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DFB-Pokal: Union-Trainer nimmt Pleite beim BVB auf seine Kappe

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"Vergessen, Elfer zu trainieren"  

Union-Trainer Keller nimmt Pokal-Aus auf seine Kappe

27.10.2016, 12:24 Uhr | t-online.de, dpa, sid

DFB-Pokal: Union-Trainer nimmt Pleite beim BVB auf seine Kappe. Berlins Coach Jens Keller muss das Aus im Elfmeterschießen verkraften. (Quelle: imago/Eibner)

Berlins Coach Jens Keller muss das Aus im Elfmeterschießen verkraften. (Quelle: Eibner/imago)

Union Berlin hatte Borussia Dortmund am Rande einer Niederlage, doch am Ende stand das knappe Aus im DFB-Pokal. Die Eisernen zeigten Nerven in der Elfer-Lotterie - und Trainer Jens Keller übernahm die Verantwortung für die drei Fehlschüsse.

"Ich muss mich bei der Mannschaft entschuldigen. Die Niederlage geht auf meine Kappe. Wir haben vergessen, Elfmeterschießen zu trainieren", sagte Keller nach dem bitteren Ausscheiden.

Das Eigentor von Michael Parensen (44. Minute) konnte Union durch einen sehenswerten Distanzschuss des eingewechselten Steven Skrzybski (81.) ausgleichen, doch nach einer torlosen Verlängerung setzte es ein 0:3 im Elfmeterschießen.

Pokal-Held Weidenfeller wollte "eine Stütze sein"

Dennoch bescheinigte Keller seiner Mannschaft eine "großartige Leistung". "Trotz des Ausscheidens bin ich sehr, sehr stolz auf meine Truppe", sagte der frühere Schalke-Trainer.

Für den BVB avancierte Keeper Roman Weidenfeller zum Pokal-Helden. Der Routinier zwischen den Pfosten parierte gegen Felix Kroos und Stephan Fürstner, Unions Philipp Hosiner schoss an die Latte.

"Beim Elfmeterschießen war es mir sehr wichtig, eine gewisse Ruhe auszustrahlen und eine Stütze zu sein", sagte Weidenfeller anschließend.

"Können froh sein, dass wir weitergekommen sind"

Vor dem sechsten Einzug ins Pokal-Achtelfinale in Serie stand aber ein hartes Stück Arbeit, bei dem die schwarz-gelben Favoriten nicht immer glänzten. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel machte sich das Leben mit vielen Fehlpässen selbst schwer. Ramos gewann in der Spitze kaum einen Zweikampf, zudem wurde öfters der besser postierte Mitspieler übersehen.

"Wir können froh sein, dass wir eine Runde weitergekommen sind. Wir haben kein gutes Spiel gemacht und uns nicht mit Ruhm bekleckert", sagte Weidenfeller: "Es war von der ersten Minute an sehr zerfahren und wir haben das Spiel komplett aus der Hand gegeben."

"Hauptsache, wir haben gewonnen", sagte Innenverteidiger Sokratis: "Aber wir müssen besser spielen, um auch das Derby zu gewinnen." Die Dortmunder empfangen im Bundesliga-Topspiel am Samstag den FC Schalke zum Derby (ab 18.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de), Union Berlin trifft in der 2. Liga auf Fortuna Düsseldorf (Samstag ab 12.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de).

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