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DFB-Pokal: René Adler wird zum HSV-Held gegen Energie Cottbus

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HSV-Held Adler erleichtert  

"90 Minuten scheiße spielen und dann zum Matchwinner werden"

19.08.2014, 11:03 Uhr | sid, dpa, t-online.de

DFB-Pokal: René Adler wird zum HSV-Held gegen Energie Cottbus. Einen Elfmeter verursacht, zwei gehalten: Renè Adler war der Mann des Abends beim HSV. (Quelle: Reuters)

Einen Elfmeter verursacht, zwei gehalten: Renè Adler war der Mann des Abends beim HSV. (Quelle: Reuters)

Die Blamage abgewendet, die nächste Runde erreicht - und dennoch durchlebte der Hamburger SV in der ersten Pokalrunde gegen Energie Cottbus ein echtes Drama. Erst nach Elfmeterschießen sicherte sich der Bundesliga-Dino mit 6:3 den Sieg beim aufopferungsvoll kämpfenden Drittligisten. Zum Hauptdarsteller des Krimis in der Lausitz wurde René Adler: Während der HSV-Keeper in der regulären Spielzeit zunächst keine glückliche Figur abgab und einen Strafstoß verursachte, avancierte er im finalen Shootout zum Hamburger Helden.

"Das ist das Schöne am Fußball. Man kann 90 Minuten scheiße spielen und dann doch zum Matchwinner werden", gab Adler nach dem Spiel zu. "Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen, so haben wir uns das nicht gewünscht."

Patzer vor dem 0:1: Adler fällt Perdedaj

Das Konzept von HSV-Trainer Mirko Slomka war in Cottbus bereits nach zehn Minuten geplatzt, als Adler Energie-Spieler Fanol Perdedaj im Strafraum von den Beinen holte. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer blieb keine Wahl und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Manuel Zeitz verwandelte zum 1:0 für die Lausitzer, die in der vergangenen Saison aus der 2. Bundesliga abgestiegen waren.

Für kurze Erleichterung sorgte Heiko Westermann, der eine Freistoß-Flanke unhaltbar für Kevin Müller im Energie-Tor zum 1:1 einköpfte. Die Führung durch Rafael van der Vaart (96.) glich Sven Michel (105.) aber für die Cottbuser wieder aus.

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Wie schneidet der Hamburger SV in dieser Saison ab?

Sieg ein "Pluspunkt für die Moral"

Dann kam das Elfmeterschießen: Im Nervenduell vom Punkt parierte Ex-Nationalkeeper Adler gleich zweimal, erst gegen Fabian Pawela und dann gegen den Torschützen Sven Michel. Durch das hart erkämpfte Weiterkommen erhofft man sich nun einen Schub für den Auftakt in der Bundesliga gegen den 1. FC Köln. "Das war ein Pluspunkt für die Moral", sagte Adler. "Aber wir haben auch viel falsch gemacht. Wir werden unsere Lehren daraus ziehen."

Das sah auch HSV-Coach Mirko Slomka so. "Uns tut so ein Sieg auf jeden Fall gut, weil wir mit einem guten Gefühl nach Hause fahren und viele gute Erkenntnisse mitnehmen", sagte er.

Kompliment an den Gegner aus Cottbus

Viel Lob gab es auch für den Gegner aus der Lausitz. "Kompliment an Cottbus, für eine tolle Leistung über 120 Minuten", sagte Slomka. "Sie haben aggressiv verteidigt und uns das Leben mit zwei starken Innenverteidigern und einem super Torhüter schwer gemacht." Der in die 3. Liga abgerutschte ehemalige Erstligist FC Energie hatte sich vor 16.384 Fans im Stadion der Freundschaft schließlich als würdiger Gegner präsentiert. "Cottbus hat es gut gemacht, das muss man anerkennen", sagte Adler. "Aber so ist das öfter in einem Pokalspiel."

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