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Nationalmannschaft: Manager Oliver Bierhoff geht die Belastungs-Diskussion "auf den Keks"

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Belastungs-Diskussion  

Bierhoff verärgert: "Es geht mir auf den Keks"

08.10.2014, 16:39 Uhr | sid, dpa

Nationalmannschaft: Manager Oliver Bierhoff geht die Belastungs-Diskussion "auf den Keks". Nationalmannschaftsmanager versteht die Diskussion um die Länderspiel-Belastung nicht. (Quelle: dpa)

Nationalmannschaftsmanager versteht die Diskussion um die Länderspiel-Belastung nicht. (Quelle: dpa)

Oliver Bierhoff sieht in der neu entbrannten Diskussion um eine Überbelastung der Fußballprofis die Nationalmannschaft zu Unrecht im Brennpunkt. "Es geht mir auf den Keks, dass oberflächlich und undifferenziert diskutiert wird."

"Dass die Spieler durch die Nationalmannschaft so hoch belastet sind, kann ich überhaupt nicht akzeptieren", erklärte der DFB-Teammanager in Frankfurt, wo sich der Weltmeister derzeit auf die EM-Qualifikationsspiele in Polen und gegen Irland vorbereitet.

Von der Nationalelf profitiere auch die Liga

Viele in der Liga jetzt verletzte Spieler seien gar nicht bei der WM dabei gewesen, und viele Nationalspieler wie Philipp Lahm, Jerome Boateng, Toni Kroos, Per Mertesacker oder Thomas Müller brächten trotz der kurzen Pause nach der WM bei ihren Klubs Leistung, bemerkte Bierhoff. "Länderspiele sind für die Entwicklung der Spieler unglaublich wichtig", betonte der Manager. Und im internationalen Kalender sei schon der Spielplan für die Nationalteams entzerrt worden. Der August-Termin ist gestrichen, es gibt nur noch Doppelspieltage. "Ich würde gern mal die Rechnung aufmachen, wie viele Spiele bei den Vereinen dazukommen."

Natürlich sei der Profifußball Kommerz, sagte Bierhoff. Auch für den DFB bringe jedes Spiel Einnahmen. "Aber wir müssen nicht nur an einen Verein denken, sondern an 26.000 Vereine", sagte er und verwies auf den Nutzen für den gesamten deutschen Fußball. Unter sportlichem Aspekt würde das Nationalteam jede Minute brauchen, "wenn wir bei der EM 2016 wettbewerbsfähig sein wollen: Davon profitiert auch die Liga."

Kritik aus München und Dortmund

"Ich finde es gut, wenn darüber diskutiert wird, wie wir die Belastung steuern können", ergänzte Bierhoff. Die Alleinschuld bei den Verbänden zu suchen, gehe aber am Thema vorbei. Zuletzt hatten sich unter anderen Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge, Münchens Trainer Pep Guardiola oder Dortmunds Coach Jürgen Klopp über die Strapazen für die Stars echauffiert.

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