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DFB-Pokal: FC Bayern gewinnt Krimi in Leverkusen und ist im Halbfinale

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Elfmeter entscheiden  

FC Bayern gewinnt Pokal-Krimi in Leverkusen

09.04.2015, 06:57 Uhr | dpa, t-online.de

DFB-Pokal: FC Bayern gewinnt Krimi in Leverkusen und ist im Halbfinale. Nach dem verwandelten Elfmeter von Thiago ist die Freude beim FC Bayern riesig. (Quelle: AP/dpa)

Nach dem verwandelten Elfmeter von Thiago ist die Freude beim FC Bayern riesig. (Quelle: AP/dpa)

Der Traum vom Triple geht weiter: Der FC Bayern München steht im Halbfinale des DFB-Pokals und darf so weiter auf drei Titel in dieser Saison hoffen - im Pokal, der Meisterschaft und der Champions League. Im nationalen Cup-Wettbewerb sicherte sich der Titelverteidiger im Viertelfinal-Vergleich durch das 5:3 nach Elfmeterschießen bei Bayer Leverkusen den Einzug in die Runde der letzten Vier. Nach Verlängerung hatte es 0:0 gestanden. Vom Punkt waren die Bayern dann souverän und verwandelten allesamt. Zudem hielt Manuel Neuer gegen Josip Drmic. Im Halbfinale empfängt der Rekordmeister nun Ende April Borussia Dortmund.

Die Leverkusener verpassten hingegen nach zuletzt fünf Bundesliga-Siegen ohne Gegentor den ersten Halbfinal-Einzug seit sechs Jahren. Zudem erlebte das Team von Trainer Roger Schmidt nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League bei Atletico Madrid das nächste Elfmeter-Drama.

"Sie waren einen Elfmeter besser. Unsere Mannschaft hat noch Luft nach oben, irgendwann gewinnen wir auch ein Elfmeterschießen", sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler. "Elfmeterschießen ist immer vor allem Glück. Es war ein nervenaufreibendes Spiel", urteilte Weltmeister Thomas Müller. "Das Spiel hat keinen Verlierer verdient gehabt", sagte Neuer.

Müller scheitert an Leno

Bayern-Trainer Pep Guardiola hatte seiner Mannschaft diesmal nicht die Defensivtaktik verordnet, mit der er als Reaktion auf den Ausfall des Top-Duos Arjen Robben und Franck Ribéry zuletzt in Dortmund ein glanzloses 1:0 erreicht hatte. Stattdessen kehrten die Münchner zum gewohnten Spiel mit hohem Ballbesitz zurück. Allein in der ersten Halbzeit lief die Kugel zu 73 Prozent in den Reihen der Gäste, die zudem dreimal so viele Pässe spielten. Wirklich drangvoll und zielführend allerdings wirkte die Offensive der Bayern nicht.

Die Leverkusener setzten sich von Beginn an clever und zum Teil sehr sehenswert zur Wehr. Bei den Bayern fehlte die Kreativität, zumal auch Bastian Schweinsteiger verletzt passen musste. Nur einmal wurde es vor dem Bayer-Tor richtig gefährlich: Bei einer präzisen Hereingabe von Juan Bernat fiel der Ball dem völlig allein stehenden Thomas Müller (40.) direkt vor die Füße, doch 04-Keeper Bernd Leno warf sich in die Schussbahn und wehrte ab.

Heftiger Zusammenprall von Götze und Wendell

Die Gastgeber, die vor sechs Jahren den FC Bayern im zuvor letzten Pokalduell der beiden Klubs aus dem Wettbewerb geworfen hatten, ließen ansonsten nicht viel zu und setzten selbst einige Nadelstiche. Nationalspieler Karim Bellarabi stürmte in der 22. Minute auf das Bayern-Gehäuse zu, schoss aus vollem Lauf aber weit über das Tor. Sekunden vor Ende der ersten Hälfte zielte er volley erneut deutlich drüber.

Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff übersah Bellarabi den besser postierten Roberto Hilbert und donnerte den Ball stattdessen in die Wolken. Kurz darauf musste die Partie für einige Minuten unterbrochen werden, nachdem Wendell und Mario Götze heftig zusammengeprallt waren. Beide konnten aber weitermachen.

Immer wieder Bellarabi

Danach erhöhten die Münchner, die zuvor in 15 Pokal-Partien in Serie siegreich waren, den Druck. Nach einer Stunde lag der Ball dann nach einem Kopfball von Robert Lewandowski im Bayer-Netz, doch Schiedsrichter Felix Zwayer gab den Treffer wegen eines angeblichen Stürmerfouls gegen Ömer Toprak nicht - eine Fehlentscheidung.

Doch die Proteste der Bayern halfen nichts. Auf der Gegenseite war es immer wieder Bellarabi, der dem Guardiola-Team Sorgen bereitete. In der 65. Minute lief der Leverkusener allein auf Nationalkeeper Manuel Neuer zu, der jedoch abwehren konnte. Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit verpasste Julian Brandt nach Bellarabis Flanke den möglichen Siegtreffer aus kurzer Distanz, weil Rafinha gerade noch die Fußspitze an den Ball bekam.

In der Verlängerung bestimmten die Bayern das Geschehen. Götze schob den Ball nach Rafinhas Zuspiel aus drei Metern am linken Pfosten vorbei (98.), Bernat scheiterte an Leno (114.). So musste das Elfmeterschießen entscheiden. Dabei verwandelten beim FC Bayern Thomas Müller, Robert Lewandowski, Xabi Alonso, Mario Götze und Thiago sicher.

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