drei Tage spielt, dann sind die Spieler immer fokussiert", sagte der Coach. Allerdings sei eine längere Pause auch mal für die Regeneration gut und er könne angesichts von Ausfällen nicht viel rotieren. Immerhin, Mario Götze könnte am Mittwoch in den Kader aufrücken. Darüber wollte Guardiola aber erst am Spieltag entscheiden.

Hannover setzt große Hoffnungen auf den zurückgekehrten Szabolcs Huszti. Der Ungar war beim 0:2 im Liga-Spiel gesperrt, nun ist der Flügelmann wieder dabei. "Er ist ein ganz wichtiger Spieler für die Mannschaft und für mich", lobte Trainer Mirko Slomka den Flankengeber und sicheren Elfmeterschützen. Zudem hat Huszti an München gute Erinnerungen. Im November 2006 gelang ihm das Siegtor zum bisher einzigen Bundesliga-Erfolg von Hannover 96 beim FC Bayern.

"Man kann die Bayern nur schlagen, wenn man mit breiter Brust auftritt", sagte Manager Dirk Dufner. "Wir haben uns in München Respekt verschafft. Vielleicht treten wir noch einen Tick mutiger und frecher auf", erklärte Slomka. Er muss auf seinen besten Stürmer Mame Diouf verzichten. Der Senegalese reiste nicht mit nach München, wo die 96er zweimal übernachten. "Ohne Wiesn-Besuch", wie Slomka betonte.

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