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DFB-Pokal: Augsburg und Paderborn streichen die Segel

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RB Leipzig schlägt Paderborn  

Magdeburg wirft Augsburg aus dem Pokal

17.08.2014, 22:35 Uhr | t-online.de

DFB-Pokal: Augsburg und Paderborn streichen die Segel. Augsburgs Klavan (li.) beim Kopfballduell mit Magdeburgs Beck. (Quelle: dpa)

Augsburgs Klavan (li.) beim Kopfballduell mit Magdeburgs Beck. (Quelle: dpa)

Es hat die nächsten Bundesligisten erwischt: Nach Mainz und Stuttgart verabschieden sich auch der FC Augsburg und Aufsteiger SC Paderborn schon in der 1. Runde aus dem DFB-Pokal. Die bayerischen Schwaben verloren beim Regionalligisten 1. FC Magdeburg mit 0:1 (0:0). Christian Beck gelang in der 57. Minute der Siegtreffer für den Außenseiter. Paderborn flog durch ein 1:2 (1:1, 1:1) nach Verlängerung beim Zweitliga-Neuling RB Leipzig raus, Clemens Fandrich erzielte das entscheidende Tor in der 109. Spielminute.

Eine kleine Überraschung gelang auch dem FC Würzburger Kickers. Der Regionalligist setzte sich mit 3:2 (2:2, 0:1) nach Verlängerung gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf durch. Der Außenseiter zeigte großen Einsatz und ebenso große Moral und kämpfte sich trotz Rückstands in die Partie zurück. In der 114. Minute gelang Steven Lewerenz mit einem abgefälschten Freistoß das alles entscheidende Tor.

Wölfe müssen gegen Lilien nachsitzen

Der VfL Wolfsburg musste beim Zweitliga-Aufsteiger Darmstadt 98 ins Elfmeterschießen und setzte sich dort glücklich mit 5:4 (0:0, 0:0) durch. Schon in der regulären Spielzeit wehrte sich der Außenseiter nach Kräften und ließ nicht viele Torchancen des Bundesligisten zu. Zur großen Überraschung wie im Vorjahr, als Borussia Mönchengladbach am Böllenfalltor ausrutschte, reichte es aber nicht.

Bremen müht sich in die zweite Runde

Die erste Runde im DFB-Pokal - das ist einfach nicht Werder Bremens Sache. Die traditionell schwachen Pokalstarter haben dieses Mal immerhin die zweite Runde erreicht, aber erneut quälten sich die Hanseaten durch ihre Auftaktaufgabe. Dabei erwischte das Team von Trainer Robin Dutt beim 3:2 (1:1, 1:1)-Sieg nach Verlängerung beim FV Illertissen einen Traumstart: Schon nach vier Minuten ging Werder durch einen von Izet Hajrovic verwandelten Elfmeter in Führung.

Der bayerische Regionalligist ließ sich davon aber nicht beeindrucken und kam noch vor der Pause durch Moritz Nebel zum Ausgleich. Auch im zweiten Durchgang tat sich der Bundesligist schwer, eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit hatte Marc Hämmerle sogar die Riesenchance, den Favoriten rauszukegeln. In der Verlängerung schossen Assani Lukimya und U19-Europameister Davie Selke die Bremer zur vermeintlich beruhigenden Führung der Bremer, die nach dem erneuten Anschlusstreffer durch Hämmerle aber bis zum Schluss ums Weiterkommen zittern mussten.

Götze und Müller treffen schon wieder

Überhaupt keine Mühe hatte dagegen der FC Bayern. Beim 4:1 (2:0)-Sieg über den Drittligisten Preußen Münster trafen unter anderem auch zwei Weltmeister: Mario Götze und Thomas Müller. Robert Lewandowski verschoss in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter und verpasste so seinen ersten Pflichtspieltreffer für die Münchner. Auch der SC Freiburg musste sich wenig strecken. Die Breisgauer setzten sich mit 2:0 (1:0) gegen Eintracht Trier aus der Regionalliga Südwest durch.

Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC gewann nach Rückstand mit 3:1 (0:0) beim Nordost-Oberligisten 1. FC Neubrandenburg, Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld überraschte mit einem deutlichen 4:1 (1:0) über den früheren Klassenkonkurrenten SV Sandhausen.

Löwen mühen sich bei Holstein Kiel

Beim Zweitligisten TSV 1860 München haben die Chaos-Wochen ein vorläufiges Ende gefunden. Wenige Tage nach der Suspendierung und anschließender Begnadigung einiger undisziplinierter Spieler zogen die Löwen in die 2. Runde des Pokals ein. Allerdings brauchten die Löwen bei Holstein Kiel unglaublich viel Glück und mussten sich den 2:1 (0:1)-Sieg beim Drittligisten hart erkämpfen. Bis zur 64. Minute lag die Elf von Trainer Ricardo Moniz sogar zurück, dann drehte Rubin Rafael Okotie mit einem Doppelpack die Partie.

Paloma flattert die nächste Packung ins Haus

Nicht den Hauch einer Chance hatte der USC Paloma bei der 0:9 (0:7)-Pleite gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Der Oberligist lag bereits in der ersten Halbzeit hoffnungslos mit sieben Toren zurück. Für die Amateure aus dem Hamburger Stadtteil Barmbeck-Süd war es im zweiten Pokalauftritt überhaupt die zweite Packung. Schon beim Debüt vor zwölf Jahren hatte Paloma mit 0:5 gegen den 1. FC Kaiserslautern verloren.

Im Ostderby zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und Erzgebirge Aue hatten die höherklassigen Gäste das bessere Ende für sich. 0:1 (0:1) hieß es am Ende im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena aus Sicht des Regionalligisten gegen den Zweitligisten. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Solomon Okoronkwo sechs Minuten vor der Pause.

Rehden macht Aalen zu schaffen

Besser machte es der Regionalligist BSV Schwarz-Weiß Rehden, der dem VfR Aalen immerhin ein Elfmeterschießen abtrotzte. Das Amateurteam ging vor schwacher Kulisse von knapp 1000 Zuschauern durch das Eigentor von Nejmeddin Daghfous sogar in Führung. Nach dem Wechsel erkämpfte der Zweitligist den Ausgleich, mehr wollte in der regulären Spielzeit und in der Verlängerung aber nicht mehr gelingen. In der Elfmeterlotterie hatte Aalens Torhüter Daniel Bernhardt dann die besseren Nerven und rettete sein Team in die nächste Runde. 5:4 (1:1, 1:1) hieß es am Ende für die etwas glücklicheren Gäste.

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