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DFB-Pokal Viertelfinale: Eintracht Frankfurt erreicht glanzlos Halbfinale

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Russ gibt Comeback  

Frankfurt zittert sich ins Pokal-Halbfinale

01.03.2017, 07:51 Uhr | t-online.de, dpa

DFB-Pokal Viertelfinale: Eintracht Frankfurt erreicht glanzlos Halbfinale. Die Spieler von Eintracht Frankfurt bejubeln den Halbfinaleinzug im DFB-Pokal. (Quelle: imago/Sportfoto Rudel)

Die Spieler von Eintracht Frankfurt bejubeln den Halbfinaleinzug im DFB-Pokal. (Quelle: Sportfoto Rudel/imago)

Eintracht Frankfurt steht erstmals seit zehn Jahren wieder im Halbfinale des DFB-Pokals. Der Bundesligist gewann im Viertelfinale gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld mit 1:0 (1:0).

Bei seinem zweiten Startelfeinsatz in dieser Saison erzielte Danny Blum (6. Minute) das entscheidende Tor für die Eintracht, die in der Bundesliga zuletzt drei Spiele in Serie ohne eigenen Treffer verloren hatte.

"Es war nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe, aber letztlich bin ich glücklich, dass wir endlich wieder im Halbfinale sind", sagte Eintracht-Trainer Niko Kovac bei Sky und ergänzte: "Dieses Spiel war kein Leckerbissen. Wir hatten nie die Ruhe und Sicherheit, die eigentlich nötig war."

Russ gibt Comeback

Unbezahlbar war für die Eintracht-Fans die Rückkehr von Marco Russ, der nach seiner Krebserkrankung und knapp zehnmonatiger Leidenszeit erstmals wieder im Kader des Bundesligasechsten stand. Der 31-Jährige, der im vergangenen Jahr zwei Chemotherapien über sich hatte ergehen lassen müssen, wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit unter tosendem Applaus eingewechselt.

Blum sorgt für frühe Entscheidung

Die Gäste von der Alm verließen die Frankfurter WM-Arena hingegen mit enttäuschten Gesichtern. Das Team von Trainer Jürgen Kramny, das erstmals ein Viertelfinale verlor und das vierte Pokal-Halbfinale der Vereinsgeschichte verpasste, kann sich nun voll und ganz auf den Abstiegskampf in der 2. Liga konzentrieren.

Die 39.000 Zuschauer mussten keine sechs Minuten warten, ehe Blum nach einem Fehler von Stephan Salger plötzlich frei vor dem Bielefelder Tor stand und keine Mühe hatte, die frühe Führung zu erzielen. Doch auch nach dem ersten Tor nach zuletzt drei Liga-Niederlagen ohne eigenen Treffer spielten die Hessen nicht mit mehr Selbstvertrauen.

Viele leichtsinnige Eintracht-Fehler

Immer wieder leistete sich das nach dem 0:2 bei Hertha BSC auf fünf Positionen veränderte Kovac-Team, das zuletzt mit einem "Treter-Image" zu kämpfen hatte, leichtsinnige Fehler im Spielaufbau und lud die Bielefelder regelrecht ein, dem Frankfurter Tor immer näher zu kommen. In der Offensive wurde Torjäger Alexander Meier kaum in Szene gesetzt.

Allerdings konnten die Ostwestfalen, die im Vergleich zum 2:2 beim Aufstiegsaspiranten Hannover 96 mit zwei Neuen in der Startelf aufliefen, daraus vor dem Halbzeitpfiff kein Kapital schlagen. Auch die Kramny-Elf spielte wenig konsequent und machte zu wenig aus den Frankfurter Fehlern.

Erst nach der Pause musste Eintracht-Torwart Lukas Hradecky eingreifen - dann aber gleich doppelt. Zunächst war der Keeper beim Schuss des eingewechselten Andreas Voglsammer zur Stelle (50.), dann behielt der Finne im Strafraum-Gewühl den Überblick und klärte (51.).

Bielefeld nah dran am Ausgleich

Bielefeld wurde in dieser Phase immer stärker, allerdings auch, weil die Frankfurter fast fahrlässig mit den sich bietenden Räumen umgingen. Kaum ein Konter wurde zu Ende gespielt, die Gäste bekamen immer wieder die nötige Zeit, die Abwehr neu zu ordnen. Auch in der Schlussphase stand Hradecky wiederholt im Mittelpunkt, so klärte er etwa gegen Bielefelds Kapitän Fabian Klos (80.) und Christopher Nöthe (85.).

Die zweite für Dienstag angesetzte Partie zwischen Drittligist Sportfreunde Lotte und Borussia Dortmund wurde wegen starken Schneefalls abgesagt.

Zwei Bundesliga-Duelle am Mittwoch

Am Mittwoch stehen die beiden Bundesliga-Duelle Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach (ab 18.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) und Bayern München gegen Schalke 04 (ab 20.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) auf dem Programm.

Die beiden Halbfinalpartien werden im Anschluss im "Sportschau Club" der ARD (ab 23.15 Uhr) vom Matthias Sammer ausgelost.

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