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DFB-Pokal: Hertha BSC und Hannover 96 blamieren sich in Runde 2

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Werder-Sieg bei Skripnik-Debüt  

Pokal-Aus: Hertha BSC blamiert sich in Bielefeld

28.10.2014, 21:54 Uhr | sid, dpa, t-online.de

DFB-Pokal: Hertha BSC und Hannover 96 blamieren sich in Runde 2. Der Bielefelder Florian Dick (li.) und der Berliner Salomon Kalou kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Der Bielefelder Florian Dick (li.) und der Berliner Salomon Kalou kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Bundesligist Hertha BSC hat sich in der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals erneut kräftig blamiert. Der Hauptstadtklub unterlag bei Drittligist Arminia Bielefeld überraschend mit 2:4 (0:0) nach Elfmeterschießen und muss somit auf wichtige Einnahmen im weiteren Pokalwettbewerb verzichten. In der regulären Spielzeit und in der Verlängerung fielen vor 23.098 Zuschauern keine Tore. Die Alte Dame schied damit zum dritten Mal in Serie gegen einen unterklassigen Verein aus.

Die hochverschuldeten Bielefelder haben damit erstmals seit sieben Jahren wieder den Achtelfinal-Einzug geschafft und können die Finanzspritze in Höhe von 527.000 Euro für das Weiterkommen gut gebrauchen.

Schwolow hält zwei Elfmeter

Bielefelds Torhüter Alexander Schwolow avancierte im Elfmeter-Krimi mit zwei parierten Schüssen gegen Julian Schieber und Sandro Wagner zum Matchwinner. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Marc Lorenz zur Überraschung. Damit wartet die Hertha seit 2011 auf einen Achtelfinal-Einzug im Pokal, in den vergangenen beiden Jahren hatte es Niederlagen gegen den 1. FC Kaiserslautern und Wormatia Worms gegeben.

Der starke Drittligist, der zuletzt sieben Pflichtspiele daheim gewann, erwies sich als der erwartet unangenehme Gegner für den Favoriten. Mit Leidenschaft und hoher Laufbereitschaft machte die Mannschaft von Trainer Norbert Meier über weite Strecken die fußballerischen Defizite gegenüber den Berlinern wett.

Hannover streicht in Aalen die Segel

Auch Hannover 96 hat sich mit einer bitteren Pleite aus dem Wettbewerb verabschiedet. Die Niedersachsen verloren bei Zweitliga-Kellerkind VfR Aalen mit 0:2 (0:1). 96-Mittelfeldspieler Ceyhun Gülselam (24. Minute) brachte die Gastgeber per Eigentor zunächst unfreiwillig in Führung, ehe Michael Klauß (59.) vor 5.000 Zuschauern für den Endstand sorgte.

Für den VfR ist der Einzug ins Pokal-Achtelfinale neben dem Aufstieg 2012 der bislang größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

Bremen schlägt Chemnitz

Werder Bremen steht hingegen im Pokal-Achtelfinale. Der Nord-Klub setzte sich mit 2:0 (1:0) bei Drittligist Chemnitzer FC durch und bescherte dem neuen Cheftrainer Viktor Skripnik somit einen Einstand nach Maß. Gleichzeitig beendeten die Werderander die Serie von neun Pflichtspielen ohne Sieg. Fin Bartels (31.) und Franco di Santo (49.) trafen für die Hanseaten, die im Vergleich zum letzten Auftritt unter Ex-Coach Robin Dutt personell stark verändert aufliefen.

Somit feierte das sieglose Bundesliga-Schlusslicht den zweiten Pflichtspiel-Erfolg der Saison.

Offenbach wirft den KSC aus dem Pokal

Auch für den Karlsruher SC ist der DFB-Pokal 2014/15 bereits Geschichte. Der Zweitligist verlor bei Regionalligist Kickers Offenbach mit 0:1 (0:0). Benjamin Pintol (63.) erzielte vor 16.106 Zuschauern das Tor des Abends. Der Pokalschreck aus Hessen zog somit wie schon in den Jahren 2010 und 2012 ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein.

Bereits 2002 und 2005 hatten die Offenbacher die Karlsruher aus dem Pokal geworfen. Für den immer noch in einem Insolvenzverfahren steckenden Pokalsieger von 1970 bedeutet der Achtelfinal-Einzug eine sehr willkommene Zusatzeinnahme.

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