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Nach Terroranschlag: Franzosen blieben mit DFB-Elf im Stadion

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Szenen der Verbrüderung  

Franzosen blieben mit DFB-Elf nachts im Stadion

15.11.2015, 09:55 Uhr | t-online.de, dpa

Nach Terroranschlag: Franzosen blieben mit DFB-Elf im Stadion. Die furchtbaren Terroranschläge in Paris vereinen die Teams aus Frankreich und Deutschland. (Quelle: AFP)

Die furchtbaren Terroranschläge in Paris vereinen die Teams aus Frankreich und Deutschland. (Quelle: AFP)

Wie gut die deutsch-französische Freundschaft funktioniert, zeigte sich nach den furchtbaren Terroranschlägen in Paris: Als die deutsche Nationalmannschaft nach dem Länderspiel gegen Frankreich aus Sicherheitsgründen im Stade de France die Nacht über ausharrte, blieb sie nicht allein.

Verfolgen Sie die Ereignisse in Frankreich im Live-Blog

Die Franzosen entschieden sich spontan, das Stadion ebenfalls nicht zu verlassen. Dabei hätten sie nach Hause zu ihren Familien fahren können. Wie der "Hessische Rundfunk" berichtet, soll es sogar zu Szenen der Verbrüderung gekommen sein.

"Eine grandiose kameradschaftliche Geste"

"Die Franzosen haben gesagt, dass sie auch bleiben, wenn die Deutschen hierbleiben müssen", sagte DFB-Interimspräsident Reinhard Rauball und ergänzte. "Das war eine grandiose kameradschaftliche Geste." Am Samstagmorgen wurde der deutsche Tross dann unter Polizeischutz direkt zum Flughafen gebracht und landete schließlich sicher in Deutschland.

Freitagnacht machten zunächst noch Gerüchte die Runde, dass die DFB-Elf in Kleinbussen zum Teamhotel gebracht werden würde. Den Plan hatte die DFB-Delegation aber schnell wieder verworfen. "Die Spieler waren sehr ängstlich. Wir wollten kein Risiko eingehen und wussten ja nicht, ob alle Wege gesichert gewesen wären", berichtete Nationalmannschafts-Manager Bierhoff.

Koch will Spiel gegen die Niederlande

Ob nach den Terrorattacken in Paris und dem Schock für die Nationalmannschaft das Länderspiel gegen die Niederlande am Dienstag in Hannover stattfindet, ist noch immer unklar. Allerdings machte sich DFB-Interimschef Rainer Koch für einen Austragung der Partie stark.

"Ich bin der Ansicht, dass wir alles daran setzen sollten, das Spiel möglich zu machen", sagte er im ZDF-"Sportstudio". Eine "finale Entscheidung" allerdings will der Verband heute nach Rücksprache mit allen Beteiligten treffen. Koch machte bereits klar: "Es darf kein Fußballspiel sein, wo La-Ola-Wellen im Vordergrund stehen."

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