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FC Bayern München vor Pflichtaufgabe im DFB-Pokal gegen Münster

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Fußball  

Bayern ohne Zeit zum Wehklagen: Pokalpflicht in Münster

15.08.2014, 13:50 Uhr | dpa

FC Bayern München vor Pflichtaufgabe im DFB-Pokal gegen Münster. Trainer Pep Guardiola muss seine Mannschaft aufbauen und auf den Pokal einschwören.

Trainer Pep Guardiola muss seine Mannschaft aufbauen und auf den Pokal einschwören. Foto: Peter Kneffel. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Die schwere Knieverletzung von Defensiv-Ass Javi Martínez hat die Stimmungslage beim FC Bayern München zwischen dem verlorenen Supercup-Finale gegen den nationalen Rivalen Borussia Dortmund und dem nächsten Westfalen-Trip am Wochenende nach Münster weiter getrübt.

Vorfreude auf den DFB-Pokal? Nicht wirklich. "Egal das Ergebnis, egal der Cup - Javis Verletzung ist das Schlimmste", stöhnte Trainer Pep Guardiola, der bis ins kommende Jahr ohne seinen spanischen Landsmann Martínez auskommen muss, in seinem Fazit nach dem 0:2 im ersten Pflichtspiel der Saison.

Das Pech des 25-Jährigen, der bei einem unglücklichen Zusammenprall mit BVB-Profi Marcel Schmelzer einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten hatte, verschärft die schwierige Ausgangslage der Münchner zum Saisonstart. Guardiola und den Bayern-Bossen bleibt nur wenig Zeit zu entscheiden, ob die Personaldecke in der Abwehr nicht zu dünn geworden ist. Anfang September schließt das Transferfenster.

"Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen - ich werde noch stärker zurückkommen", versprach Martínez, der in den USA operiert werden soll. Sein Ausfall wiegt schwer, auch die Kollegen reagierten betroffen. "Das ist einfach bitter", sagte Arjen Robben auf der Internetseite des deutschen Meisters: "Er ist ein extrem wichtiger Spieler für uns, der in vielen großen Spielen den Unterschied ausgemacht hat. Im letztjährigen Pokalfinale zum Beispiel."

Beim 2:0-Erfolg der Bayern gegen Dortmund am 17. Mai in Berlin ragte Martínez als zentraler Spieler einer Dreier-Abwehrkette heraus. Beim Pokal-Neustart exakt drei Monate später am Sonntag (16.00 Uhr) beim Drittligisten Preußen Münster werden neben Martínez sicher die ebenfalls verletzten Thiago und Rafinha sowie der angeschlagene Franck Ribéry fehlen. Dazu kommt, dass die deutschen Weltmeister ebenso wie die WM-Halbfinalisten Robben und Dante noch gar nicht wieder in Bestform sein können. "Man hat doch gemerkt, dass wir erst fünf gemeinsame Trainingseinheiten hatten", gestand Thomas Müller nach dem verlorenen Supercup-Endspiel in Dortmund.

Gegen den krassen Außenseiter aus Münster sollte es dennoch für den Titelverteidiger zum Weiterkommen reichen. "Im Pokal müssen wir unsere Leistung bringen", sagte David Alaba. "Weiter Gas geben", empfahl Neuzugang Robert Lewandowski. Robben erwartet im 15 000 Zuschauer fassenden Preußenstadion in Münster ein typisches David-gegen-Goliath-Duell mit einer gegnerischen Mannschaft, "die kämpferisch alles zeigen wird. Sie werden uns nichts schenken." Am Favoritensieg zweifelt Robben nicht: "Wenn wir unsere fußballerische Klasse ausspielen, kommen wir eine Runde weiter."

Die Gastgeber sind heiß auf ihr Spiel des Jahres gegen die Stars aus München. "Besser geht es nicht", sagte Kapitän Jens Truckenbrod im WDR: "Ich freue mich, mal gegen solche Jungs zu spielen."

Guardiola hat die Bayern-Fans bereits auf eine schwierige Hinrunde vorbereitet. "Wir brauchen Zeit", sagte der Coach: "Ich bin sicher, wir werden bis zur Winterpause ein bisschen Probleme haben." Torwart Manuel Neuer setzt darauf, dass die WM-Teilnehmer mit intensiver Arbeit schnell wieder in Form kommen werden.

Am Freitag, an dem Guardiola kein Teamtraining angesetzt hatte, absolvierten die Weltmeister Müller, Lahm, Götze und Boateng gemeinsam mit Robben, Dante, Claudio Pizarro und Xherdan Shaqiri eine intensive Laufeinheit auf dem Vereinsgelände. Auch der an Knieproblemen leidende Ribéry arbeitete individuell mit den Fitnesstrainern. Neben zusätzlichen Trainingsschichten soll die Wettkampfpraxis bei der Formsuche hilfreich sein. "Wir brauchen auch die Spielpraxis", sagte Neuer.

Robben, der in Dortmund noch pausiert hatte, befürchtet trotz der bekannten Handicaps keinen Saisonfehlstart. Dem Startprogramm in der Bundesliga mit den "starken Gegnern" Wolfsburg, Schalke und Stuttgart kann der Flügelstürmer sogar Positives abgewinnen: "Da weiß jeder: 'Hey, es geht wieder los.' Wir dürfen uns keinen Leichtsinn leisten." Diese Botschaft gilt auch schon in Münster.

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