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Hertha BSC: Coach Dardai blafft Sky-Reporter Wagner an

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Nach Pokal-Aus gegen BVB  

Hertha-Coach Dardai: "Meine Spieler sind kein Material!"

21.04.2016, 11:47 Uhr | t-online.de, sid

Hertha BSC: Coach Dardai blafft Sky-Reporter Wagner an. Hertha-Trainer Pal Dardai hielt es während dem Pokal-Halbfinale gegen den BVB kaum auf seinem Sitz.  (Quelle: imago/Bernd König)

Hertha-Trainer Pal Dardai hielt es während dem Pokal-Halbfinale gegen den BVB kaum auf seinem Sitz. (Quelle: Bernd König/imago)

Der Pokal-Traum von Hertha BSC ist nach der 0:3-Pleite im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund geplatzt. Direkt nach der Partie saß der Frust bei Hertha-Coach Pal Dardai offenbar tief: "Wir spielen und geben alles, aber wir müssen jetzt nicht alles kaputtreden. Wenn Sie eine bessere Idee haben, dann nehme ich sehr gerne Unterricht von Ihnen", blaffte der 40-Jährige im Interview Sky-Reporter Thomas Wagner an.

Die Kritik an seiner Mannschaft ging dem Ungar schlichtweg zu weit. "Sorry, es gibt ein Limit. Kommen Sie zur Hertha und geben Sie uns eine bessere Lösung. Ein bisschen mehr Respekt bitte. Stellen Sie bessere Fragen, sonst brauchen wir nicht diskutieren", sprudelte es aus Dardai heraus. "Stellen Sie andere Fragen und dann werde ich vernünftig antworten".

Dardai: "Meine Spieler sind kein Material!"

Auf die Frage, ob sein Team insgesamt nicht zu defensiv eingestellt gewesen sei, konterte der Trainer erneut mit scharfen Worten. "Ich verstehe Sie nicht mehr. Meine Jungs haben gut gearbeitet und sind ans Limit gegangen. Sie können das an den Werten sehen. Jeder Spieler ist viel gelaufen. Wenn Sie das nicht gesehen haben, dann haben wir ein Problem."

Zudem echauffierte sich Dardai über Wagners Ausdrucksweise. "Spielermaterial?! Meine Spieler sind kein Material!", fauchte er den TV-Reporter an. "Was Sie gerade hier reden, das ist nicht in Ordnung."

Das Gespräch endete vorerst mit folgenden Worten von Wagner: "Okay, dann haben wir ein Problem. Dann beenden wir es vielleicht. Ich habe den Respekt vor Ihrer Mannschaft nie verloren, ich bin trotzdem der Meinung, sie hätten vielleicht ein bisschen höher verteidigen können."

Dardai am Ende sachlich: BVB war zu stark

Am Ende analysierte Dardai das Pokal-Aus dann doch noch etwas sachlicher. "Wir haben hart gearbeitet und hatten hier heute eine Chance. Zum Schluss muss man sagen, dass Dortmund als Top-Mannschaft zu stark für uns war", so der Ungar weiter.

Sein Team müsse in Zukunft öfter vor einer solchen Kulisse und mit so einer Drucksituation spielen. Schließlich sei dies auch ein Lerneffekt. "Aber man hat gespürt, dass da noch etwas fehlt", sagte der 40-Jährige.

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