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Deutschland - Australien: Schwache Noten für die DFB-Abwehr

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DFB-Elf in der Einzelkritik  

Schwache Noten für die deutsche Abwehr

25.03.2015, 23:22 Uhr | t-online.de

Ron-Robert-Zieler: Etwas überraschend kam Hannovers Keeper als Neuer-Ersatz zum Einsatz. Lenkte erst Jedinaks Kracher um den Pfosten und ließ Leckie im Duell eins gegen Eins alt aussehen. Beim 1:1 ohne Abwehrchance. Bei Jedinaks tollem Freistoß zum 1:2 sah Zieler aber nicht so gut aus, auch wenn es nicht die Torwartecke war. Unsicher bei Rückpässen. Note 4

Benedikt Höwedes: Der Abwehrchef der neuformierten Dreierkette ließ sich gleich zu Beginn von Aussie-Stürmer Leckie austanzen. Hatte einige Probleme, seinen Laden gegen die frechen Gäste dichtzuhalten. Note 4

Holger Badstuber: Der Münchner wirkte bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause nicht immer auf der Höhe. Hatte mehrfach gegen den flinken Burns das Nachsehen und konnte von Glück sagen, dass in der ersten Hälfte nur ein Gegentreffer fiel. Die Auswechslung zur Pause kam dem Münchener vermutlich recht gelegen. Note 4,5

Shkodran Mustafi: Mit einer beherzten Grätsche gegen Burns rettete Mustafi das DFB-Team vor einem Blitzrückstand. Wie seine Abwehrkollegen aber im Laufe des Spiels mit immer größeren Problemen, die Australier in den Griff zu bekommen. Note 4

Jonas Hector: Der Kölner durfte sich zum zweiten Mal im Nationaltrikot präsentieren und machte seine Sache zunächst sehr ordentlich. Immer wieder ließ er sich nach hinten fallen und verstärkte die Dreier- zur Viererkette. Viele Impulse auch nach vorne, einige stramme Torschüsse. Beim 1:1 allerdings zu weit weg von Troisi. Note 3,5

Sami Khedira: Khedira führte die Nationalelf als Kapitän aufs Feld und ging mit breiter Brust voran. Ganz stark in der Offensive, der Real-Star bereitete den 1:0-Treffer mit einem Solo von der Mittellinie mustergültig vor. Erledigte seine defensiven Aufgaben aber nur sehr unzureichend und ließ Gündogan dabei oft im Stich. Note 3

Ilkay Gündogan: 586 Tage nach seinem bis dahin letzten Einsatz für Deutschland an gleicher Stelle führte sich Gündogan gut ins DFB-Spiel ein und glänzte früh mit tollen Anspielen. Der Dortmunder hatte mit einem Distanzschuss auch die erste Torschance des Weltmeisters. Weil aber auch Khedira sehr offensiv agierte, konnte Gündogan die Lücken im defensiven Mittelfeld nicht mehr schließen. Note: 3,5

Mario Götze: Zu Beginn klappte das Zusammenspiel mit seinem früheren Dortmunder Teamkollegen Marco Reus sehr gut. Götze machte immer wieder Dampf und sorgte für Gefahr vorm Tor von Australiens Keeper Ryan. Auch mit viel Übersicht. Tauchte danach aber ziemlich ab. Note 3

Karim Bellarabi: Der Leverkusener konnte in seinem 5. Länderspiel nicht überzeugen. Half zu wenig mit nach hinten, und blieb im Offensiv-Spiel zu harmlos. Kaum eine Flanke, die ihr Ziel fand. Bellarabi kam nur selten an seinem Gegenspieler Milligan vorbei. Note: 4

Marco Reus: Reus kann stets den Unterschied ausmachen in einer Partie. Das bewies der BVB-Star einmal mehr in der 17. Minute mit dem Führungstreffer. Fahrlässig aber, dass der 25-Jährige nur fünf Minuten im Duell Eins gegen Eins mit Keeper Ryan nicht die Nerven behielt und daneben schoss. Note 2,5

Mesut Özil: Der Arsenal-Star blieb über weite Strecken des Spiels unsichtbar. Ein schöner Konter ging von ihm im ersten Durchgang aus. Kurz nach der Pause mit einem schönen Freistoß - das war‘s. Außerdem vor dem 1:1 zu zögerlich, als er Burns‘ Flanke nicht verhinderte. Das kann Özil viel besser. Note 4

Sebastian Rudy: Der Hoffenheimer kam zur Halbzeit für Badstuber, um die Abwehr zu stabilisieren. Hatte aber ebenfalls etliche Schwierigkeiten. Note: 3,5

Lukas Podolski: Als Podolski in der 73. Minute zu seinem Einsatz Nummer 122 im DFB-Trikot kam, wurde er von den Fans in Lautern ausgiebig gefeiert. Umso mehr natürlich, als ihm in der 83. Minute doch noch der 2:2-Ausgleich gelang. Der Abstauber war Podolskis 48. Treffer für Deutschland. Note 2,5

Christoph Kramer: In der letzten halben Stunde kam auch der Gladbacher Abräumer zu seinem Einsatz. Agierte ein wenig defensiver als Khedira und half so, die Australier etwas besser in Schach zu halten. Note 3

André Schürrle: Nach gut einer Stunde für den enttäuschenden Bellarabi auf den Platz. Schürrle hatte zwei, drei gute Aktionen, aber erst nicht das nötige Schussglück auf seiner Seite. Bereitete dann aber mustergültig das 2:2 vor. Note 2,5

Max Kruse: Auch Kruse durfte zum Schluss im munteren Wechselspielchen noch ran. Aber dem Gladbacher erging es nicht besser als seinen Team-Kollegen. Kaum eine viel versprechende Szene, auf die er verweisen konnte. Note 3,5

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