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DFB prüft Sicherheitskonzept für die EM 2016

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"Hundertprozentige Sicherheit kann es nicht geben"  

DFB prüft Sicherheitskonzept für die EM 2016

16.11.2015, 12:19 Uhr | dpa

DFB prüft Sicherheitskonzept für die EM 2016. Das Stade-De-France in Paris. (Quelle: imago/MIS)

Das Stade-De-France in Paris. (Quelle: MIS/imago)

Nach den Terrorangriffen von Paris will der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sein Sicherheitskonzept für die Nationalmannschaft bei der EM 2016 in Frankreich auf den Prüfstand stellen.

"Natürlich müssen wir uns auch beim DFB Gedanken über erweiterte Sicherheitsmaßnahmen bei der EM machen", sagte DFB-Interimspräsident Rainer Koch der "Bild"-Zeitung (Montag).

"Große Herausforderung für die Franzosen"

Die deutschen Weltmeister hatten wegen der Attacken die Nacht nach dem Länderspiel in Frankreich (0:2) in den Katakomben des Stade de France verbringen müssen. "Für die Franzosen wird die Sicherheit bei der EM eine sehr große Herausforderung", befand Koch.

Auch DFB-Sicherheitschef Hendrik Große Lefert sieht diese Frage vor der Europameisterschaft im kommenden Jahr als gewichtiger denn je. "Es ist ganz klar, dass dieser Vorfall in der Planung aller weiteren Dinge berücksichtigt werden muss. Insofern hat es natürlich großen Einfluss auf das weitere Verfahren", sagte Große Lefert der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". 

Vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 soll das Turnier mit erstmals 24 Mannschaften in neun französischen Städten ausgetragen werden. Im Stade de France finden Eröffnungs- und Endspiel statt. Eine Absage schlossen nach der Anschlagsserie an mehreren Orten in Paris mit insgesamt mehr als 120 Toten zahlreiche Politiker, Funktionäre oder Profis aus. 

"Die schrecklichen Attentate können überall passieren"

"Letztlich ist es nicht entscheidend, wo die EM stattfindet, weil diese schrecklichen Attentate überall passieren können", sagte Weltmeister Jérôme Boateng dem "kicker".

So wird die EM zu einer der größten Sicherheitsoperationen in der Sportgeschichte. Schon in ihrer Bewerbung hatten die Franzosen die Sicherheitslage ganz oben auf der Liste der zwölf Turnier-Risiken benannt.

"Gerade im Hinblick auf kommende Turniere muss man davon ausgehen, dass der Fokus auf dieses Thema noch einmal größer wird", sagte Große Lefert und bezeichnete die Vorbereitungen in Sicherheitsfragen als "Herausforderung, die wir intensiv annehmen müssen". Aber auch in der Vergangenheit hätten solche Szenarien schon eine Rolle gespielt, auch vor der Heim-WM 2006 in Deutschland.

"Hundertprozentige Sicherheit kann es nicht geben"

"Hundertprozentige Sicherheit kann es im gesellschaftlichen Raum eben nie geben, das sollte jedem bewusst sein", sagte Große Lefert. Man müsse "dafür sorgen, dass das Menschenmögliche getan wird und es dem Charakter der Veranstaltungen entsprechend umsetzen".

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