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FC Schalke blamiert sich bei Dynamo Dresden im DFB-Pokal

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Dynamo gelingt nächste Sensation  

Peinliches Pokal-Aus für Schalke in Dresden

18.08.2014, 22:32 Uhr | dpa, t-online.de

FC Schalke blamiert sich bei Dynamo Dresden im DFB-Pokal. Hängende Köpfe, ratlose Blicke: Der FC Schalke 04 ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. (Quelle: dpa)

Hängende Köpfe, ratlose Blicke: Der FC Schalke 04 ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. (Quelle: dpa)

Champions-League-Starter FC Schalke 04 hat sich im DFB-Pokal bis auf die Knochen blamiert. Die Gelsenkirchener verloren mit 1:2 (0:1) beim Drittligisten Dynamo Dresden und schieden als fünfter Bundesliga-Klub nach dem FSV Mainz 05, dem VfB Stuttgart, dem FC Augsburg und dem SC Paderborn bereits in der ersten Runde aus dem lukrativen Wettbewerb aus.

Fünf Tage vor dem Liga-Auftakt bei Hannover 96 enttäuschten die Knappen vor 29.590 Zuschauern auf ganzer Linie und verloren nach Treffern von Justin Eilers (24. Minute/Foulelfmeter) und Nils Teixeira (49.) erstmals seit 1991 wieder ein Auftaktspiel im DFB-Pokal. Daran änderte auch der Anschlusstreffer durch Joel Matip (78.) nichts mehr.

In und um das Stadion blieb es beim Pokal-Comeback der Dresdner, die vergangene Saison wegen Fan-Randalen vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) aus dem Wettbewerb ausgeschlossenen waren, friedlich. Einige Dynamo-Fans machten ihrem Unmut über die DFB-Entscheidung allerdings mit einem Plakat mit der Aufschrift "An die Frankfurter Bonzenzentrale, wir haben genug Pokale" Luft.

Santana fällt Dürholtz

Der Tabellen-Zweite der 3. Liga erwies sich über weite Strecken der Partie als die frischere Mannschaft. Während sich die Schalker zum Ärger ihrer 2700 mitgereisten Fans eine hohe Fehlpassquote und immer wieder Ungenauigkeiten im Aufbau leisteten, machte Dynamo von Beginn an mächtig Druck. In der 4. Minute verhinderte 04-Keeper Ralf Fährmann per Fußabwehr den frühen Rückstand durch Eilers, der sich auf der rechten Seite entschlossen durchgesetzt hatte.

19 Minuten später wusste sich Felipe Santana im Duell mit Luca Dürholtz im Strafraum nur mit einem Foul zu helfen. Eilers verwandelte den Strafstoß sicher zur verdienten Führung für den Zweitliga-Absteiger.

Boateng blaß, Choupo-Moting vergibt

Die Schalker hatten zwar mehr Ballbesitz als der Gegner, ließen aber im Spiel nach vorne wenig Übersicht erkennen. Kevin-Prince Boateng konnte die ihm zugedachte Rolle als Ankurbler nicht ausfüllen. Trainer Jens Keller hatte den ghanaischen Nationalspieler in der Startelf aufgeboten, obwohl dieser über Schmerzen am Knöchel klagte.

In der Spitze konnten sich Klaas-Jan Huntelaar und Neuzugang Sidney Sam ihren Bewachern kaum entziehen. Noch die beste Gelegenheit für Königsblau besaß vor der Pause der aus Mainz gekommene Eric Maxim Choupo-Moting, dessen Schuss an der langen Ecke vorbeistrich (11.).

Kirsten-Sohn wird zum Knappen-Schreck

Vier Minuten nach der Pause versetzte Teixeira dem Favoriten den nächsten Schlag. Nach Zuspiel von Dürholtz ging er volles Risiko und jagte den Ball mit dem Außenrist an Fährmann vorbei zum 2:0 in die lange Ecke. Beim vorangegangenen Flankenlauf von Marvin Stefaniak hatte der Ball aber die Auslinie möglicherweise schon überschritten.

Erst danach verstärkte Schalke seine Angriffsbemühungen, allerdings erwies sich Benjamin Kirsten im Dynamo-Tor als sicherer Rückhalt. Der Sohn von Ex-Nationalspieler Ulf Kirsten hielt seinen Kasten auch gegen Huntelaar (51.) sauber. Doch zwölf Minuten war der Schlussmann machtlos, als Matip am schnellsten reagierte und einen Abpraller per Kopf zum 2:1 versenkte. Letztlich retteten die bravourös aufspielenden Sachsen die Führung aber über die Zeit und zogen in die zweite Pokal-Runde ein.

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