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DFB-Pokal heute: FC Bayern München will in Jena nichts anbrennen lassen

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Ancelotti erlebte einst ein Fiasko  

Erste Pokal-Runde: Bayern will in Jena nichts anbrennen lassen

19.08.2016, 07:39 Uhr | sid

DFB-Pokal heute: FC Bayern München will in Jena nichts anbrennen lassen. Bayern-Trainer Carlo Ancelotti (links) und der Spanier Thiago: An Jena hat der Coach keine guten Erinnerungen. (Quelle: imago/Revierfoto)

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti (links) und der Spanier Thiago: An Jena hat der Coach keine guten Erinnerungen. (Quelle: Revierfoto/imago)

Maurer "Mörtel" ist "der Spielertyp Zerstörer", Dortmund-Fan Tevfik Ceylan freut sich auf "Erzfeind" Schalke und Carlo Ancelotti wird von schlechten Erinnerungen geplagt: Die erste Runde des DFB-Pokals hat diesmal neben den ewig jungen Duellen zwischen David und Goliath noch andere interessante Geschichten auf Lager.

Im Besonderen gilt das für die Partie zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und Bayern München zum Auftakt am Freitagabend (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de). Denn der Viertligist aus Thüringen hat mit dem Rekordsieger nicht nur das große Los gezogen, für den neuen Bayern-Trainer Ancelotti ist das Spiel zudem die Reise in eine unrühmliche Vergangenheit.

Schließlich erlebte der Italiener am 1. Oktober 1980 als Profi des AS Rom ein sportliches Fiasko im Ernst-Abbe-Sportfeld. Nach einem 3:0 im Hinspiel, in dem auch Ancelotti getroffen hatte, kamen die Römer im Europapokal der Pokalsieger mit 0:4 im Rückspiel unter die Räder und schieden gegen den späteren Finalisten aus.

HSV im vergangenen Jahr rausgeworfen

"Wir freuen uns auf das Wiedersehen. Und wir wissen, dass eine ganze Region hinter uns stehen wird", sagte Jenas Trainer Mark Zimmermann, der als Spieler vor 23 Jahren mit der zweiten Mannschaft von Carl Zeiss in der ersten Runde nur knapp mit 0:1 gegen die Bayern unterlag.

In der vergangenen Saison warf der Klub sogar den Bundesliga-Dino aus dem Wettbewerb: Der Hamburger SV wurde nach Verlängerung mit 3:2 geschlagen.

"Ein Spiel gegen den Erzfeind ist schön"

Auf eine ähnliche Sensation hoffen auch die beiden Sechstligisten FC Villingen (gegen Schalke 04) und BFC Preussen Berlin (gegen den 1. FC Köln) - sie sind unterklassigsten Vereine, die in diesem Jahr dabei sind. "Ich hätte mir Borussia Dortmund gewünscht, aber ein Spiel gegen den Erzfeind ist auch schön", äußerte Villingens Offensivspieler Ceylan, der als glühender Anhänger des BVB sogar ein schwarz-gelbes Auto fährt.

Schon vor dem Anpfiff haben die Villinger mit dem Spiel gegen Schalke, das vor über 20.000 Zuschauern im 70 Kilometer entfernten Freiburg ausgetragen wird, den finanziellen Jackpot geknackt. Dank der anvisierten Netto-Einnahmen von rund 200.000 Euro können die Schwarzwälder ihre Verbindlichkeiten in Höhe von rund 165.000 Euro mit einem Schlag tilgen.

Auch für die anderen Amateure, darunter die fünf Debütanten SV Drochtersen/Assel, 1. FC Germania Egestorf-Langreder, Eintracht Norderstedt, FV Ravensburg und SC Hauenstein, ist bereits die Teilnahme ein Hauptgewinn. Schließlich kassieren alle 64 Teams jeweils 140.000 Euro vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Für den Einzug in die 2. Runde gibt es weitere 268.000 Euro. Eine Sensation wäre also 408.000 Euro (allein aus dem Bereich der TV-Gelder) wert. Und für das Achtelfinale gäbe es nochmal 527.000 Euro.

"Mörtel" will Gladbach richtig einheizen

Von solchen Summen kann Meikel Klee nur träumen. Der Außenverteidiger des Regionalligisten aus Drochtersen/Assel verdient sein Geld als Maurer. Dennoch sollte sich Borussia Mönchengladbach vor dem rustikalen Spieler mit dem Spitznamen "Mörtel" in Acht nehmen. "Ich bin zwar eher der Spielertyp Zerstörer", sagte Klee: "Aber ich gehe im Spiel auch dahin, wo kein anderer so richtig Bock drauf hat."

Keinen Bock auf den DFB-Pokal hatte offenbar Jürgen Kohler. Der Weltmeister von 1990 verließ den Oberligisten aus Hauenstein, nachdem er die Südwestpfälzer als Trainer zum ersten Mal in den DFB-Pokal geführt hatte. Der SCH hat die Partie gegen Bayer Leverkusen, die in Pirmasens austragen wird, dennoch zum "bedeutendsten Spiel der Vereinsgeschichte" ausgerufen.

Von dieser Art Spiele hatte Eintracht Trier schon einige. Am Montag will die Eintracht gegen den BVB ihrem Ruf als "Pokalschreck" wieder einmal gerecht werden.

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