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Deutschland verliert Final-Neuauflage gegen Argentinien

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Argentinien gelingt Revanche  

Derber Fehlstart für Weltmeister Deutschland

03.09.2014, 22:40 Uhr | t-online.de

Deutschland verliert Final-Neuauflage gegen Argentinien. Nachdenklich: Auch Mario Götze konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. (Quelle: dpa)

Nachdenklich: Auch Mario Götze konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. (Quelle: dpa)

Das war nichts: Weltmeister Deutschland hat im ersten Länderspiel der Saison einen derben Fehlstart hingelegt und die erste Niederlage seit 18 Spielen eingesteckt. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw verlor in der Neuauflage des WM-Finals gegen Argentinien mit 2:4 (0:2). Noch vor rund sieben Wochen hatte die DFB-Auswahl mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen und sich dadurch den insgesamt vierten WM-Titel geholt. Nun gelang den Südamerikanern die Revanche. Überbewerten sollte man das Ergebnis aber auch nicht.

"In dem Spiel sieht man, wie eng die Weltspitze zusammen ist. Eigentlich kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, so hat sie noch nie zusammen gespielt. Einige Spieler sind nicht in der Form. Man muss das Spiel richtig einordnen", sagte Löw.

Di Maria als Vorbereiter und Torschütze

Der Bundestrainer bot in Düsseldorf mit Toni Kroos, Christoph Kramer, Benedikt Höwedes und Torwart Manuel Neuer nur vier Spieler auf, die damals auch beim Triumph im Maracana begonnen hatten. Dennoch standen insgesamt neun Weltmeister auf dem Platz. Dabei hatte aber die Abwehr, in der neben dem Schalker Höwedes die Dortmunder Kevin Großkreutz, Erik Durm und Mattias Ginter agierten, einige Probleme. Auch, weil die Argentinier viel aggressiver und offensiver auftraten als noch bei der WM - obwohl Superstar Lionel Messi verletzt fehlte.

So kam die Führung der Gäste aus Südamerika durch Sergio Aguero (20.) nicht von ungefähr. Auf der Gegenseite hatte Mario Gomez bei seinem Comeback im Nationaldress gleich zweimal die große Chance auf den Ausgleich - er vergab jeweils aussichtsreich. Auch Andre Schürrle hatte bei seinem Versuch in der 38. Minute kein Glück. Quasi im Gegenzug erhöhte Erik Lamela (40.) auf 2:0. Wieder war der starke Angel di Maria, der für 75 Millionen Euro von Real Madrid zu Manchester United gewechselt ist, der Vorbereiter - er narrte dabei Durm auf der linken deutschen Abwehrseite.

Kurz vor der Pause hätte abermals Gomez für Torjubel sorgen können (45.). Der Stürmer des AC Florenz vergab aber auch diese gute Möglichkeit und musste sich Pfiffe gefallen lassen. Unmittelbar nach Wiederbeginn lag das deutsche Team mit 0:3 hinten. Diesmal war Federico Fernandez nach einem Di-Maria-Freistoß per Kopf zur Stelle (47.). Ginter und der für Neuer eingewechselte Roman Weidenfeller machten dabei nicht die beste Figur. Und auch bei seiner zweiten Ballberührung musste Weidenfeller den Ball aus dem eigenen Netz holen: Di Maria machte es selbst und erzielte mit einem sehenswerten Lupfer das 4:0 (50.) für die spielfreudigen Argentinier. Es bahnte sich ein Debakel für das Löw-Team an.

Schürrle und Götze verkürzen

Immerhin gestaltete Schürrle das Ergebnis mit seinem Treffer ein bisschen erträglicher (52.). Aber schon im Gegenzug hätte der überragende Di Maria den Vier-Tore-Vorsprung wieder herstellen können. Weidenfeller parierte dessen Versuch aber mit einer Faust.

In der 57 Minute war dann der Auftritt von Gomez beendet, dem die fehlende Spielpraxis nach langer Verletzungspause deutlich anzumerken war. Mit Mario Götze und Thomas Müller (für Schürrle) versuchte Löw den deutschen Angriff noch einmal zu beleben. Viel besser wurde das deutsche Spiel aber nicht - auch wenn Marco Reus (76.) bei seinem Pfostentreffer den zweiten Treffer für den Weltmeister verpasste.

Das holte Götze (78.) kurz darauf nach. Allerdings hatte er durchaus Glück, als sein Schuss unhaltbar von einem Argentinier ins eigene Tor gelenkt wurde. Zu mehr reichte es für die deutsche Mannschaft nicht mehr.

Löw kündigt Nachnominierungen an

Bereits am Sonntag hat die DFB-Auswahl die Chance, es besser zumachen. In Dortmund trifft der Weltmeister zum Auftakt der EM-Qualifikation auf Schottland (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Dabei wird Löw auf Julian Draxler verzichten müssen. Der 20-Jährige von Schalke 04 erlitt gegen Argentinien eine Zerrung im rechten Oberschenkel.

"Noch zwei, drei Spurts, und es wäre noch schlimmer gekommen", sagte Draxler, der in der 33. Minute ausgewechselt und durch Lukas Podolski ersetzt worden war. Löw kündigte derweil Nachnominierungen an. "Einige Spieler sind angeschlagen. Ich denke, dass auch Mats Hummels möglicherweise nicht ganz fit wird. Ich glaube, dass wir noch den einen oder anderen nachnominieren werden", sagte Löw im ZDF.

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