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Gibraltar - Deutschland: DFB feiert Schützenfest nach Stotterstart

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EM-Quali gegen Gibraltar  

Nach Stotterstart: DFB-Team feiert Schützenfest

13.06.2015, 22:35 Uhr | t-online.de

Gibraltar - Deutschland: DFB feiert Schützenfest nach Stotterstart. Bastian Schweinsteiger (re.) im Kopfballduell. (Quelle: dpa)

Bastian Schweinsteiger (re.) im Kopfballduell. (Quelle: dpa)

Aus Faro berichtet Patrick Brandenburg

Die deutsche Nationalmannschaft verabschiedet sich mit einem standesgemäßen Sieg in die Sommerpause. Im Qualifikationsspiel zur EM 2016 gewann das DFB-Team gegen Gibraltar mit 7:0 (1:0) und verbesserte sich in der Gruppe D hinter Polen (14 Punkte) mit einem Zähler weniger auf den zweiten Tabellenplatz. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw tat sich besonders in der ersten Hälfte gegen den Fußball-Zwerg lange Zeit schwer, kam aber im Laufe der Partie immer mehr auf Touren.

Lediglich André Schürrle (28.) traf im ersten Abschnitt vor 7467 Zuschauern in Algave-Stadion im portugiesischen Faro für das DFB-Team. Schürrle entwickelte sich neben Kruse in der Folgezeit zum Torschützen des Tages. Der Wolfsburger ließ im zweiten Abschnitt noch zwei weitere Treffer folgen (65./71.). Außerdem trafen Max Kruse (47./81), Ilkay Gündogan (51.), Karim Bellarabi (57.) für die DFB-Elf.

Götze muss frühzeitig raus

Löw änderte sein Team im Vergleich zum Test-Länderspiel gegen die USA vor wenigen Tagen auf drei Positionen. Roman Weidenfeller löste Ron-Robert Zieler im Tor ab. Für Shkodran Mustafi und Antonio Rüdiger rückten Jérôme Boateng und Karim Bellarabi in die erste Elf.

Eine vierte Änderung musste der Bundestrainer notgedrungen in der 36. Minute vollziehen. Für den angeschlagenen Mario Götze (Pferdekuss) kam Max Kruse ins Spiel. Dieser Wechsel wirkte sich belebend auf das bis dato unkonzentrierte und behäbige Spiel der deutschen Nationalmannschaft aus, die jegliche Zweikampfhärte vermissen ließ.

Schweinsteiger versagt vom Punkt

Ausgerechnet Kapitän Schweinsteiger lebte an diesem Abend die anfängliche Laissez-Faire-Einstellung des Weltmeisters vor. Nach einem Foulspiel an Jonas Hector wollte der Bayern-Star den anschließenden Foulelfmeter lässig ins rechte Eck schieben. Gibraltars starker Keeper Jordan Perez hatte die Ecke geahnt und keine Mühe den Ball zu parieren. "Fehler gehören dazu. Das war einer. Ich bin froh, dass wir normalerweise Thomas Müller haben", kommentierte Schweinsteiger seinen Fehlschuss.

Diese Aktion gab den Gastgebern mächtig Auftrieb. Während Mesut Özil und Co. zwar optisch überlegen waren, aber immer wieder an der dicht gestaffelten Abwehr des Gegners hängen blieben, konnte sich Gibraltar bei Kontern überraschend oft in Szene setzen.

Schnelle Tore nach der Pause

Wäre Weidenfeller gegen Adam Priestley (17.), Aaron Payas (21.) und Jake Gosling (31.), der frei aus fünf Metern abziehen konnte, nicht hellwach gewesen, Gibraltar hätte auch locker in Führung gehen können. So blieb es Schürrle vorbehalten aus halblinker Position per Flachschuss aus zehn Metern für den 1:0-Pausenstand zu sorgen. "Mit der ersten Halbzeit waren wir alle nicht zufrieden. Auch mit der Chancenauswertung. Da machen wir uns das Leben selber schwer", analysierte Löw. "In der Pause bin ich daher ein bisschen deutlicher geworden."

Die Worte des Bundestrainers zeigten Wirkung. Nach dem Wechsel kam die DFB-Elf wesentlich spielfreudiger auf das Spielfeld zurück. Die DFB-Kicker änderten ihre Taktik, ließen die Feierabend-Fußballer aus Gibraltar kommen und setzen verstärkt auf Konter. Zwar ließen sie auch in den zweiten 45 Minuten mehr Chancen zu, als es Löw lieb sein konnte, doch im Spiel nach vorne war plötzlich mächtig Zug drin. "In der zweiten Halbzeit wurde Gibraltar müde und wir entschlossener", sagte Schweinsteiger

Poldi bleibt erneut blass

Kruse nach schönem Querpass von Özil und Gündogan nach Vorlage von Kruse sorgten schnell für eine beruhigende Führung. In der 56. Minute erhöhte der Leverkusener Karim Bellarabi mit seinem ersten Treffer im Nationaldress auf 4:0. Nun hatte die deutsche Nationalmannschaft leichtes Spiel und brachte die Partie seriös zu Ende.

In der 56. Minute kam Lukas Podolski für Patrick Herrmann ins Spiel. Allerdings konnte sich der Publikumsliebling erneut nicht in Szene setzen. In der 67. Minute durfte auch noch der zukünftige Sami Khedira Spielpraxis sammeln. Der Juventus-Spieler ersetzte Gündogan. Mit etwas mehr Schlussglück wäre am Ende sogar ein zweistelliger Sieg möglich gewesen.

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