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Mario Gomez spricht sich für Stürmer der "alten Schule" aus

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DFB-Rückkehrer Mario Gomez  

"Deutschland braucht echte Stürmer"

09.11.2015, 14:17 Uhr | sid

Mario Gomez spricht sich für Stürmer der "alten Schule" aus. Mario Gomez gilt als klassischer Strafraumstürmer. (Quelle: imago/Sven Simon)

Mario Gomez gilt als klassischer Strafraumstürmer. (Quelle: Sven Simon/imago)

Klassischer Mittelstürmer statt "falsche Neun": Mario Gomez hat sich nach seiner Rückkehr in den Kreis der deutschen Nationalmannschaft für Angreifer der "alten Schule" ausgesprochen. 

Manchmal brauche es "den Killerinstinkt", sagte der Profi von Besiktas Istanbul dem "kicker": "Spieler, die den tödlichen Pass spielen können, hat Deutschland genügend. Aber ich finde, in manchen der letzten Spiele hätte ein Stürmer gut getan."

Der 30-Jährige steht für die Länderspiele in Paris gegen EM-Gastgeber Frankreich (Freitag ab 20.45 Uhr im Live-Ticker von t-online.de) und vier Tage darauf gegen die Niederlande in Hannover erstmals seit über einem Jahr wieder im Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw.

"Deutschland kann immer einen echten Stürmer gebrauchen"

"Es geht hier nicht um mich, dass sich sage: Deutschland braucht mich", betonte Gomez: "Sondern: Deutschland kann immer einen echten Stürmer gebrauchen. Nicht explizit einen Mittelstürmer, sondern Spieler, deren erste Qualität es ist, Tore zu erzielen. Die im Sechzehner da sind."

Und genau da sieht Gomez, der sich als "Spezialist für Situationen rund ums Tor" bezeichnet, seine Qualitäten. "Die Bewegungen und Laufwege eines typischen Stürmers sind anders als die eines falschen. Es geht auch darum, die Assists der kreativen Spieler zu veredeln", sagte er: "Der Bundestrainer weiß, dass ich Tore mache, wenn ich im Rhythmus bin und Vertrauen habe."

"EM wäre eine geile Sache"

Nach verschiedenen Verletzungen habe er jetzt endlich wieder die "Power, alle drei Tage zu spielen", sagte Gomez, der in den jüngsten zwölf Pflichtspielen für Besiktas Istanbul neun Tore erzielt hat. "Die EM wäre eine geile Sache", fügte der frühere Stuttgarter und Münchner an, der die WM 2014 verletzungsbedingt verpasst hatte: "Wenn ich gesund bin und alles gebe, habe ich gute Chancen."

Löw hatte Gomez zuletzt Hoffnungen gemacht - auch, weil seine Mannschaft in den vergangenen Spielen eklatante Abschlussschwächen hatte. "Wenn Mario fit ist, regelmäßig spielt, seinen Rhythmus und Selbstbewusstsein hat, dann kann er für jede Mannschaft wertvoll sein, natürlich auch für uns. Diese Voraussetzungen sind nun erfüllt", sagte Löw bei der Kader-Bekanntgabe.

"Er hat sich die Chance verdient, seine Qualitäten auch bei uns unter Beweis zu stellen und zu zeigen, dass er eine Option in unserer Offensive ist", sagte der DFB-Coach weiter. In 60 Länderspielen hat Gomez 25 Tore erzielt.


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