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Nach Patzer gegen Polen: Löw sieht keine großen Probleme

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Trotz Patzer in EM-Quali  

Löw: "Ich sehe keine großen Probleme"

12.10.2014, 13:42 Uhr | sid

Nach Patzer gegen Polen: Löw sieht keine großen Probleme. Für Bundestrainer Joachim Löw ist die Niederlage in Polen kein Weltuntergang. (Quelle: imago/Schüler)

Für Bundestrainer Joachim Löw ist die Niederlage in Polen kein Weltuntergang. (Quelle: Schüler/imago)

Für die deutsche Nationalmannschaft setzte es in Polen eine historische 0:2-Niederlage. Für Bundestrainer Joachim Löw ist die Pleite allerdings nicht weiter tragisch.

Nach dem Match in Warschau stellte sich der DFB-Coach den Fragen der Journalisten und stand diesen Rede und Antwort.

Joachim Löw, wie haben Sie Ihre Mannschaft bei dieser historischen Niederlage in Polen gesehen?

UMFRAGE
Muss die deutsche Elf nach der Niederlage in Polen um die Qualifikation für die EM 2016 bangen?

Joachim Löw: "Kompliment an Polen, man hat glaube ich gesehen, dass sie sehr motiviert und hoch engagiert gegen den Weltmeister gespielt haben. Ich denke, dass ich der Mannschaft nur einen einzigen Vorwurf machen kann: Dass sie aus der Vielzahl an guten Chancen kein Tor erzielt haben. In der Spielanlage haben wir es mit der etwas veränderten Mannschaft gut gemacht, da kann ich keine Kritik ansetzen. Polen hat mit der ersten Möglichkeit ein Tor gemacht, da sind wir hinterhergelaufen. Aber ich kann nicht unzufrieden sein, weil wir viele Torchancen kreiert haben. Wir haben es nur nicht geschafft, ein Tor zu erzielen."

Wird es jetzt gegen Irland am Dienstag ähnlich schwer?

"Die Taktik von Irland wird ähnlich sein, wir kennen sie von einigen Spielen aus den letzten Jahren. Das ist eine Mannschaft, die vorwiegend verteidigt und auf Konter spielt. Wir werden darüber sprechen, wie unser Torabschluss sein muss und wie wir solche Chancen verwerten. Wir haben in der zweiten Halbzeit auf ein Tor gespielt, hatten gute Kombinationen nach vorne, 28 Torschüsse, so viele wie selten zuvor. Also der Torabschluss und die Konsequenz dabei ist das Hauptthema bei uns."

Nach dem 1:2 im EM-Halbfinale gegen Italien hier in Warschau: Ist es nicht komisch für Sie, jetzt wieder hier als Verlierer zu sitzen?

"Das sehe ich nicht allzu dramatisch. Wir haben noch genug Möglichkeiten. Klar hätten wir gerne drei Punkte mitgenommen, aber ich hatte diese Woche ein bisschen das Gefühl, dass die Automatismen fehlen. Die Einstellung und Konzentration war absolut in Ordnung, aber die jungen Spieler müssen Erfahrung sammeln. Wir haben nach 33 Spielen mal wieder in der Qualifikation verloren, das gibt es mal. Wir versuchen, Lehren daraus zu ziehen. Ich bin mir aber sicher, das werden wir wieder ausgleichen. Ich sehe keine großen Probleme in dieser Qualifikation. Dass wir alles abrufen müssen, ist aber klar. Wir haben jetzt hier verloren, aber am Dienstag geht's weiter."

Wie waren Sie mit Debütant Karim Bellarabi zufrieden?

"Mit Karim war ich zufrieden. Er ist immer besser ins Spiel gekommen, hatte immer bessere Aktionen. Er hat für das erste Länderspiel wahnsinnig agil und aktiv gespielt, ich war absolut zufrieden. Im Laufe des Spiels hat er es immer besser gemacht - und er war auch gefährlich nach vorne."

Seit dem WM-Triumph haben Sie zwei von drei Spielen verloren. Ist das Leben als Weltmeister härter?

"Das erste (gegen Argentinien, 2:4, d.Red.) fällt ja nicht in die Kategorie Pflichtspiel. Was nicht überraschend ist, ist dass jede Mannschaft gegen den Weltmeister ein paar Prozent mehr herausholen will. Und es gab mehr einschneidende Veränderungen nach der WM, als ich mir erhofft hatte. Es sind nicht nur drei Spieler zurückgetreten, sondern es fehlen auch vier, fünf Spieler, die bei uns immer gespielt und die Mannschaft geprägt haben. Wie Mesut Özil, Sami Khedira und natürlich Bastian Schweinsteiger. In den nächsten beiden Jahren müssen unsere jungen Spieler Erfahrungen machen, aus denen sie lernen. Also das Leben wird nicht härter, trotz aller Enttäuschung über die Niederlage. Das Leben ist viel, viel schöner als vor der WM."

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