Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > DFB-Pokal >

DFB-Pokal-Viertelfinale: BVB erspielt Bayern-Duell

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

DFB-Pokal-Viertelfinale  

Dortmund bezwingt Pokalschreck Lotte

14.03.2017, 21:25 Uhr | sid, cwe, t-online.de

DFB-Pokal-Viertelfinale: BVB erspielt Bayern-Duell. Dortmund feiert den Sieg gegen Sportfreunde Lotte. (Quelle: Reuters)

Dortmund feiert den Sieg gegen Sportfreunde Lotte. (Quelle: Reuters)

Sportfreunde Lotte ist offensiv ins Pokalduell mit Borussia Dortmund gestartet. Der BVB hatte mit dem angriffslustigen Drittligisten zunächst Probleme. In der zweiten Halbzeit ging dem Team von Trainer Ismail Atalan jedoch die Puste aus.

Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel gewann das Viertelfinal-Nachholspiel im Ausweichstadion von Osnabrück nach ganz schwacher erster Halbzeit letztlich verdient mit 3:0 (0:0). Am 25. oder 26. April kann der BVB mit einem Triumph beim FC Bayern als erste Mannschaft zum vierten Mal in Folge das Endspiel erreichen.

Das erlösende Dortmunder Tor von Christian Pulisic (57.) beendete das Lotter Pokalmärchen mit einem Schlag. Der Drittliga-Aufsteiger hatte 1860 München, Bayer Leverkusen und Werder Bremen aus dem Wettbewerb geworfen, die vierte Sensation blieb nun aber aus.

Der BVB war vor 15.780 Zuschauern eine Nummer zu groß. Spätestens mit dem 2:0 von Weltmeister André Schürrle (66.) war das Duell entschieden. Kapitän Marcel Schmelzer schraubte das Ergebnis mit einem fulminanten Freistoß (83.) weiter in die Höhe.

"Nach schwieriger Anfangsphase verdient gewonnen"

"Schöner könnte es nicht sein. Mund abputzen, jetzt das Halbfinale gegen Bayern", sagte BVB-Mittelfeldspieler Gonzalo Castro in der ARD: "Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir keinen Schönheitspreis erringen wollen. Wir haben das gespielt, was der Platz uns erlaubt hat und nach schwieriger Anfangsphase verdient gewonnen."

Die Borussia war überraschend ohne Pierre-Emerick Aubameyang angetreten, der wegen Adduktorenproblemen nicht im 18er-Kader von Trainer Thomas Tuchel stand. Für den besten Bundesliga-Schützen (21 Treffer) stürmte Schürrle.

Nationalspieler Julian Weigl fehlte ebenfalls mit Adduktorenbeschwerden, Matthias Ginter ersetzte in der Innenverteidigung den gesperrten Abwehrchef Sokratis. Der schwedische Winterzugang Alexander Isak feierte mit seiner Einwechslung nach 86 Minuten sein BVB-Debüt.

Lotte startet angriffslustig

Lotte ging mutig und schwungvoll in das größte Spiel seiner Vereinsgeschichte. Es dauerte 63 Sekunden bis zur ersten Lotter Großchance: Der beeindruckend robuste Bernd Rosinger schaffte es, BVB-Torwart Roman Bürki zu umspielen, sein Pass in die Mitte fand jedoch keinen Abnehmer. Zwei Minuten später erzielte Schürrle auf der Gegenseite ein Abseitstor, Bürki musste gegen Tim Wendel retten (11.).

Die Bedingungen waren nach der kurzfristigen Absage Ende Februar diesmal angenehm. "Wir haben den Rasen aus unserem Stadion mitgebracht", rief der Sportfreunde-Stadionsprecher den Fans zu - aber das war selbstverständlich ein Scherz. Der Rasen im Osnabrücker Stadion an der Bremer Brücke war nicht im besten, aber doch in einem ordentlichen Zustand: kein Vergleich mit dem Matschsumpf in Lotte vor drei Wochen.

Spiel zeitweise auf Augenhöhe

Die Sportfreunde zeigten, wie ein Außenseiter ein Pokalspiel angehen muss: Laufstark, hart am Mann und nach Ballgewinn blitzschnell nach vorn spielte der Drittligist, der einige Schwächen in der Dortmunder Defensive aufdeckte.

Da dem BVB offensiv die Präzision fehlte - beispielsweise bei Schüsssen von Gonzalo Castro und Raphael Guerreiro -, entstand ein Spiel auf Augenhöhe, was nicht im Sinne des hohen Favoriten sein konnte. Besonders Schürrle spielte die durchaus ansehnlichen Angriffe selten effektiv aus.

Nach der Pause drückte der BVB heftig auf den Sieg. Gegen einen Kopfball Ginters (50.) rettete Matthias Rahn noch in höchster Not - doch dann musste der tapfere Underdog sich geschlagen geben, als Ousmane Dembélé zu einem Sololauf ansetzte.

Andre Dej gab die Verfolgung des pfeilschnellen Franzosen im Mittelfeld nach 20 Metern auf, Dembélé setzte dann Pulisic ein, der Torhüter Benedikt Fernandez tunnelte. Schürrle entschied das nun einseitige Spiel mit einem Volleyschuss aus kurzer Distanz.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILBabistadouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal