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DFB-Pokal 2014: FC Bayern will ins Pokalfinale - FCK hofft auf Wunder

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DFB-Pokal 2014  

FC Bayern will ins Pokalfinale - FCK hofft auf Wunder

16.04.2014, 15:51 Uhr | dpa

DFB-Pokal 2014: FC Bayern will ins Pokalfinale - FCK hofft auf Wunder. Münchens Trainer Pep Guardiola will erstmals das DFB-Pokalfinale in Berlin erleben.

Münchens Trainer Pep Guardiola will erstmals das DFB-Pokalfinale in Berlin erleben. Foto: Marc Müller. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Der FC Bayern München strebt am Mittwoch den Einzug in sein 20. Finale im DFB-Pokal an. Der deutsche Fußball-Rekordmeister geht als haushoher Favorit in das Halbfinal-Duell gegen Zweitligist 1. FC Kaiserslautern.

Nach der 0:3-Pleite der Münchner in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund fordert Trainer Pep Guardiola eine Leistungssteigerung des Teams. Wenn man wie in den vergangenen drei Spielen auftrete, werde man kein Finale erreichen, sagte der Spanier.

Eindrucksvoll ist die Heim-Bilanz der Münchner im Pokal-Wettbewerb. Nur eines der vergangenen 30 Spiele zu Hause ging verloren. Insgesamt unterlagen die Münchner lediglich neunmal vor heimischer Kulisse seit der ersten Pokal-Teilnahme 1935. Mut machen könnte dem FCK höchstens ein Resultat: Am 17. August 1991 gewann der damalige Zweitligist FC Homburg in der zweiten Runde mit 4:2 beim FC Bayern.

"Wenn wir wie in den letzten drei Spielen spielen, erreichen wir kein Finale", mahnte Trainer Pep Guardiola vor dem Halbfinal-Duell. Das scheinbar im Vorfeld schon entschiedene Kräftemessen zwischen dem Rekordpokalgewinner und dem Zweitligisten sei für ihn "eine große Leidenschaft", erklärte der Spanier. Den langen Ausführungen verlieh er einen Tag vor dem Spiel mit vielen Gesten Nachdruck. "Ich war noch nicht im Finale in Berlin. Das ist für mich ein kleiner Traum", gestand der 43-Jährige.

Im Olympiastadion in der Hauptstadt, in dem Guardiola Ende März seine erste Meisterschaft bejubelte und der FC Bayern vor einem Jahr das historische Triple feierte, wollen die Münchner am 17. Mai auch in diesem Jahr um Pokal-Ehren spielen. "Wir wollen nach Berlin", betonte auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und warnte vor dem FCK. "Es ist wichtig, sie nicht zu unterschätzen. Dass sie einem Bundesligisten wehtun können, haben sie in Leverkusen bewiesen."

Aber ob das auch gegen "die beste Mannschaft der Welt", wie FCK-Vorstandschef Stefan Kuntz betonte, gelingen kann? "Ich träume jeden Samstag vom Lottogewinn", entgegnete Kuntz fast schon trotzig. "Warum sollte ich dann nicht auch vom Wunder von München träumen?" Immerhin: Am 17. August 1991 unterlagen die Bayern mit 2:4 nach Verlängerung gegen den damaligen Zweitligisten FC Homburg.

Zum Halbfinal-Jubiläum, es ist das 25. Münchner Spiel in der Vorschlussrunde, soll das dem Guardiola-Ensemble keinesfalls passieren. "Ich muss die richtige Lösung finden", erklärte Guardiola die Suche nach der zündenden Idee und schnipste dabei mit den Fingern. Man brauche "Leidenschaft und Herz", erklärte der Spanier und baut auf die Mentalität seiner Mannschaft. "Am Ende einer Saison gehe es nur hier", sagte Guardiola und tippte sich an die Stirn. Nur dann komme man nach Berlin und könne auch Real Madrid auf dem Weg ins Champions-League-Finale ausschalten, erklärte der Startrainer.

Anders als in der von ihm nach dem Titelgewinn abgehakten Meisterschaft ("Sorry, die Bundesliga ist vorbei") wollen sich die Bayern im fünften Halbfinale nacheinander wieder gierig präsentieren. "Wenn wir so spielen wie gegen Dortmund, wird es auch am Mittwoch schwer", sagte Toni Kroos nach dem 0:3 gegen den BVB. Man sollte die "richtigen Lehren" aus dem Auftritt vom Wochenende ziehen, mahnte auch Sportdirektor Matthias Sammer.

Ob der gegen die Borussia mit Wadenproblemen ausgetauschte Manuel Neuer im Tor stehen kann, will Guardiola erst am Spieltag entscheiden. Bei ihm muss der spanische Starcoach abwägen: Pause mit Blick auf das Champions-League-Halbfinale nächste Woche bei Real Madrid oder doch ein Einsatz gegen den Zweitligisten?

Dass die Pfälzer zu vielen Chancen kommen, erwartet sowieso keiner. Ein frühes Gegentor wolle man vermeiden, bekundete Torhüter Tobias Sippel und hofft auf "vielleicht einen Konter". "Bei einem frühen Gegentor kannst du dir aber ausrechnen, wie das wahrscheinlich ausgeht."

Zumal die Bayern-Bilanz im Pokal dem FCK keine Chance aufzeigt. Insgesamt unterlagen die Münchner seit ihrer ersten Pokal-Teilnahme 1935 lediglich neunmal zu Hause. Nur eines der vergangenen 30 Heimspiele, am 2. März 2011 beim 0:1 gegen den FC Schalke 04, ging verloren.

Aber man fahre "nicht nur nach München, um die Trikots zu tauschen. Wir wollen nicht ängstlich reingehen, sondern mit Spaß und Entschlossenheit", sagte Trainer Kosta Runjaic, "wir haben nur minimalste Chancen. Aber wir werden versuchen, diese zu nutzen."

Und einmal in neun Pokal-Partien siegten die Roten Teufel auch gegen den großen FC Bayern: Im November 1980 gab es dank Hans-Peter Briegel und Hans-Günter Neues einen 2:1-Erfolg - allerdings auf dem heimischen Betzenberg.

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