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DFB-Pokal: Sammer poltert beim FC Bayern trotz Finaleinzug

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Bayern im Traumfinale, aber…  

Sammer poltert: "Wir brennen nicht"

17.04.2014, 16:27 Uhr | tht, t-online.de

DFB-Pokal: Sammer poltert beim FC Bayern trotz Finaleinzug. Matthias Sammer gefällt es nicht, wie die Spieler des FC Bayern sich im Moment präsentieren. (Quelle: imago)

Matthias Sammer gefällt es nicht, wie die Spieler des FC Bayern sich im Moment präsentieren. (Quelle: imago)

Wirklich freuen konnte sich Matthias Sammer nicht. Nur Minuten zuvor hatte der FC Bayern dank eines 5:1-Sieges gegen den 1. FC Kaiserslautern das Traumfinale im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund perfekt gemacht, da platzte dem Sport-Vorstand des Triple-Siegers am Sky-Mikrophon trotzdem der Kragen. "Wir brennen nicht. Für unsere Aufgaben reicht das nicht", polterte der Funktionär los. Mit Recht: Zwar hat sich der Deutsche Meister gegen den Zweitligisten keine Blöße gegeben, dennoch ist der Zauber des Guardiola-Teams seit den drei sieglosen Bundesliga-Spielen in Serie plötzlich verschwunden.

"Wir sind glücklich, dass wir im Finale sind, aber ich bin nicht glücklich, wie wir spielen, wie wir uns im Moment präsentieren", zog Sammer ein ehrliches Fazit. In der Tat brauchte der FC Bayern eine ganze Weile gegen engagiert und mutig auftretende Lauterer, um so etwas wie Dominanz auszustrahlen. Erst der Doppelschlag von Bastian Schweinsteiger (24.) und Toni Kroos (32.) löste beim Gastgeber etwas die Verkrampfung.

Linke Bayern-Seite fällt ab

Thomas Müller per Foulelfmeter (50.), Mario Mandzukic (78.) und Mario Götze (90.)  sowie Simon Zoller, der mit dem zwischenzeitlichen 3:1 den Pfälzer Ehrentreffer erzielte (60.), sorgten im zweiten Durchgang für das Endergebnis. Zwar waren die Gastgeber in allen Belangen überlegen, dennoch fehlte erneut diese enorme Spielfreude, die den FC Bayern Ende März zur frühesten Deutschen Meisterschaft in der Geschichte der Bundesliga geführt hatte. 

Bis auf Arjen Robben, der die ersten drei Tore vorbereitet hatte, und Schweinsteiger hinken derzeit nahezu alle Stars einen Tick hinter den eigenen Ansprüchen hinterher. Besonders besorgniserregend ist die aktuelle Formkurve von David Alaba und Franck Ribéry. Die linke Seite der Münchner fand gegen den Zweitliga-Vierten so gut wie gar nicht statt. Ribérys Schuss aus sieben Metern Richtung Oberrang anstatt ins leere Tor hatte Symbolcharakter (54.).

Das Miteinander ist verloren gegangen

Die Bayern wirkten über die gesamte Spielzeit bemüht, doch der Esprit ging ihnen ab. Und so war es am Ende anstatt eines Befreiungsschlages ein kreuzbiederer Arbeitssieg. "Wir müssen uns fragen, ob wir noch zwei Titel wollen", sagte Sammer nach der Partie. Überhaupt fehlte dem 46-Jährigen die "Gruppendynamik. Wenn mal ein Fehlpass passiert, dass der eine den anderen unterstützt."

Diese Tendenz gab es bereits in den drei letzten Bundesligaspielen: Seit die Meisterschaft unter Dach und Fach ist, sind die Bayern-Spieler im Schnitt drei Kilometer weniger gelaufen als in den Partien zuvor.

Müllers Appell an die Mannschaft

"Es läuft die letzten Spiele nicht so, wie wir es vielleicht gewohnt sind. Aber es bringt nichts, dass du das ausdrückst. Sondern wir als Mannschaft müssen uns wieder auf dem Platz mehr unterstützen", zog Müller eine ähnliche Bilanz wie Sammer und gab zu, dass man "keine Glanzleistung" abgeliefert hatte. "Wir wissen Bescheid, aber es ist nicht so einfach, den Hebel einfach auf Knopfdruck wieder umzulegen. Es fehlt nicht viel zu einer Top-Leistung, aber wir müssen wieder ein bisschen zusammenrücken."

Am kommenden Mittwoch steht das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League bei Real Madrid auf dem Programm. Im Gegensatz zu den Bayern haben die Madrilenen ihr kurzes Zwischentief überwunden und strotzen nach dem 2:1-Sieg im spanischen Pokalfinale gegen den Erzrivalen FC Barcelona nur so vor Selbstvertrauen. Mit der Leistung wie gegen Kaiserslautern wird es gegen die Königlichen nicht reichen.

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Guardiola sucht den Rhythmus

Zum Glück können die Bayern noch einmal in der Liga den Ernstfall proben. Am Ostersamstag muss das Team von Pep Guardiola in Braunschweig antreten. "Dort wollen wir einen weiteren Schritt nach vorne machen für den Rhythmus und für unser Selbstvertrauen", kündigte Guardiola an. "Wenn wir es schaffen, so zu spielen wie vor der Meisterschaft, dann sind wir zu allem in der Lage", hofft auch der grantelnde Sammer auf eine Wende zum Guten.   

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