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Qualifikation, Stadien & Co  

Was Sie jetzt schon zur EM 2016 wissen sollten

28.01.2014, 11:53 Uhr | sid, t-online.de

. Nach der WM 1998 findet im Sommer 2016 erneut ein Fußball-Großereignis in Frankreich statt. (Quelle: imago/PanoramiC)

Nach der WM 1998 findet im Sommer 2016 erneut ein Fußball-Großereignis in Frankreich statt. (Quelle: PanoramiC/imago)

Die WM in Brasilien ist schon überall präsent, doch nach dem Turnier in Südamerika steht 2016 gleich das nächste Highlight für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Plan: die Europameisterschaft in Frankreich. Wir geben ihnen einen Überblick über alle Fakten, die sie jetzt schon wissen sollten.

24 Mannschaften werden versuchen das Endspiel am 10. Juli im Stade de France im Pariser Vorort St. Denis zu erreichen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg.

Wie läuft die Qualifikation ab?

Erstmals wird eine EM mit 24 Mannschaften ausgetragen. Die UEFA hat 54 Mitglieder. Sie braucht 18 Monate, um 24 aus 54 zu finden. Dabei Spannung zu erzeugen, ist eine Kunst. Fakt ist: Qualifiziert für die Euro 2016 sind die neun Gruppenersten, die neun Gruppenzweiten und der beste Gruppendritte. Die acht anderen Dritten spielen in den bewährten Play-offs die letzten vier Plätze aus. Beginn ist am 7. September 2014, Ende am 13. Oktober 2015; die Play-off-Spiele finden im November 2015 statt.

Zur Festlegung der Lostöpfe für die Qualifikation wird die Rangliste der Nationalmannschaften herangezogen. Deutschland befindet sich in Topf eins und kann damit nicht auf andere Große wie Spanien, Italien oder England treffen. Möglich ist allerdings wieder das von Berti Vogts trainierte Aserbaidschan. Die Auslosung findet schon in rund einem Monat am 23. Februar 2014 statt.

Was ist mit Gastgeber Frankreich?

Der Weltmeister von 1998 darf sich freuen, weil er als Ausrichter als Pseudo-Teilnehmer in der Qualifikation mitmachen darf. Da die Franzosen als Gastgeber bereits vorzeitig qualifiziert sind, bleibt strittig, ob die Spiele gegen Frankreich für den jeweiligen Gegner punktetechnisch zählen oder nicht.

Die "Equipe Tricolore" wird in der Gruppe I spielen, in die noch fünf weitere Mannschaften gelost werden. Aus TV-Vermarktungsgründen jedoch nicht Deutschland, England, Spanien, Italien oder die Niederlande.

Wer strahlt die deutschen Spiele aus?

In Deutschland hat sich RTL gegen die Platzhirsche ARD und ZDF durchgesetzt und die Rechte an den deutschen Quali-Spielen - auch für die WM 2018 in Russland - gesichert.

Die Spiele während der Endrunde werden jedoch wie gewohnt von den öffentlich-rechtlichen Sendern ausgestrahlt. Diese bezahlten laut dem Magazin "Sponsors" rund 160 Millionen Euro für die Rechte an der Europameisterschaft.

Sind die Stadien schon fertiggestellt?

Probleme wie bei der WM in Brasilien drohen bei der EM 2016 nicht. Gastgeber Frankreich ist bei den Vorbereitungen auf einem guten Weg. "Mit den Stadionneubauten liegen wir im Plan. Lille und Nizza werden ja schon bespielt", sagte Organisationschef Jacques Lambert vor der Sitzung des Exekutivkomitees der Europäischen Fußball-Union (UEFA).

Lediglich das "Stade des Lumières" in Lyon befindet sich noch im Bau, soll aber schon 2015 eröffnet werden und 61.556 Zuschauern Platz bieten.

Wie läuft das mit den Tickets?

Die UEFA plant für das Turnier in Frankreich erstmals E-Tickets statt normaler Eintrittskarten. Am Stadioneingang könnte so einfach das Smartphone genügen, um in die Arena zu gelangen. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach dazu zur "Sport Bild": "Es wird jetzt geprüft, ob bei der EM E-Tickets mit Barcode für das Handy statt der Papiertickets eingeführt werden."

Außerdem ist eine Karten-Kategorie geplant, in der ein Ticket nicht mehr als 30 Euro kostet.

Was ist komplett neu?

Die europäische Fußballfamilie ist um ein Mitglied reicher: Erstmals darf der Fußballzwerg Gibraltar an der Qualifikation zu einer Fußballendrunde teilnehmen. Die britische Kronkolonie wurde Ende Mai 2013 zu einem Vollmitglied der UEFA und darf sich deswegen von nun an mit den anderen europäischen Nationalmannschaften messen. Aus politischen Gründen jedoch nicht mit Spanien, da die Iberer Gibraltar nicht als Land anerkennen.

Rudi Völler wollte uns zwar vor geraumer Zeit weismachen, dass es "keine Kleinen mehr gibt", jedoch wird der Fußballzwerg wohl kaum für mehr Spannung im Kampf um die 24 Teilnehmerplätze sorgen. Zur Herausforderung für die Gegner könnte lediglich der Kunstrasenplatz auf der Halbinsel im Mittelmeer werden.

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