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DFB-Pokal Ergebnisse: Packend! Werder stürmt ins Viertelfinale

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Leverkusen nimmt Revanche  

Packend! Werder stürmt ins Viertelfinale

16.12.2015, 09:59 Uhr | t-online.de

DFB-Pokal Ergebnisse: Packend! Werder stürmt ins Viertelfinale . Werder-Torschütze Janek Sternberg (2v.l) bejubelt mit seinen Teamkollegen den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1. (Quelle: dpa)

Werder-Torschütze Janek Sternberg (2v.l) bejubelt mit seinen Teamkollegen den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1. (Quelle: dpa)

Werder Bremen und der DFB-Pokal - das passt in aller Regelmäßigkeit zusammen: Der sechsmalige Cup-Sieger von der Weser nahm auch die hohe Auswärtshürde Borussia Mönchengladbach und steht nach dem packenden 4:3 (0:1)-Erfolg einmal mehr im Viertelfinale. Dabei ließen sich die in der Liga zuletzt strauchelnden Hanseaten auch von einem Rückstand nicht beirren. Nach der Pause drehte Werder den Spieß um.

Die Borussia musste dagegen die dritte herbe Enttäuschung binnen einer Woche hinnehmen. Nach dem internationalen Aus und der 0:5-Pleite in der Bundesliga in Leverkusen folgte nun der Pokal-K.-o - obwohl die Achtelfinal-Partie vielversprechend für die Gastgeber vom Niederrhein begonnen hatte.

Pizarro und Ujah schlagen umgehend zurück

Die Borussen hatten zunächst mehr vom Spiel und kamen durch Lars Stindl (31. Minute) nach einem feinen Angriff zum 1:0. Nach Wiederbeginn war dann aber Werder an der Reihe. Erst glich Janek Sternberg (51.) aus, dann erzielte Jannik Vestergaard (58.) die Bremer Führung. Mönchengladbach drängte danach auf den Ausgleich und wurde durch Branimir Hrgota (73.) prompt belohnt. Doch die Bremer zeigten erneut Moral und schlugen durch Claudio Pizarro (75.) umgehend zurück. Nach diesem Rückstand kam die Borussia nicht mehr zurück. Zumal Anthony Ujah (78.) noch einen vierten Treffer nachlegte. Hrgota (90.+2) konnte mit seinem zweiten Treffer nur noch verkürzen.

"Wir sind natürlich überglücklich, so eine gute Mannschaft zu schlagen. Und dann noch auswärts mit vier Toren, das ist Wahnsinn für uns. Die Mannschaft hat an sich geglaubt und in der zweiten Halbzeit sehr gut und effektiv gespielt. Solche Spiele bringen uns weiter", sagte Werder-Trainer Viktor Skripnik.

Sein Gladbacher Gegenüber André Schubert meinte: "Wir sind enttäuscht, dass wir es nicht geschafft haben. Bei zwei, drei Gegentoren haben wir Fehler gemacht, die wir so nicht machen dürfen. Insgesamt war das zu wild nach vorne, wir waren nicht ruhig genug. Trotzdem haben die Jungs Moral bewiesen und bis zur letzten Sekunde gekämpft."

Leverkusen müht sich zur Revanche

Bayer Leverkusen ist unterdessen die späte Revanche gelungen. Fünfzehn Jahre nachdem der Werksklub am letzten Bundesliga-Spieltag die Meisterschaft durch ein 0:2 bei der SpVgg Unterhaching verspielte, setzten sich die Rheinländer beim heutigen Regionalligisten durch - wenn auch mit Mühe. Beim 3:1 (1:1)-Erfolg zog Bayer erst nach der Pause davon und machte den Viertelfinal-Einzug perfekt.

Und fast schien es so, als würde sich das Trauma vom Sportpark Unterhaching für den Favoriten wiederholen. Denn der kecke Außenseiter ging durch Maximilian Bauer (27.) in Führung. Der Favorit aus der Bundesliga ließ sich aber nicht lange bitten: Javier Hernández (32.) war einmal mehr zur Stelle und glich für die spielbestimmenden Gäste aus.

Kießling macht alles klar

Die Vorteile des Bundesligisten machten sich nach der Pause dann mehr und mehr bemerkbar. So war es Stefan Kießling (55.), der Leverkusen in Führung und damit auf die Siegerstraße schoss. In der Schlussphase musste der Regionalligist aus Bayern zudem in Unterzahl auf ein Wunder hoffen: Unterhachings Ulrich Taffertshofer sah wegen wiederholten Foulspiels (79.) die Gelb-Rote Karte. Karim Bellarabi (83.) beseitigte mit dem 3:1 letzte Zweifel am Leverkusener Weiterkommen.

"Wir haben wie schon in der Vergangenheit früh Torchancen vergeben, aber am Ende war der Sieg schon verdient", urteilte Bayer-Sportchef Rudi Völler. Bellarabi kommentierte: "Es war schwer heute, Unterhaching hat das gut gemacht. Sie haben gezeigt, warum sie so weit gekommen sind."

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