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DFB-Pokal: Werder Bremen wittert Chance beim FC Bayern München

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Guardiola warnt vor Werder  

"Mutige" Bremer wittern ihre Außenseiterchance

19.04.2016, 14:07 Uhr | dpa, sid

DFB-Pokal: Werder Bremen wittert Chance beim FC Bayern München. Auf Augenhöhe mit dem Favoriten: Anders als im Ligaspiel im März will Werder Bremen (rechts Theodor Gebre Selassi) im Pokal-Halbfinale dem FC Bayern (links Franck Ribéry) Paroli bieten. (Quelle: imago/Action Pictures)

Auf Augenhöhe mit dem Favoriten: Anders als im Ligaspiel im März will Werder Bremen (rechts Theodor Gebre Selassi) im Pokal-Halbfinale dem FC Bayern (links Franck Ribéry) Paroli bieten. (Quelle: imago/Action Pictures)

Abschenken? Für Claudio Pizarro ist das selbst gegen den großen Favoriten Bayern München keine Option. "Wir kommen mit großer Moral und großem Schwung nach München", sagt Werder Bremens Rekordtorschütze und will sich vor dem Halbfinalspiel im DFB-Pokal am Dienstag (ab 20.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) besonders die jüngeren Werder-Profis zur Brust nehmen.

"Ich versuche, an sie weiterzugeben, wie geil ein Finale in Berlin ist", sagte der Routinier. Der mittlerweile 37 Jahre alte Peruaner weiß, wovon er redet. Fünfmal hat er mit den Bayern die begehrte Trophäe gewonnen, einmal mit Werder.

Diesmal soll es besser laufen

Doch vor knapp sechs Wochen waren die Norddeutschen bei ihrer 0:5-Klatsche in der Münchner Allianz Arena nur ein Spielball der Gastgeber. Diesmal soll es mit der Unterstützung von rund 8000 Werder-Fans anders und vor allem besser für sie laufen als im Ligaspiel.

Vor Pokal-Duell mit Bayern 
Bremens Fritz: "Können über uns hinaus wachsen"

Clemens Fritz glaubt, dass Werder als Außenseiter im Pokal weiterkommen kann. Video

Dafür will auch Mannschaftskapitän Clemens Fritz alles in die Waagschale werfen. "Wir freuen uns einfach darauf und gehen positiv heran. Man kann immer in einem Spiel über sich hinauswachsen, wenn man mutig ist. Wir haben auch in Mönchengladbach und Leverkusen gewonnen", sagte der Spielführer.

Keine Rotation zur Schonung

Auch Trainer Viktor Skripnik wittert zumindest eine Außenseiterchance und lehnt deshalb eine Rotation zur Schonung seiner Leistungsträger strikt ab: "Alle sind bereit, wir werden mit unseren stärksten Kräften spielen und wollen keine Geschenke verteilen. Ein Halbfinale schenkt man nicht ab."

Der Favorit aus München ist jedenfalls gewarnt und nimmt die Bremer sehr ernst. Pep Guardiola warnte seine Stars eindringlich vor möglichen Fehleinschätzungen des Gegners und einer laschen Herangehensweise. "Wenn wir so spielen wie in der ersten Halbzeit gegen Schalke, dann bye, bye Pokal", prophezeite der Bayern-Coach.

Bremen am 16. Tabellenplatz zu messen oder am locker-leichten Erfolg in der Bundesliga gegen eine Werder-Truppe ohne Leistungsträger wäre "ein großer Fehler", betonte Guardiola. K.o.-Spiele seien stets speziell: "In einem Spiel kann alles passieren. Ich bin mir sicher: Werder Bremen kann bei Bayern München gewinnen!"

K.o. 2015 als Ansporn für die Bayern

Diesen Glauben wollen die Hanseaten in der Münchner Arena zeigen. "Mainz hat dort auch gewonnen, warum soll nicht ein Wunder passieren?", fragte Kollege Skripnik. Doch das nach Titeln und Trophäen gierende Münchner Starensemble will sich bei den letzten und entscheidenden Triple-Schritten keine Blöße geben.

Als Ansporn genügt die Erinnerung an den Halbfinal-K.o. 2015 im eigenen Stadion gegen Borussia Dortmund, als in einem kuriosen Elfmeterschießen alle vier Münchner Schützen (Lahm, Alonso, Götze, Neuer) vom Punkt aus versagt hatten. "Wir müssen einfach gewinnen, nachdem wir letztes Jahr gegen den BVB ausgeschieden sind. Wir wollen das Finale spielen und müssen das auf dem Platz zeigen", sagte Torjäger Robert Lewandowski.

Philipp Lahm rechnet mit defensiv eingestellten Bremern. Und der Bayern-Kapitän weiß, dass 30 starke Minuten wie am Wochenende beim 3:0 gegen Schalke kaum genügen werden. "Wir müssen besser spielen, schneller spielen", sagte der Weltmeister, der aber absolutes Vertrauen in sein Team hat. "Wir sind gut drauf, und ich mache mir keine Sorgen", verkündete Lahm.

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