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Paris: Löw und Deschamps verhinderten Spielabbruch

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"NY Times": Trainer hatten Info  

Löw und Deschamps verhinderten Spielabbruch

15.11.2015, 17:35 Uhr | t-online.de

Paris: Löw und Deschamps verhinderten Spielabbruch. Bundestrainer Joachim Löw (li.) umarmt Frankreichs Coach Didier Deschamps. (Quelle: imago/Ulmer)

Bundestrainer Joachim Löw (li.) umarmt Frankreichs Coach Didier Deschamps. (Quelle: Ulmer/imago)

Das Länderspiel Frankreich gegen Deutschland am Freitagabend stand kurz vor einem Spielabbruch. Bundestrainer Joachim Löw und Frankreichs Coach Didier Deschamps wurden nach Informationen der "New York Times" in der Halbzeitpause über die Anschläge in Paris informiert. Beide entschieden sich für eine Fortsetzung der Partie.

Während die 80.000 Zuschauer im Stade de France lange Zeit im Dunkeln gelassen wurden und sich einzig über Smartphones über die Vorgänge außerhalb der Arena informieren konnten, wurden die Nationaltrainer demnach von französischen Offiziellen im Kabinengang ins Bild gesetzt.

Bereits vor dem Halbzeitpfiff hatten Sicherheitsbeamte Frankreichs Präsident Francois Hollande aus dem Stadion gebracht.

Terror in Paris 
Heftige Detonation war selbst im Stadion zu hören

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Deschamps wollte seine Spieler informieren

Dem Bericht der "New York Times" zufolge sei Löw und Deschamps die Entscheidung überlassen worden, ob sie ihren Spielern von den Anschlägen erzählen wollen oder nicht. Beide Nationaltrainer behielten die Informationen letztlich für sich.

Ein hochrangiger französischer Sportfunktionär habe der US-Zeitung berichtet, dass Deschamps seine Spieler zunächst über die Krise unterrichten wollte. Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt noch unklaren Informationslage sei er jedoch davon abgekommen.

"Große Unsicherheit und große Angst"

Nachdem beide Teams das Spiel beendet hatten, sei die Stimmung schon unmittelbar danach in der Kabine "beklemmend" gewesen, erzählte Teammanager Oliver Bierhoff.

Unter den Profis habe "große Unsicherheit und große Angst" dominiert, "man hat gemerkt, wie geschockt die Spieler sind". Daran änderte sich übers Wochenende kaum etwas.

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