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Reaktionen auf Pokal-Aus von Mainz, Stuttgart, Paderborn und Augsburg

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Reaktionen auf die Pokal-Pleiten  

"Klar, dass wir die Sterne nicht vom Himmel spielen"

18.08.2014, 12:19 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Reaktionen auf Pokal-Aus von Mainz, Stuttgart, Paderborn und Augsburg. FSV-Manager Christian Heidel (li.) stärkt Coach Kasper Hjulmand nach der Pokalpleite den Rücken. (Quelle: imago/Jan Huebner)

FSV-Manager Christian Heidel (li.) stärkt Coach Kasper Hjulmand nach der Pokalpleite den Rücken. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Gleich vier Erstligisten hat es zum Auftakt der 72. Saison im DFB-Pokal erwischt: Nach dem VfB Stuttgart mussten sich auch der SC Paderborn und der FC Augsburg unterklassigen Teams geschlagen geben. Und auch den FSV Mainz 05 hat es getroffen: Nach dem Aus in der Qualifikation zur Europa League scheiterten die Rheinhessen in einem Krimi beim Drittligisten Chemnitzer FC mit 4:5 im Elfmeterschießen schon zum zweiten Mal in der noch jungen Spielzeit. Nach 120 Minuten hatte es 5:5 gestanden.

Die Mainzer mit ihrem neuen Coach Kasper Hjulmand standen wieder mit leeren Händen da. Manager Christian Heidel hatte Mitleid mit seinem Coach. "Für einen neuen Trainer ist das unangenehm, wenn du in den ersten beiden Entscheidungen rausfliegst. Wenn man sieht, wie akribisch er arbeitet, ist das alles andere als schön".

Öffentliche Zweifel an Hjulmand will Heidel aber nicht aufkommen lassen und forderte Geduld im Umfeld des Klubs: "Man muss die Kirche ein ganz klein wenig im Dorf lassen. Wir haben wichtige Spieler abgegeben, da ist es klar, dass wir nicht die Sterne vom Himmel spielen."

Veh: "Die Niederlage beunruhigt mich nicht"

Auch der VfB Stuttgart, Pokalfinalist 2013, bescherte seinem neuen Trainer Armin Veh mit der 0:2-Niederlage in Bochum einen unglücklichen Einstand. Veh nahm die Pleite durch die beiden Treffer von Simon Terodde aber relativ gelassen: "Die Niederlage beunruhigt mich nicht, ich weiß, was wir besser machen müssen", sagte der Rückkehrer nach der ersten Auftakt-Niederlage der Schwaben seit 19 Jahren.

Vor dem schweren Bundesliga-Start bei Borussia Mönchengladbach ist für ihn alles reine Kopfsache. "Wir hatten hier die Köpfe häufig unten oder wollten mit ihnen durch die Wand", sagte Veh: "Es ist nicht schlimm, dass wir ausgeschieden sind, aber wir dürfen den Kopf nicht verlieren." Auch Sportvorstand Fredi Bobic wollte das Aus nicht überbewerten: "Das war eine verdiente Niederlage. Bochum war zielstrebiger und griffiger. Uns sollte diese Niederlage vor dem Ligastart nicht verunsichern."

Breitenreiter: "Es gibt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen"

Nicht viel besser machte es Paderborn gegen RB Leipzig. Der Aufsteiger ging zwar durch Süleyman Koc in Front. Doch Anthony Jung und in der Verlängerung Clemens Fendrich schafften die Wende für die Leipziger. Paderborns Trainer André Breitenreiter zeigte sich nach der Niederlage beim Zweitliga-Aufsteiger aber keineswegs enttäuscht: "Meine Mannschaft hat eine ordentliche Leistung gezeigt, war in Ballbesitz allerdings oft zu unruhig. Es gibt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen."

Der FCA scheiterte nach einer erschreckend schwachen Leistung in Magdeburg. Christian Beck besiegelte das Aus des Erstliga-Überraschungsteam der Vorsaison. "Wir sind maßlos enttäuscht. Wir haben 100 Prozent gebraucht und die haben wir nicht gegeben", sagte Augsburgs Coach Markus Weinzierl nach dem Pokal-K.-o. in Runde eins.

Auch Nürnberg und Düsseldorf scheitern

Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg mit dem 0:1 in Duisburg sowie Zweitliga-Konkurrent SV Sandhausen beim 1:4 beim Drittligisten Arminia Bielefeld scheiterten ebenfalls in Pokalrunde eins. Fortuna Düsseldorf unterlag beim bayerischen Regionalliga-Spitzenreiter Würzburger Kickers nach Verlängerung mit 2:3 (2:2, 1:0).

Zum Abschluss der ersten DFB-Pokalrunde stehen mit den Duellen 1. FC Heidenheim gegen 1. FC Union Berlin, Kickers Offenbach gegen FC Ingolstadt 04, Energie Cottbus gegen Hamburger SV (alle ab 18.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) und Dynamo Dresden gegen FC Schalke 04 (ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) noch vier Begegnungen an.

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