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Mainz 05: Thomas Tuchel verfolgt DFB-Pokal-Aus gegen Köln von der Tribüne

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40 Grad Fieber  

Tuchel verfolgt Mainzer Aus von der Tribüne

25.09.2013, 07:58 Uhr | t-online.de

Mainz 05: Thomas Tuchel verfolgt DFB-Pokal-Aus gegen Köln von der Tribüne. Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel. (Quelle: imago/Team 2)

Der Mainzer Trainer Thomas Tuchel. (Quelle: Team 2/imago)

Der FSV Mainz 05 schlittert immer tiefer in die Krise. Gegen den Zweitligisten 1. FC Köln flogen die Rheinhessen in der zweiten Runde des DFB-Pokals zu Hause raus, die 0:1 (0:0)-Pleite war bereits die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Serie. Für Trainer Thomas Tuchel war es ohnehin ein Tag zum Vergessen. Der Coach der 05er war schwer erkältet und konnte gegen Köln nicht auf der Bank sitzen.

Der 40-Jährige verfolgte das Match mit fast 40 Grad Fieber teilweise von der Tribüne, teilweise aus einer Loge heraus. Ironischerweise hatte Tuchel vorab noch den Pokal als "richtige Medizin" bezeichnet, um Selbstvertrauen zu tanken.

Tuchel nach dem Spiel erschöpft

Doch er selbst konnte nichts ausrichten, der Trainer schaffte es nur unter größten Anstrengungen, die Halbzeitansprache in der Kabine durchzuführen. Er war dann aber nicht mehr in der Lage, sich nach dem Spiel zu äußern. Dafür beantwortete sein Co-Trainer Arno Michels die Frage nach Tuchels Gesundheitszustand. "Es geht ihm den Umständen entsprechend schlecht", sagte Michels, der Tuchels Part am Spielfeldrand übernommen hatte.

Strutz: "Das tut weh"

Doch auch ihm gelang es nicht, das Team zur sportlichen Kehrtwende zu führen. Nach dem tollen August, als die Mainzer mit neun Punkten aus drei Spielen in die Bundesliga starteten, herrscht mittlerweile herbstliche Tristesse bei den Rheinhessen. Nach vier Pflichtspielpleiten in Folge müssen sie in der Liga den Blick nach unten richten. Nach dem Aus gegen Köln herrschte große Enttäuschung. "Das tut weh. Ich brauche kein Beileid, aber es ist schon ein herber Rückschlag", sagte Präsident Harald Strutz.

Den entscheidenden Treffer für Köln erzielte ausgerechnet Marcel Risse (53. Minute), der vor der Saison von Mainz nach Köln gewechselt war. Der Sieg des Zweitligisten war allerdings verdient, die 05er hatten bis auf die Schlussphase kaum Torchancen, während der FC einige gute Gelegenheiten bei Kontern liegenließ.

Heidel: "Schwer zu verstehen"

Warum die Mainzer so schlecht auftraten, war den Beteiligten ein Rätsel. Für Stürmer Sebastian Polter war es "Kopfsache", während Manager Christian Heidel bilanzierte: "Köln hat es gut gemacht, wir haben es schlecht gemacht und verdient verloren. Es ist schwer zu verstehen, warum die Spieler quer durch die Bank ihre Form verlieren, innerhalb von Wochen." Heidel hofft nun auf Tuchel: "Thomas Tuchel wird das Spiel sicher genau analysieren. Ich bin überzeugt, dass bei Hertha BSC eine andere Mannschaft auf dem Platz steht." Und mit Tuchel der Cheftrainer.

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