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Jerome Boateng: "Das WM-Gefühl muss aus den Köpfen raus"

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Weckruf von Boateng  

"Das WM-Gefühl muss aus den Köpfen raus"

13.11.2014, 07:19 Uhr | t-online.de

Jerome Boateng: "Das WM-Gefühl muss aus den Köpfen raus". Jerome Boateng gibt vor dem Gibraltar-Spiel die Richtung vor. (Quelle: imago/Pressefoto Baumann)

Jerome Boateng gibt vor dem Gibraltar-Spiel die Richtung vor. (Quelle: Pressefoto Baumann/imago)

0:2 in Polen, ein mageres 1:1 gegen Irland und nur ein Sieg gegen Schottland (2:1): Die deutsche Nationalmannschaft ist in der Qualifikation für die EM 2016 alles andere als im Soll. Am Freitag braucht die DFB-Elf im Spiel gegen Gibraltar in Nürnberg (ab 20.30 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) dringend einen Sieg. Zwar zweifelt niemand daran, dass der Weltmeister die Partie gegen den Underdog gewinnt. Trotzdem rüttelt Jerome Boateng die Mannschaft wach.

"Wir sind jetzt in der EM-Quali-Phase. Und bis jetzt haben wir nicht die Leistung gebracht, die wir bringen müssen. Deswegen müssen wir aufwachen und zusehen, ab sofort alle Spiele erfolgreich zu gestalten", sagte der Bayern-Star in einem Interview mit "Bild.de".

Die Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes durch Bundespräsident Joachim Gauck und die Feierlichkeiten rund um die Premiere des Films "Die Mannschaft" zuletzt in Berlin seien ein guter Abschluss nach dem Triumph bei der Weltmeisterschaft im Sommer in Brasilien gewesen. "Aber jetzt muss es auch mal gut sein mit der WM. Dieses WM-Gefühl muss aus den Köpfen", sagte der 26-jährige Innenverteidiger.

"Bin bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen"

Ein Sieg gegen Gibraltar, erklärte Boateng weiter, reiche jetzt nicht aus. Vielmehr müssten die Gegner im weiteren Verlauf der EM-Qualifikation wieder Respekt vor Deutschland bekommen. "Und dann ist es gerade im kommenden Jahr wichtig, weiter zu siegen und stark zu spielen. Dass jeder Gegner wieder erkennt, dass wir die deutsche Nationalmannschaft sind, der Weltmeister", sagte er.

Boateng, der eine bärenstrake WM spielte und auch bei den Bayern ein absoluter Leistungsträger ist, setzt mit starken Worten ein Zeichen. Und das soll auch in Zukunft nach den Rücktritten von Kapitän Philipp Lahm, Miroslav Klose und Per Mertesacker so sein. "Da kommen automatisch andere Spieler mehr in die Verantwortung. Ich gehöre mit meinen 26 Jahren schon zu den älteren Spielern und bin bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen. Ich rede jetzt mehr auf dem Platz - und kann Dinge auch außerhalb davon mal kritisch ansprechen. Das nehme ich mir mittlerweile auch raus", sagte er.

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