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UEFA bestraft Serbien und Albanien für Skandalspiel in EM-Quali

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Punktabzug, Geldstrafe und Geisterspiel  

UEFA bestraft Serbien und Albanien für Skandalspiel

24.10.2014, 17:58 Uhr | t-online.de, dpa, sid

UEFA bestraft Serbien und Albanien für Skandalspiel in EM-Quali. Beim Quali-Spiel Serbien gegen Albanien kam es zu schlimmen Szenen auf dem Platz. (Quelle: dpa)

Beim Quali-Spiel Serbien gegen Albanien kam es zu schlimmen Szenen auf dem Platz. (Quelle: dpa)

Die UEFA hat das Skandalspiel in der EM-Qualifikation zwischen Serbien und Albanien nachträglich mit 3:0 für Serbien gewertet. Gleichzeitig teilte die Europäische Fußball-Union (UEFA) aber mit, dass Serbien diese drei Punkte wieder abgezogen werden. Damit haben beide Teams jeweils dieselbe Punktzahl wie vor der Partie, die am 14. Oktober beim Stand von 0:0 abgebrochen wurde.

Beide Verbände wurden von der UEFA mit einer Geldstrafe von 100.000 Euro belegt. Die Serben müssen zudem ihre nächsten beiden Heimspiele am 14. November gegen Dänemark und am 4. September 2015 gegen Armenien in der Ausscheidung für die EM in Frankreich 2016 vor leeren Rängen austragen. Diese Entscheidung traf die Disziplinarkommission.

Albanien kündigt Einspruch an

Der albanische Fußball-Verband FSHF will das UEFA-Urteil nicht hinnehmen. Die Entscheidung sei "enttäuschend und ungerecht", sagte Verbandschef Armand Duka und kündigte an: "Wir werden Einspruch dagegen einlegen und unsere Rechte einfordern." Das Urteil werde keinem gerecht, ergänzte Duka. "Heute gab es keine Gerechtigkeit für das, was im Stadion passiert ist", schrieb der albanische Regierungschef Edi Rama im Kurznachrichtendienst Twitter.

Auch der serbische Verband war mit dem Urteil nicht einverstanden. "Ich bin nicht zufrieden, mehr möchte ich jetzt nicht sagen", erklärte Vizepräsident Goran Milanovic der Nachrichtenagentur Beta. Serbiens Sportminister Vanja Udovicic befand die Lösung der UEFA als "widersprüchlich". Es mache keinen Sinn ein Spiel zu gewinnen, aber die Punkte dafür zu verlieren.

Selbst von den nun erstplatzierten Dänen kamen kritische Töne. Verbandschef Claus Bretton-Meyer monierte, dass auch die eigenen Fans von der Partie in drei Wochen in Serbien ausgeschlossen seien. Die hätten aber bereits Tickets, Flug und Unterkunft organisiert. Deshalb kündigte er an, diesbezüglich an den serbischen Verband und die UEFA heranzutreten.

Drohne flog über das Stadion

Die Partie der Serben gegen Albanien in Belgrad war abgebrochen worden, nachdem in der 42. Minute eine Drohne mit einer großalbanischen Flagge über das Stadion hinweggeflogen war.

Serbiens Stefan Mitrovic vom SC Freiburg hatte die Fahne an sich gerissen, albanische Spieler waren daraufhin auf ihn losgegangen. Danach waren serbische Zuschauer aufs Spielfeld gestürmt und hatten albanische Akteure attackiert. Das Spiel wurde nicht wieder angepfiffen.

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