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DFB-Pokal: BVB gegen TSG Hoffenheim - letzte Titelchance für Dortmund

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Pokalduell gegen Hoffenheim  

Dortmund kämpft um die letzte Titelchance

07.04.2015, 13:23 Uhr | t-online.de

DFB-Pokal: BVB gegen TSG Hoffenheim - letzte Titelchance für Dortmund. BVB-Trainer Jürgen Klopp misst dem DFB-Pokal eine hohe Wichtigkeit bei. (Quelle: imago/Revierfoto)

BVB-Trainer Jürgen Klopp misst dem DFB-Pokal eine hohe Wichtigkeit bei. (Quelle: Revierfoto/imago)

Aus Dortmund berichtet Patrick Brandenburg

Für den Verein Borussia Dortmund ist es fürchterlich, doch für jemanden wie Jürgen Klopp muss eine Spielzeit wie diese ein Alptraum sein. Der angriffslustige Trainer kommt nicht mehr raus aus der Defensive. Immer wieder muss er Defizite der Vergangenheit erklären, anstatt mutig neue Ziele auszugeben. Vor dem Viertelfinal-Duell im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim (heute ab 20.15 Uhr im t-oline.de Live-Ticker) etwa beherrscht die notorische Sturmschwäche seiner Mannschaft die Schlagzeilen. Dabei gibt es auch positive Ansätze.

Schließlich eröffnet sich hier eine letzte Titelchance für den abgestürzten Vizemeister. Der Wettbewerb ermöglicht den Blick nach vorne. Oder wie Klopp es ausdrückt: "Der Pokal ist extrem wichtig. Und das würde ich unserem Spiel gerne ansehen."

Klopp voller Respekt für Hoffenheim

Schon der Finaleinzug ließe das schwarz-gelbe annus horribilis, dieses schreckliche Spieljahr in einem milderen Licht erscheinen. Ganz zu schweigen von einem vierten Titelgewinn, der ganz nebenbei die Teilnahme an der Europa League ermöglichen würde. Nur drei Siege ist diese Abkürzung nach Europa entfernt.

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Doch schon die erste Hürde auf dem Weg ins Finale nach Berlin erscheint für den BVB in der aktuellen Form sehr hoch. "Hoffenheim ist weit davon entfernt, ein Traumlos zu sein", warnt Klopp, der Respekt vor dem "hoch talentierten Team" und der Arbeit seines Kontrahenten Markus Gisdol hat. Im Übrigen gilt es für Dortmund später auch in der Liga, den Tabellensiebten einzufangen, um die zweite vage Chance auf einen internationalen Startplatz zu wahren.

BVB seit drei Spielen ohne Heimtor

In der Bundesliga-Hinrunde waren die Kraichgauer freundliche Gäste in Westfalen. "Das war eins unserer wenigen guten Spiele", erinnert sich Klopp. Damals hatte der Coach die Mannschaft mit einem bemerkenswerten Wechsel aus ihrer Lethargie geweckt: Weltmeister Roman Weidenfeller fand sich auf der Bank wieder und Ersatztorwart Mitch Langerak rückte zwischen die Pfosten. Dank eines knappen 1:0-Sieges verabschiedete sich Dortmund am 14. Spieltag von Rang 18, zumindest vorübergehend. Ein gutes Omen also für die Borussia, die auch das bislang letzte Pokalduell gewann: 2008 trafen beide Teams ebenfalls im Viertelfinale aufeinander. Der spätere Pokalfinalist BVB setzte sich 3:1 durch, die TSG war als Zweitligist aber auch nur Außenseiter.

Sieben Jahre später ist Dortmund erneut Favorit, nur lange nicht so deutlich. Das liegt auch am Batman-Fluch: Seit der Torgala im Revierderby gegen Schalke, samt spektakulärem Maskenjubel der Offensivreihe Aubameyang/Reus, hat der BVB nicht mehr im eigenen Stadion getroffen. Drei Spiele in Folge, oder hochgerechnet vier Stunden und 34 Minuten. Das gab es seit Bundesliga-Gründung 1963 noch nie in Dortmunds Vereins-Historie, die durchaus reich ist an dunkleren Stunden.

DFB-Pokal als willkommene Einnahmequelle

Für Klopp ist die Torflaute aber kein Grund zur Sorge. "Wir müssen im Abschluss an Konsequenz draufpacken. Aber wir sollten nicht so tun, als hätten wir gegen die Bayern katastrophal gespielt", sagt der Trainer. Von seiner Elf möchte er mehr Robustheit vorm gegnerischen Strafraum sehen als bei der jüngsten 0:1-Pleite gegen München - auch, um Freistöße zu erzwingen. Außerdem sind Versuche aus der Distanz als Mittel nun offiziell anerkannt bei den früheren Kombinations-Weltmeistern. Gemäß der Klopp-Kritik: "Wer nicht schießt, kann nicht treffen.“

Der dritte Halbfinaleinzug innerhalb von vier Jahren wäre für den BVB weitere 2,1 Millionen Euro Antrittsgeld vom DFB wert. Im Endspiel wartet ein weiterer Zuschlag. Nette Trostpflaster, angesichts der bald versiegenden Geldquelle Champions League. Er wäre zudem ein Zeichen an die Unentschlossenen im Team, dass sich mit Schwarz-Gelb weiter was erreichen lässt.

Dortmund zeigt im Pokal ein anderes Gesicht

Kapitän Mats Hummels und Ilkay Gündogan denken gerade intensiv über ihre Zukunft in Westfalen nach. Und schließlich wäre es ein Signal an potenzielle Neuzugänge: Dortmund bleibt attraktiv. Klubs wie der VfL Wolfsburg oder Borussia Mönchengladbach haben plötzlich mehr zu bieten als der selbsternannte zweite Leuchtturm des deutschen Fußballs. Ob das nun Geld ist, eine atemberaubende Spielweise oder schlicht die Möglichkeit, sich auf der Bühne der Königsklasse zu präsentieren.

Dortmunds Trainer jedenfalls setzt große Hoffnungen auf den Wettbewerb, der in dieser Spielzeit nicht von schwarz-gelben Aussetzern befleckt ist. Hier fühlt sich Klopp auch nicht automatisch in die Defensive gedrängt: "Im Pokal hat meine Mannschaft nie unter Wert agiert."

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