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EM Quali 2015: DFB-Elf quält sich in Schottland zum Sieg

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Defensiv-Patzer und Eigentor  

DFB-Elf quält sich in Schottland zum Sieg

08.09.2015, 09:03 Uhr | t-online.de, sid

EM Quali 2015: DFB-Elf quält sich in Schottland zum Sieg. Mann des Spiels: Thomas Müller trifft gegen Schottland doppelt und bereitet ein Tor vor. (Quelle: dpa)

Mann des Spiels: Thomas Müller trifft gegen Schottland doppelt und bereitet ein Tor vor. (Quelle: dpa)

Die deutsche Nationalmannschaft hat das Tor zur Endrunde der EM 2016 weit aufgestoßen. Sie besiegte Schottland in Glasgow mit 3:2 (2:2) und verteidigte damit ihre Tabellenführung in der Gruppe D. Die Tore für die deutsche Mannschaft erzielten Thomas Müller (18. und 34. Minute) und Ilkay Gündogan (54.). Für Schottland trafen Mats Hummels per Eigentor (28.) und James McArthur (43.). Dabei sah die deutsche Hintermannschaft nicht gut aus.

Die DFB-Elf kann sich somit bereits am 8. Oktober für Frankreich qualifizieren. Dann tritt sie in Irland an. Mit 19 Punkten liegt Deutschland derzeit zwei Zähler vor Polen. Es folgen Irland (15) und Schottland (11).

Schotten machen hinten dicht

Nach der überzeugenden Leistung gegen Polen sah Bundestrainer Joachim Löw keinen Anlass zu großer Rotation. Er entschied sich lediglich für eine Änderung: Ilkay Gündogan von Borussia Dortmund hatte in seinen 37 Minuten geglänzt und sich dadurch einen Platz in der Glasgower Startelf verdient. Karim Bellarabi saß dafür auf der Bank.

Löw hatte mit Recht vor der "aufgeheizten Atmosphäre" im Hampden Park gewarnt, die heimischen Fans intonierten ihr "Flower of Scotland" mit besonderer Inbrunst. Auf dem Platz erwarteten die Schotten die deutschen Weltmeister mit bis zu sechs Verteidigern auf einer Linie an der Strafraumgrenze.

Dementsprechend war es für Mesut Özil, Toni Kroos und Gündogan schwierig, die offensiven Thomas Müller und Mario Götze vernünftig ins Passspiel einzubeziehen. Außerdem irritierten die Gastgeber den deutschen Aufbau mit kurzen Pressingphasen.

Müller erzielt den Führungstreffer

Müllers Tor kam wie gerufen. Trotz eines Remplers von Scott Brown schloss der Münchner zentral aus 18 Metern ab, traf das Schienbein von Russell Martin, und der Ball trudelte ins Tor - unhaltbar. Es war sein sechster Treffer in der laufenden EM-Qualifikation,

Fortan waren die Schotten auch offensiv gefordert, aber nur bis zum überraschenden Ausgleich: Nach einem Freistoß von Shaun Maloney wollte Neuer mit den Fäusten klären, er boxte den Ball aber an den Oberschenkel von Hummels, der keine Chance mehr hatte zu reagieren.

Erneute Führung durch Abstauber

Auf Müller war kurz darauf wieder Verlass. In leichter Rücklage und auf unnachahmliche Art wurschtelte er den Ball an den Innenpfosten und über die Linie. Emre Can hatte zunächst aus halbrechter Position knallhart abgezogen. Keeper Marshall konnte das Spielgerät nur abklatschen, Müller stand richtig und staubte per Kopf ab.

Kurze Zeit danach zappelte der Ball erneut im schottischen Tor. Doch Mario Götze hatte bei seinem Drehschuss nach schöner Vorarbeit von Özil im Abseits gestanden.

Beim 2:2 stellte sich die deutsche Abwehr dann erneut sehr unglücklich an. Gündogan köpfte eine Ecke zentral an die Strafraumkante. Dort stand McArthur, dessen Schuss dann unter dem Querbalken einschlug. Die deutsche Mannschaft protestierte und wollte eine Abseitsstellung eines Schotten erkannt haben. Doch Gündogan war nicht rausgelaufen und hob somit das Abseits auf.

Gündogan macht Fehler wieder gut

Auch nach der Pause war es die deutsche Mannschaft, die versuchte, Akzente zu setzen. Nach einer Schweinsteiger-Flanke köpfte Götze vom Elfmeterpunkt den Ball ins rechte obere Eck. Doch erneut hatte der Münchner im Abseits gestanden.

Aber die Löw-Elf ließ nicht nach. Beim 3:2 schickte Gündogan zunächst Müller steil. Dieser passte den Ball fast von der Grundlinie in die Strafraummitte, von wo Gündogan mit etwas Hilfe des rechten Innenpfostens traf.

Danach verflachte das Spiel. Ein Schuss von Alan Hutton von der Strafraumkante ans Außennetz und ein Schuss von Götze direkt auf den Körper von Marshall waren die letzten großen Aufreger.

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