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EM-Quali 2016: Mats Hummels zeigt sich selbstkritisch nach Pleite

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Nach Patzer gegen Irland  

"Klarer Fehler": Hummels zeigt sich selbstkritisch

09.10.2015, 18:08 Uhr | dpa

EM-Quali 2016: Mats Hummels zeigt sich selbstkritisch nach Pleite. Mats Hummels nimmt das Gegentor gegen Irland mit auf seine Kappe.  (Quelle: imago/Eibner)

Mats Hummels nimmt das Gegentor gegen Irland mit auf seine Kappe. (Quelle: Eibner/imago)

Mats Hummels hat definitiv schon bessere Wochen erlebt. Erst der Ärger über verschenkte Siege in der Bundesliga, dann die Diskussionen über seine Kritik beim BVB. Und jetzt musste er mit der Nationalmannschaft ein bitteres Gegentor und eine nervende Niederlage verarbeiten.

"Wir sind erst gut rausgerückt, was wir machen sollen. Und haben dann eine halbe Sekunde zu spät auf diesen langen Ball reagiert", beschrieb Weltmeister Hummels die Entstehung des 0:1 gegen den Außenseiter Irland.

Jetzt muss Deutschland am Sonntag in Leipzig gegen Georgien (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) punkten, um ganz sicher eine mögliche Relegation als Gruppen-Dritter abzuwenden. "Wir hätten schneller reagieren müssen. Ich weiß, dass ich einer von denen war, der das hätte machen müssen", sagte der Dortmunder selbstkritisch zur entscheidenden Szene.

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Löw: "99 Mal alles richtig gemacht. Einmal nicht"

Die Leistung stufte Hummels sowohl persönlich als auch kollektiv als wenig bis gar nicht gelungen ein. "Besonders ärgerlich ist, dass wir es zuvor sehr gut im Griff hatten. Das ist leider so, wenn man es einmal nicht macht in den 90 Minuten, kann es sehr schnell bestraft werden. Dann ist das ganz klar ein Fehler", sagte der 26-Jährige. Bundestrainer Joachim Löw ordnete die Schuld zwar öffentlich keinem Spieler zu, bemerkte aber angesäuert: "Irland spielt 100 lange Bälle. 99 Mal haben wir alles richtig gemacht. Einmal nicht."

Jerome Boateng konnte als letzter Abwehrmann die Schlafmützigkeit seiner Nebenleute Hummels und Jonas Hector nicht mehr ausbügeln. "Ein langer Ball vom Torwart, der lange in der Luft ist. Dass dann ein Stürmer allein auf unseren Torwart zugeht, darf so nicht passieren. Jeder weiß selber, was wir da falsch gemacht haben", sagte Boateng und sprach von einem "Anfängerfehler". Doch nur der Defensivabteilung wollte der Münchner die Verantwortung für die verpasste vorzeitige EM-Qualifikation auch nicht zuordnen: "Die Chancenverwertung ist natürlich auch nicht berauschend gewesen."

Wie wenig Hummels und Co. mit einem Showdown am letzten Spieltag gerechnet hatten, verdeutlichte das Wissen des Dortmunders um die Gruppen-Konstellation. "Ich weiß nur 19, 18, 18 Punkte. Spielen Irland und Polen gegeneinander? Und wenn wir verlieren und sie spielen unentschieden, sind wir Dritter?", fragte Hummels in den Katakomben des Aviva-Stadions die Reporter. "Direkter Vergleich? Dann würde ich sagen, lassen wir es nicht darauf ankommen. Ich bin ganz ehrlich, ich weiß jetzt auch nicht genau, was passiert als Tabellen-Dritter", fügte er an.

Blick nach vorne

Nach seiner TV-Kritik an taktischen Fehlern bei Borussia Dortmund ("Ich habe mit keinem Wort eine Grenze überschritten") hatte sich Hummels in den Medien falsch dargestellt gefühlt. Auch deshalb wies er in Irland nur vorsichtig auf eine Szene hin, in der es hätte Elfmeter für ihn und damit das DFB-Team geben müssen. "Es hat sich auch sehr nach Elfmeter angefühlt. Aber ich betone: Natürlich ist das nicht das einzig Entscheidende, warum wir verloren haben", sagte Hummels: "Es ist aber auf jeden Fall ein Faktor."

Der verärgerte Hummels will nun unbedingt in Leipzig seine Frustwochen beenden. "Ich bin erstens sehr zuversichtlich", sagte der Abwehrmann: "Zweitens wollen wir von der ersten Minute an klarstellen, dass wir nicht noch mal ins Wanken geraten, sondern ähnlich dominant auftreten plus dazu die Tore machen."

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