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Einzelkritik: Durm erlebt gegen Argentinien einen Abend zum Vergessen

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Einzelkritik  

Durm erlebt gegen Argentinien einen Abend zum Vergessen

03.09.2014, 22:50 Uhr

Einzelkritik: Durm erlebt gegen Argentinien einen Abend zum Vergessen. Dortmunds Erik Durm hatte gegen Argentinien erhebliche Probleme. (Quelle: Reuters)

Dortmunds Erik Durm hatte gegen Argentinien erhebliche Probleme. (Quelle: Reuters)

Manuel Neuer
Am einzigen Bayern-Spieler im neu gebildeten Dortmund-Schalker Abwehrblock lag es sicher nicht, dass es schon zur Pause 0:2 stand. Bei beiden Toren war der Keeper machtlos. Außerdem bewahrte Neuer die deutsche Elf mit einigen guten Paraden in der ersten Halbzeit noch vor Schlimmerem.

Roman Weidenfeller
Der Stadionsprecher hatte gerade Weidenfellers Einwechslung durchgegeben, da musste der Dortmunder Keeper schon zum ersten Mal den Ball aus dem Kasten holen. Aus der kurzen Distanz konnte er aber nichts gegen den Kopfball von Fernandez zum 0:3 machen. Beim vierten Treffer durch Di Maria vielleicht etwas zu zögerlich im Rauslaufen.

Kevin Großkreutz
Hatte seine rechte Seite in der Defensive ganz gut im Griff. Die Abstimmung mit den Kollegen ist aber stark verbesserungswürdig. Mühte sich nach Kräften und ging große Wege, konnte damit aber nicht alle Defizite ausbügeln. Im Vorwärtsgang zudem viel zu harmlos.

Benedikt Höwedes
In der deutschen Hintermannschaft ging es im ersten Durchgang ordentlich drunter und drüber, und natürlich hatte der Abwehrchef seinen Anteil daran. Der Schalker strahlte trotz der Rückkehr auf seine Lieblingsposition keine Sicherheit und Ruhe aus. Da hätte mehr kommen müssen vom WM-Helden.

Matthias Ginter
Auch Ginter hatte so seine liebe Mühe mit den Gauchos, vor allem im Duell mit ManCity-Star Sergio Aguero. Immerhin war der Neu-Dortmuder sehr aktiv am Spielaufbau beteiligt. Immer wieder gingen die Aktionen auf dem Platz von ihm aus. Sah beim Laufduell gegen den agilen Di Maria vorm 0:4 allerdings aus, als hätte er eine Bleiweste an.

Erik Durm
Ein Abend zum Vergessen für den Dortmunder Shooting-Star. Bei der Angel-Di-Maria-Show war Durm heillos überfordert. Drei von vier Toren der Gäste fielen über seine Seite. Allerdings erhielt der 22-Jährige in seinem zweiten Länderspiel auch viel zu wenig Unterstützung von den Kollegen und war ganz oft auf sich allein gestellt.

André Schürrle
Sehr explosiv im Antritt wie immer, aber gelingen wollte dem Mittelfeldspieler vom FC Chelsea nicht so viel. Selbst für den Anschlusstreffer benötigte er zwei Anläufe, obwohl er schon beim ersten Schussversuch völlig frei vor Keeper Romero stand.

Christoph Kramer
Der Gladbacher bekam das defensive Mittelfeld einfach nicht in den Griff. Kramer gestattete den Argentiniern viel zu viel Raum und konnte kaum Akzente im Spiel nach vorne setzen.

Toni Kroos
Mit einigen guten Distanzschüssen, sein Kracher in der 23. Minute verfehlte das Ziel nur denkbar knapp. Aber mehrfach war der Neu-Madrilene zu verspielt, bevor er den Ball weitergab.

Julian Draxler
Nur eine halbe Stunde lang durfte der Schalker mitwirken, dann hatte der Bundestrainer genug gesehen. Im Spiel nach vorne ganz passabel, aber hinten ließ er Erik Durm ganz oft alleine gegen Argentiniens Wirbelwind Di Maria. Da hätte der Schalker helfen müssen.

Lukas Podolski
Der Arsenal-Star kam schon nach einer halben Stunde für Draxler, machte es aber auch nicht viel besser. Tauchte fast völlig unter.

Marco Reus
Mit Höhen und Tiefen, es wird deutlich, dass der Dortmunder noch ein wenig braucht, bis er seine alte Spritzigkeit wieder hat. In einigen Szenen durchaus mit Power und guten Ideen. Mit schönen Vorlagen für Kroos und Gomez, die aber ungenutzt liegen blieben. In einer Aktion dann sogar zu uneigennützig, als er aufs Tor hätte schießen können, aber lieber noch einen Querpass versuchte. Pech bei einem Pfostenkracher in der Schlussphase.

Mario Gomez
Schlechter konnte das Comeback im Nationaltrikot für den Florentiner nicht laufen. Drei Riesenchancen vergab Gomez im ersten Durchgang, teilweise kläglich. Dabei wollte der frühere Münchner und Stuttgarter doch gleich Werbung in eigener Sachen machen als legitimer Nachfolger des zurückgetretenen Miroslav Klose.

Thomas Müller
In der 60. Minute eingewechselt, ohne Einfluss auf das weitere Spiel.

Mario Götze
Kam für die letzte halbe Stunde auf den Platz und sorgte wieder für etwas Pfeffer. Erst mit einer schönen Vorlage für seinen früheren BVB-Buddy Reus, die leider nicht im Tor landete. Kurz danach mit dem satten Schuss zum 2:4.

Sebastian Rudy
Auch Rudy durfte zum Schluss noch mal ran und feierte so seinen zweiten Länderspieleinsatz. Bemühte sich sichtlich um den Spielaufbau. Zählbares sprang allerdings nicht heraus.

Antonio Rüdiger
Kurzeinsatz für den VfB-Youngster. Ohne Einfluss aufs Spiel.

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