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EM-Quali: Mats Hummels erwartet "leidenschaftliche Truppe"

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So will Bundestrainer Löw die EM-Qualifikation perfekt machen

07.10.2015, 18:06 Uhr | dpa

Mit irischer Gelassenheit wischte Joachim Löw alle Randthemen vom Tisch - für den Weltmeister-Coach zählt nur der letzte Schritt auf dem Weg zur EM 2016 in Frankreich. "Wir müssen unsere eigenen Stärken durchsetzen. Wenn wir das konzentriert angehen, werden wir auch gewinnen", erklärte Anführer Löw im altehrwürdigen Ballroom A des Hotels Intercontinental. Dabei setzt er vor allem auf den Charakter seiner Spieler.

Allen Widrigkeiten zum Trotz will das Nationalteam am Donnerstag (ab 20.30 Uhr live im Ticker von t-online.de) gegen die kampfstarken Iren mit einem Sieg das Direktticket für die Europameisterschafts-Endrunde im kommenden Sommer buchen. "Wir wissen, worauf es ankommt", sagte Löw.

Löw setzt auf Charakter

Ob die komplizierte Vorbereitung, die Diskussion um "Motzki" Mats Hummels, der Ausfall von Lukas Podolski oder die halbstündige Verspätung des Charterflugs am Mittwoch nach Dublin: Das Selbstbewusstsein des Bundestrainers und seiner 22 Spieler ist durch nichts zu erschüttern. "Wir haben es immer geschafft, immer wenn es darauf ankam, im richtigen Moment zu fokussieren und Leistungen abzurufen", erklärte Löw zum vorletzten Spiel in der Gruppe D. "Diesen Charakter hat die Mannschaft immer mitgebracht."

Der 55-Jährige erwartet von seinem Personal "die gleiche Einstellung und Bereitschaft, natürlich auch die gleiche Leistung wie im September". Da hatte das DFB-Team mit Siegen gegen Polen (2:1) und in Schottland (3:2) die Ausgangsposition vor dem Gruppenabschluss deutlich verbessert. Deutschland ist mit 19 Zählern Spitzenreiter vor Polen (17), Irland (15) und Schottland (11). "Wir haben zuletzt zweimal gut gespielt", erinnerte Löw.

Hummels erwartet "leidenschaftliche Truppe"

Der Bundestrainer will deshalb gegen Irland auf die Schottland-Elf setzen. "Es ist nicht damit zu rechnen, dass es viele Veränderungen gibt", erklärte Löw im Dubliner Teamhotel. Auch Abwehrspieler Hummels rechnet gegen die "leidenschaftliche Truppe" von der Grünen Insel mit vielen Parallelen zum Spiel in Glasgow: "Ich erwarte eine ähnliche Begeisterung. Wir werden relativ viel den Ball haben." Aus dieser Überlegenheit will der Weltmeister Kapital schlagen.

"Wir müssen von Anfang an konzentriert an die Aufgabe herangehen. Die Iren werden kompakt stehen und uns das Leben schwer machen", unterstrich der formstarke Abwehrchef Jérôme Boateng vom Liga-Dominator FC Bayern. Der Münchner gehört zu den vier Akteuren, die bei feststehender Qualifikation die Maximalprämie von 200.000 Euro einstreichen würden. Auch Mario Götze, Sebastian Rudy und der nun verletzte Podolski standen für alle zehn Spiele im Aufgebot.

Einsatz von Bellarabi weiter fraglich

Der Platz von Podolski, mit 126 Länderspielen und 48 Toren der erfahrenste und erfolgreichste Akteur im berufenen Kader, blieb am Mittwoch im Charterflieger von Frankfurt nach Dublin leer. Dagegen machte der Leverkusener Karim Bellarabi trotz einer Schulterprellung die Reise mit, sein Einsatz bleibt fraglich.

Am Abend war in der futuristischen Fußball-Arena von Dublin das Abschlusstraining angesetzt, für Löw die einzige Chance, das gesamten Team auch praktisch für das Duell mit den Boys in Green zu schulen. "Es wird ein kampfbetontes, intensives Spiel, ein Abnutzungskampf", sagte der DFB-Chefcoach voraus.

Müller soll es richten

Großer Hoffnungsträger ist erneut Thomas Müller. Der 26 Jahre alte Münchner hatte mit seinem Doppelpack gegen Schottland sein Torkonto in der Qualifikation auf acht Treffer erhöht. Nur sein Klub-Kollege Robert Lewandowski traf für Polen öfter (10). "Bei Thomas Müller weiß man als Gegenspieler nie, was er im nächsten Moment macht. Das macht es für einen Verteidiger total schwer", meinte Kollege Gündogan.

Die letzte Niederlage eines DFB-Teams gegen Irland ist mehr als 21 Jahre her. Danach gab es in sechs Pflichtspielen drei deutsche Siege und drei Remis. In Dublin hat Deutschland zuletzt 1956 verloren. Allerdings warnte Löw nochmals: "Die Iren haben noch gute Chancen."

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