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Frankreich - Deutschland: Löw adelt Bayern-Flitzer Coman

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Coman vor "Bleu"-Premiere  

Bundestrainer adelt neuen Bayern-Star

13.11.2015, 10:02 Uhr | sid

Frankreich - Deutschland: Löw adelt Bayern-Flitzer Coman. Kingsley Coman wird wohl sein Debüt in der französischen Nationalmannschaft feiern.  (Quelle: imago/Ulmer)

Kingsley Coman wird wohl sein Debüt in der französischen Nationalmannschaft feiern. (Quelle: Ulmer/imago)

Kingsley Coman ist der neue Stern am französischen Fußballhimmel. Gegen Weltmeister Deutschland soll der 19-jährige Bayern-Star für die Équipe Tricolore debütieren.

Unter zu geringem Selbstwertgefühl leidet Coman grundsätzlich nicht. "Ich bin ein Spieler, der den Unterschied macht - in jeder Minute des Spiels", sagte der Franzose, kurz nachdem ihn Bayern München von Juventus Turin geholt hatte.

Dass Coman aber noch nicht mal ein Vierteljahr später ausgerechnet gegen Weltmeister Deutschland vor seinem Länderspieldebüt steht, hat selbst ihn verblüfft: "Ich hätte nicht erwartet, so früh nominiert zu werden." Joachim Löw zeigte sich beeindruckt vom Neu-Münchner. "Coman hat sich bei Bayern innerhalb ganz kurzer Zeit hervorragend präsentiert. Ihn mit seiner Schnelligkeit zu kontrollieren, ist enorm schwer", sagte der Bundestrainer.

Lob von Ribéry

Glückwünsche erhielt der 19-Jährige vor dem Prestigeduell (am Freitag ab 20.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) aus berufenem Munde. Der langzeitverletzte Franck Ribéry, dessen Ausfall beim FC Bayern auch wegen Coman kaum spürbar ist, habe ihm gratuliert, berichtete der Außenstürmer.

Und noch ehe Coman überhaupt seine ersten Minuten für "Les Bleus" absolviert hat, bescheinigte ihm Nationalcoach Didier Deschamps schon "sehr großes Potenzial", nicht zuletzt weil er beim deutschen Fußball-Rekordmeister trotz der enormen Konkurrenz spiele. "Er soll bei uns hinein schnuppern", stellte Deschamps klar.

Ein "Schnäppchen" für die Bayern

Manche Beobachter sehen Coman bereits als kommenden Weltstar und halten den Deal des FC Bayern mit Juve mittlerweile für ein Schnäppchen. Sieben Millionen kostet Coman die Münchner zunächst bis 2017 an Leihgebühr, danach wären 21 Millionen Ablöse fällig, wenn die Kaufoption gezogen wird. Wer sollte daran aktuell zweifeln? Zumal sich Trainer Pep Guardiola zuletzt schon dafür stark gemacht hatte. Elf Pflichtspiele bestritt Coman bis jetzt für den FC Bayern, erzielte dabei zwei Tore und bereitete fünf vor.

"Wenn der Trainer ihn aufstellt, dann wird er explodieren. Sein Potenzial ist außergewöhnlich", hatte FCB-Sportvorstand Matthias Sammer Anfang September angekündigt. Inzwischen ist klar: Es war kleine leere Drohung - und deshalb ist auch Guardiola voll des Lobes. "Er ist ein typischer Angreifer, sehr schnell, auf beiden Flügeln einsetzbar. Er hat viel Qualität im Spiel nach vorne. Ich kann nur Gutes über ihn sagen", berichtete der Spanier.

Vergleiche mit Thierry Henry

Coman, der bereits mit 16 Jahren und acht Monaten für Paris St. Germain in der Ligue 1 debütierte, dürfte das ähnlich sehen, denn in München blüht er regelrecht auf. Bei PSG wurde im Sommer 2014 sein Vertrag nicht verlängert (!), bei Juve erhielt er auch nicht die erhoffte Spielzeit. "Der Stil beim FC Bayern liegt mir besser", sagte der gebürtige Pariser diese Woche, dessen "rasanten Aufstieg" auch die große Sporttageszeitung L'Equipe ausführlich betrachtete. Weltmeister Robert Pirès verglich Coman bereits mit der Ikone Thierry Henry.

Frankreich verbindet mit Coman, dem gleichaltrigen Anthony Martial (Manchester United) und der Generation um Mittelfeldstar Paul Pogba (22/Juventus Turin) die Hoffnung auf einen erneuten großen Turniersieg im eigenen Land. Bei der EURO 2016 sollen die Erinnerungen an die gloriose WM 1998 und die ebenso glanzvolle EM 1984 wieder aufleben.

Im Moment weiß nur niemand so ganz genau, wo die Grande Nation steht - auch angesichts einiger relativ bedeutungsloser Testspiele in den letzten Monaten. Gerade die offensiven Außenpositionen sind durchaus ein Sorgenkind von Deschamps. "King" Coman, wie ihn Guardiola ruft, kommt da vielleicht gerade zur rechten Zeit. Denn gehen will er nicht gleich wieder: "Ich möchte mich überall durchsetzen. Der Druck ist bei der Nationalmannschaft auch nicht höher."

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