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DFB-Pokal 2015: Der Weg in die Europa League

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Fußball  

Finalauswirkung: Bundesligisten auf dem Weg nach Europa

30.04.2015, 14:31 Uhr | dpa

DFB-Pokal 2015: Der Weg in die Europa League. Das DFB-Pokal-Finale hat auch Auswirkungen auf die Bundesliga-Starter in Europa.

Das DFB-Pokal-Finale hat auch Auswirkungen auf die Bundesliga-Starter in Europa. Foto: Peter Kneffel. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Borussia Dortmund kämpft im DFB-Pokalfinale auch um einen Startplatz in der Europa League. Gewinnt der BVB am 30. Mai im Berliner Olympiastadion gegen den VfL Wolfsburg ist das Startrecht gesichert.

Bei einer Niederlage führt der Weg für Dortmund in den Fußball-Europapokal nur über die Bundesliga-Platzierung. Da Wolfsburg zumindest fix in der Champions-League-Qualifikation dabei ist, würde Platz sieben reichen.

Keine Auswirkungen auf das deutsche Europapokal-Kontingent hätte ein Sieg des FC Bayern in der Champions League. Da die Münchner als deutscher Meister in der Königsklasse dabei sind, entfällt nach den Statuten der Europäischen Fußball-Union UEFA ein weiterer deutscher Startplatz.

Die deutschen Europacupstarter bei einem Pokalsieg von Dortmund:

Champions League (4 Starter): Sicher in der Gruppenphase dabei ist Meister Bayern München. Um die weiteren zwei fixen Startplätze kämpfen der VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen, der schlechteste des Trios muss in die Playoffs für die Königsklasse.

Europa League (3 Starter): Dortmund wäre bei einem Pokalsieg fix in der Gruppenphase der Europa League dabei. Der Bundesliga-Fünfte steigt im Playoff, der Bundesliga-Sechste in der 3. Qualifikationsrunde in die Europa League ein. Belegt der BVB Platz fünf oder sechs in der Liga, würde auch der Bundesliga-Siebte im Europapokal starten.

Die deutschen Europapokalstarter bei einem Pokalsieg von Wolfsburg:

Champions League (4 Starter): Sicher in der Gruppenphase dabei ist Meister Bayern München. Um die weiteren zwei fixen Startplätze kämpfen der VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen, der schlechteste des Trios muss in die Playoffs für die Königsklasse.

Europa League (3 Starter): Das Europa-League-Startrecht für Wolfsburg als Pokalsieger geht erstmals nicht an den unterlegenen Finalkonkurrenten über, sondern an den Bundesliga-Siebten, der in der 3. Qualifikationsrunde in den Wettbewerb einsteigt. Mindestens diesen Platz müsste der BVB schaffen. Direkt für die Gruppenphase qualifiziert wäre dann der Liga-Fünfte. Der Tabellensechste würde in den Playoffs beginnen.

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