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DFB-Zeugnisse: Blutleerer Auftritt - nur Müller top

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Wenig Weltmeisterliches  

DFB-Zeugnisse: Blutleerer Auftritt - nur Müller top

14.11.2014, 22:42 Uhr | t-online.de

. Zwei Tore reichen: Thomas Müller ist gegen Gibraltar bester DFB-Torschütze. (Quelle: dpa)

Zwei Tore reichen: Thomas Müller ist gegen Gibraltar bester DFB-Torschütze. (Quelle: dpa)

Manuel Neuer: Führte die Nationalelf auch im fünften Spiel nach der WM als Ersatzkapitän aufs Feld. Das Tragen der Spielführerbinde blieb  gut 40 Minuten seine einzige Aufgabe. Dann der Sonntagsschuss von Liam Walker und der Welttorhüter musste sich strecken. Kennt er ja vom FC Bayern: nichts zu tun, dann aber eine Weltklasseparade. In der Folge dann wieder mit viel Zeit, um über die Schusstechnik von Iniesta und Co. nachzudenken. Note: 2,5

Shkodran Mustafi: Engagierte Vorstellung als rechter Verteidiger der Dreierkette. Immer wieder mit klugen Läufen über in Richtung Grundlinie und Flanken. Leitete so auch den ersten Treffer ein. Auch dank ihm war die rechte Seite die deutlich aktivere. Kurz nach der Pause mit Kopfballmöglichkeit nach einer Ecke. Mit zunehmender Spieldauer unauffälliger. Stellungsfehler vor der Walker-Chance. Note: 3

Jerome Boateng: Gestaltete seinen 50. Auftritt im DFB-Trikot souverän. Zentraler Mann der Dreierkette, lebte aber einen gesunden Offensivdrang vor und war vor der Pause immer wieder an der Strafraumgrenze zu finden. Versuchte sich vor der Pause am ersten Länderspieltor. Ein schöner Schlenzer strich über die Latte, ein Distanzschuss knapp am Kasten vorbei. In der zweiten Halbzeit zurückhaltender. Note: 3

Erik Durm: Wie Boateng und Mustafi hinten kaum gefordert. Im Gegensatz zu seinen Nebenleuten in der Dreierabwehr aber äußerst zurückhaltend. Fand meistens den Vorwärtsgang nicht und war so wenig an den Offensivbemühungen der DFB-Elf beteiligt. Für einen jungen Spieler, der sich aufdrängen möchte und insbesondere gegen einen Gegner wie Gibraltar enttäuschend. In der 72. Minute durch Hector ausgetauscht. Note: 4,5

Toni Kroos: Das GPS von Real Madrid glänzte gegen die Gibraltarer, die ihren Teambus im eigenen Strafraum parkten, mit weniger raumgreifenden Verlagerungen und entscheidenden Pässen als sonst. Koordinierte das Aufbauspiel geduldig und gewohnt ballsicher, spielte in der ersten Hälfte mehr Pässe als alle Gästespieler zusammen. Trotz immer wieder gelobte Schusstechnik mit wenig Ertrag aus der Distanz. Note: 3,5

Sami Khedira: Erstes Länderspiel seit dem glorreichen 7:1 im WM-Halbfinale gegen Brasilien. Bereitete die erste Tormöglichkeit der DFB-Elf elegant per Hacke vor (4.). Danach tauchte er aber ab. Gegen das Bollwerk der Amateurmannschaft ohne Akzente. Machte nach einer Stunde Platz für Volland. Note: 4

Mario Götze: Brachte seine glänzende Form aus den Spielen für Bayern München mit zur Nationalmannschaft. Vor allem in Hälfte eins äußerst umtriebig und überall auf dem Platz zu finden. Vorvorbereiter des zweiten Tors, dynamisches Solo zum 3:0. Baute anschließend ab. Nach dem Seitenwechsel fiel auch dem Edeltechniker nicht allzu viel Kreatives mehr ein. Note: 2,5

Karim Bellarabi: Beackerte den rechten Flügel. Entweder im guten Zusammenspiel mit Mustafi oder im mutigen Dribbling durch mehrere Gegner. Handfeste Offensivaktionen sprangen aber auch beim Leverkusener Senkrechtstarter nicht heraus. Note: 3

Lukas Podolski: Der erfahrenste Akteur der Nationalmannschaft sammelte auf der linken Seite wertvolle Einsatzzeit, die er bei Arsenal derzeit nicht erhält. Zeigte, was ihn auszeichnet: saftige Schüsse, nicht immer optimale Flanken – und wunderbare Querpässe, wie vor dem 2:0 durch Müller und auch dem Eigentor zum 4:0. Note: 3

Thomas Müller: Hatte die erste Chance, bei der aber noch das Zielwasser fehlte (4.). Kurz darauf stand er aber goldrichtig und eröffnete per Abstauber den Torreigen (12.). Auch beim 2:0 dort, wo ein Stürmer sein muss. Bester Torschütze des Weltmeisterteams. Note: 1,5

Max Kruse: Erster Startelfeinsatz seit seinem DFB-Comeback. Ging gegenüber Müller, seinem Partner in der Doppelspitze, klar unter. Nur 23 Ballkontakte nach rund 50 Minuten, nur ein Torschuss – konnte seinen Auftritt kaum für Werbung in eigener Sache nutzen. Vor dem 3:0 immerhin schöner Doppelpass mit Götze. Note: 4

Kevin Volland: Erhielt die Möglichkeit, gegen müde Amateurspieler eine halbe Stunde lang Dampf zu machen. Fügte sich aber nahtlos in die zaghaften Vorstellung ein. Note: 3,5

Jonas Hector: Der Kölner kam in der 72. Minute für Durm ins Spiel und feierte sein Debüt in der Nationalmannschaft. Kurz nach seiner Einwechslung bereits im gegnerischen Strafraum, mit gefährlichem Querpass und damit offensiv auffälliger als sein Dortmunder Tauschpartner. Note: 3

Lars Bender: Ab der 79. Minute für Kroos in der Partie. Wollte das Ergebnis auch nochmal per Fernschuss hochschrauben, zielte aber deutlich drüber. Note: 3

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