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EM 2016: Joachim Löw steht vor Baustellen und "heißem Herbst"

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Neustart für die Weltmeister  

Baustellen und ein "heißer Herbst" für Löw und Co.

23.03.2015, 16:47 Uhr | dpa

EM 2016: Joachim Löw steht vor Baustellen und "heißem Herbst". Engagiert an der Seitenlinie: Bundestrainer Joachim Löw fordert in der EM-Qualifikation Siege von seiner Mannschaft. (Quelle: imago/MIS)

Engagiert an der Seitenlinie: Bundestrainer Joachim Löw fordert in der EM-Qualifikation Siege von seiner Mannschaft. (Quelle: MIS/imago)

Es geht wieder los für die Weltmeister: Nach vier Monaten Winterpause versammelt Joachim Löw die deutsche Nationalmannschaft erstmals im neuen Jahr wieder um sich. 23 Akteure hat der Bundestrainer nach Frankfurt am Main eingeladen. Noch 16 Weltmeister stehen im Aufgebot für die ersten Länderspiele 2015 am Mittwoch in Kaiserslautern gegen Australien (ab 20.15 im Live-Ticker bei t-online.de) sowie vier Tage später in der EM-Qualifikation gegen Georgien. Die zweite Partie am Sonntag in Tiflis (ab 17.45 Uhr bei t-online.de im Live-Ticker) genießt dabei Priorität.

Hier gibt es mit Blick auf die Europameisterschaft 2016 in Frankreich die wichtigsten Fragen und Antworten zu der anstehenden Länderspiel-Woche.

Die sportliche Bedeutung der beiden Länderspiele

"Weltmeister gegen Asienmeister - das ist ein schöner Auftakt ins Länderspieljahr", sagte Löw. Die ungleich wichtigere Partie aber ist die in Georgien. Denn in Gruppe D belegt Deutschland nach vier Spielen nur Platz drei hinter Polen und Irland. Das würde nicht reichen für das direkte Ticket zur EM. "Es heißt, die nächsten Spiele gegen Georgien und im Sommer gegen Gibraltar zu gewinnen. Dann beginnt ein heißer Herbst mit den Spielen in Irland und Schottland und zu Hause gegen Polen. Ich bin natürlich völlig überzeugt, dass wir das schaffen", sagte Löw.

UMFRAGE
Schafft die DFB-Elf noch die Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich?

Schweinsteiger, Badstuber, Gündogan und Özil im Blickpunkt

Erstmals seit dem WM-Finale kann Bastian Schweinsteiger das deutsche Team als Kapitän anführen. "Ihn wieder dabei zu haben, ist ein großer Gewinn", sagte Löw zum Comeback des 30 Jahre alten Münchners. Noch viel länger fehlten Bayern-Profi Holger Badstuber und der Dortmunder Ilkay Gündogan. Das Duo verpasste wegen schwerer Verletzungen auch die WM in Brasilien. "Ich freue mich, dass Holger und Ilkay wieder dabei sind. Das waren vor ihren Verletzungen Stützen unserer Mannschaft", erklärte Löw. Im Testspiel gegen Australien könnten beide ein Comeback feiern. Auch Mesut Özil kehrt nach einer Verletzungspause zurück. Der Arsenal-Profi hat wie Schweinsteiger zuletzt im WM-Finale für Deutschland gespielt.

Problemzone Außenverteidiger und Mittelstürmer

Die größten Problemzonen sind auch beim Neustart die beiden Außenverteidigerposten sowie die Mittelstürmerposition. Hier haben die Weltmeister Philipp Lahm und Miroslav Klose nach ihren Rücktritten große Lücken hinterlassen. "Die nahe Zukunft ist nicht so einfach", bekannte Löw. Mit dem Kölner Jonas Hector (ein Länderspiel) steht nur ein echter Außenverteidiger im aktuellen DFB-Kader, dazu für die rechte Seite der Hoffenheimer Mittelfeldspieler Sebastian Rudy. In der Rubrik Stürmer hat der DFB Mario Götze und den Gladbacher Max Kruse aufgeführt, beides eher spielende Angreifer.

Keine personellen Experimente auf der Torhüterposition

Zum Jahresauftakt setzt Löw weiterhin auf das WM-Trio Manuel Neuer, Roman Weidenfeller und Ron-Robert Zieler. Aber das muss noch nichts heißen Richtung EM 2016. Nur Neuer hat seinen Status als Nummer 1 sicher. "Es kommen viele junge Torhüter nach", sagte Bundestorwarttrainer Andreas Köpke. Marc-André ter Stegen (FC Barcelona), der Leverkusener Bernd Leno oder Timo Horn vom 1. FC Köln sollen sich aber vorerst bei der U21-Auswahl für höhere Aufgaben empfehlen. Die U21 bestreitet im Sommer ein EM-Turnier.

Löws neuer Vertrag bis zur WM 2018 in Russland

Mit der langfristigen Bindung der Sportlichen Leitung um Löw bis zur WM 2018 in Russland hat der Deutsche Fußball-Bund gerade nach außen für Ruhe gesorgt. "Die wollen wir natürlich auch vor dem nächsten Turnier haben", bestätigte Löw. Man solle aber nicht zu viel Wind um die Ausweitung der Zusammenarbeit machen. "Es ist schon ein überschaubarere Zeitraum, es sind keine Lichtjahre. Verbände und Nationaltrainer denken in Zyklen von zwei oder vier Jahren, weil dann immer ein Turnier ansteht", erläuterte Löw. Er habe Spaß an seinem Job, der EM-Titel 2016 reizt. Aber Löw weiß auch als Weltmeister: "Unantastbar ist man nie als Trainer."

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