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EM-Quali: Arjen Robben erlebt bitteres Debüt als Holland-Kapitän

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Pleite und verletzt raus  

Robben erlebt bitteres Debüt als Kapitän der Niederlande

04.09.2015, 14:01 Uhr | sid

EM-Quali: Arjen Robben erlebt bitteres Debüt als Holland-Kapitän. Arjen Robben verabschiedet sich nach seiner Auswechslung in die Kabine.  (Quelle: Reuters)

Arjen Robben verabschiedet sich nach seiner Auswechslung in die Kabine. (Quelle: Reuters)

Arjen Robben hat ein denkbar unglückliches Debüt als Kapitän der niederländischen Nationalmannschaft gegeben. Bei der bitteren 0:1 (0:0)-Niederlage im EM-Qualifikationsspiel gegen Island wurde der Offensivspieler von Bayern München in der 31. Minute mit Leistenproblemen ausgewechselt.

Der 31-Jährige reist nun zur Behandlung nach München. Sein Einsatz an diesem Sonntag in der Türkei ist damit unwahrscheinlich. In der Gruppe A steht der WM-Dritte nach dem erneuten Rückschlag mit dem Rücken zur Wand, die Niederlande drohen mehr denn je erstmals seit 1984 die EM-Endrunde zu verpassen.

Der frühere Hoffenheimer Gylfi Thor Sigurdsson erzielte kurz nach dem Seitenwechsel per Foulelfmeter den Siegtreffer für die Isländer (50.), die mit 18 Punkten Tabellenführer bleiben und dicht vor der ersten EM-Teilnahme stehen. "Das ist ein Schlag für uns", sagte der Niederländer Klaas-Jan Huntelaar bei RTL Nitro: "Island hat mit elf Leuten verteidigt. Dann bekommen wir eine Rote Karte aus Frust. Nach dem 0:1 war es schwer. Wir müssen versuchen, den dritten Platz zu holen und uns über die Playoffs zu qualifizieren." Abwehrspieler Martins Indi war nach einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen worden (33.).

Oranje belegt nach der dritten Niederlage nur den dritten Rang. Zweiter ist Tschechien, das gegen Außenseiter Kasachstan zu einem glanzlosen 2:1 (0:1) kam. Die Türkei mit Bayer Leverkusens Hakan Calhanoglu in der Startelf kam gegen Lettland nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und liegt auf Rang vier.

De Bruyne als Vorbereiter und Vollstrecker

Besser als die Niederländer machte es Belgien. Angeführt von Kevin De Bruyne hat das Team einen wichtigen Sieg gelandet. Gegen Bosnien-Herzegowina drehte die Mannschaft von Nationaltrainer Marc Wilmots in Brüssel einen 0:1-Rückstand in einen 3:1 (2:1)-Erfolg. Damit bleiben die Belgier Tabellenführer Wales auf den Fersen, das beim Überraschungsteam aus Zypern dank eines Treffers (82.) von Superstar Gareth Bale 1:0 (0:0) gewann.

De Bruyne, in der vergangenen Woche für die Rekordablöse von 75 Millionen Euro von Bundesligist VfL Wolfsburg zu Manchester City transferiert, bereitete den ersten Treffer von Marouane Fellaini (23.) vor und erzielte das zweite Tor selbst (44.), Eden Hazard (79.) besorgte per Elfmeter den Endstand. Mit nun 14 Punkten liegt Belgien in der Gruppe B weiterhin drei Zähler hinter Wales. Zypern verlor Platz drei an Israel, das in Haifa gegen Andorra einen ungefährdeten 4:0 (4:0)-Sieg feierte. Eran Zhavi (3.), Nir Biton (22.), Tomer Hemed (26.) und Munas Dabbur (38.) trafen für die Israelis.

Italien nutzt Kroatiens Patzer

Italien machte trotz eines schwachen Auftritts gegen Malta einen wichtigen Schritt Richtung EM. Nach drei Unentschieden in Serie siegte die Squadra Azzurra mit 1:0 (0:0) und übernahm damit die Tabellenführung in der Gruppe H. Graziano Pelle (69.) erlöste die Mannschaft von Nationaltrainer Antonio Conte. Hauptkonkurrent Kroatien hatte zuvor nach dem Hakenkreuz-Skandal von Split auch sportlich einen Dämpfer hinnehmen müssen. In Baku kam die Mannschaft von Niko Kovac gegen Aserbaidschan nicht über ein 0:0 hinaus.

Beim Qualifikations-Spiel gegen Italien (1:1) im Juni hatten kroatische Fans den Stadionrasen in Split derart mit Chemikalien präpariert, dass sich ein viele Meter großes Hakenkreuz abzeichnete. Kroatien wurde daraufhin im laufenden Wettbewerb ein Punkt abgezogen, zudem finden die nächsten beiden Heimspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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