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Nationalmannschaft gegen Georgien unter Druck

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Keine Experimente, keine Ausreden  

DFB-Team gegen Georgien unter Druck

28.03.2015, 15:47 Uhr | sid

Nationalmannschaft gegen Georgien unter Druck. Kapitän Bastian Schweinsteiger führt die DFB-Auswahl gegen Georgien aufs Feld. (Quelle: imago/Ulmer/Teamfoto)

Kapitän Bastian Schweinsteiger führt die DFB-Auswahl gegen Georgien aufs Feld. (Quelle: imago/Ulmer/Teamfoto)

Keine Experimente, keine Ausreden: Mit sechs ausgeruhten Weltmeistern will Deutschland im Jubiläumsspiel in Georgien (Sonntag, ab 17.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) einen weiteren Patzer in der EM-Qualifikation vermeiden. Ausrutscher sind auf dem Weg zur EURO 2016 nicht mehr erlaubt, weshalb Bundestrainer Joachim Löw im 900. Länderspiel der Verbandsgeschichte die Testphase seines "Masterplans" wohl erst einmal hinten anstellen wird.

"Wir dürfen uns keine Punktverluste mehr erlauben", stellte Löw klar. Deshalb hatte er im Test gegen Australien (2:2) eigens seine Leistungsträger Manuel Neuer, Bastian Schweinsteiger, Jerome Boateng, Mats Hummels, Toni Kroos und Thomas Müller geschont. Und da von den bisherigen vier Quali-Spielen erst zwei gewonnen wurden, lässt auch der Verbandsboss keine Ausreden mehr zu.

"Wir brauchen jetzt zwei Auswärtssiege in Georgien und Gibraltar, da brauchen wir nicht drüber zu reden", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, der ohne weitere Pannen in den "heißen Herbst" gehen will: "Gegen Polen, Irland und Schottland geht es dann nur mit 100 Prozent. Den 100 Prozent, die wir in Brasilien siebenmal gezeigt haben." Am Ende stand in Rio der WM-Titel.

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Schneider: "Wir stehen unter Druck"

Seitdem hakt es beim Nationalteam, und deshalb ist die Quali nun auch Kopfsache. "Das ist für uns eine etwas ungewohnte Situation", bekannte Löw, der ohne Karim Bellarabi (starke Erkältung) und Holger Badstuber (muskuläre Probleme) die Reise nach Tiflis antrat - übrigens mit rund einer halben Stunde Verspätung. Löw ging dennoch gut gelaunt durch den Flieger und begrüßte weitere Gäste per Handschlag.

In der Ausscheidungsrunde zur EM 2012 hatte das DFB-Team keinen Punkt abgegeben, in der zur WM nur beim legendären 4:4 gegen Schweden. "Wir stehen jetzt ein Stück weit unter Druck", erklärte Löws Assistent Thomas Schneider: "Aber Panik gibt es nicht. Wir sind voller Selbstvertrauen und werden uns keinen Fehltritt leisten."

DFB-Team erwartet Hexenkessel

Die Georgier, laut FIFA-Weltrangliste noch hinter Liechtenstein das siebtschlechteste Team Europas (Platz 126), werden dennoch ernst genommen. Scout Urs Siegenthaler ist bereits seit Tagen vor Ort und beobachtete das vom früheren Frankfurter Bundesliga-Profi Kachaber Tschadadse trainierte Team beim 2:0 gegen den Weltranglisten-145. Malta.

Schneider erwartet einen echten Hexenkessel im Nationalstadion von Tiflis. "Da werden 54.000 Zuschauer sein, jeder Angriff wird euphorisch begleitet werden", berichtete er: "Darauf müssen wir uns einstellen." Auch Lukas Podolski, gegen die Australier mit seinem Jokertor der Retter, erwartet "eine heiße Schlacht". Ilkay Gündogan glaubt, die Partie werde "vielleicht noch schwieriger als die gegen Australien, weil Georgien noch defensiver spielen wird. Aber wir haben etwas gutzumachen."

Keine Zeit für Experimente

Dabei sollen die Stützen Neuer, Schweinsteiger, Boateng, Hummels, Kroos und Müller helfen. Daran, dass die spielen werden, besteht kein Zweifel. Nicht bei Schweinsteiger, der erstmals seit dem Triumph von Rio und zum ersten Mal offiziell als Kapitän aufläuft. Und auch nicht bei Neuer, der in der Bundesliga zuletzt gegen seinen persönlichen Angstgegner Borussia Mönchengladbach patzte und zu Wochenbeginn von einer Schleimbeutelentzündung im Knie geplagt war. "Er patzt ja nur gegen Gladbach, das ist ja bekannt", meinte Schneider schmunzelnd: "Von daher gehen wir davon aus, dass er am Sonntag ein sehr, sehr gutes Spiel machen wird."

Ob in Tiflis die Dreierkette wieder zum Einsatz kommen wird, wollte Löws Assistent nicht verraten. "Wir haben das Spielermaterial, um Dreierkette zu spielen", meinte er: "Aber wir wollen uns nicht in die Karten schauen lassen." Löws Aussagen nach dem zum Halbzeit gegen Australien abgebrochenen Experiment deuten aber auf eine Viererkette hin. Man müsste die neue Variante häufiger trainieren, hatte er erklärt. Und zum Ausprobieren ist in der Qualifikation keine Zeit mehr.

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