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EM-Auslosung: Deutschland hat es bei EM 2016 am leichtesten

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Deutsche EM-Gegner  

Laut Weltrangliste: Löw-Team hat es am leichtesten

13.12.2015, 14:08 Uhr | dpa, sid

EM-Auslosung: Deutschland hat es bei EM 2016 am leichtesten. In der Favoritenrolle: Weltmeister Joachim Löw bei der EM-Auslosung in Paris. (Quelle: dpa)

In der Favoritenrolle: Weltmeister Joachim Löw bei der EM-Auslosung in Paris. (Quelle: dpa)

Ausgerechnet der Weltmeister hat bei der EM 2016 in Frankreich die auf dem Papier leichteste aller Gruppen erwischt. Das deutsche Team trifft in der Gruppenphase auf die Nummer 29 (Ukraine), 30 (Nordirland) und 34 (Polen) der FIFA-Weltrangliste. Dies ergibt selbst bei Miteinbeziehung von Deutschland als Weltranglisten-Viertem und damit drittbestem Europäer nach Belgien (1.) und Spanien (3.) einen Mittelwert von 24,25.

Die nominell stärkste Gruppe ist Gruppe D mit den Spaniern, Kroatien (18.), der Türkei (21.) und Tschechien (26.) mit einem Mittelwert von 17. Doch das DFB-Team wird bei dem Turnier, das erstmals mit 24 Nationen gespielt wird, keinen Gegner unterschätzen. "Unsere Gruppe ist für uns machbar, klar. Wir sind Favorit, diese Rolle nehmen wir an, das ist unser Anspruch. Die Gegner kennen wir, Polen natürlich besser als die Ukraine und Nordirland. Jetzt gilt es, die absolute Aufmerksamkeit auf jeden Gegner zu richten", sagte Bundestrainer Joachim Löw. Und das sind die Gegner:

UKRAINE: 12. Juni, 21 Uhr, in Lille

In fünf Spielen gegen die Ukraine sprangen für Deutschland bisher zwei Siege und drei Remis heraus (10:5 Tore). Teammanager Oliver Bierhoff war bei dem bislang wichtigsten Duell gegen die Osteuropäer als Stürmer dabei. Im November 2001 wurde in Dortmund durch ein 4:1 im Playoff-Rückspiel die WM-Teilnahme 2002 im Nachsitzen geschafft. Zuletzt gab es in einem Test vor der EM 2012 in Kiew ein 3:3.

Die EM-Qualifikation für Frankreich schaffte das Team von Trainer Michail Fomenko in der Relegation gegen Slowenien. Die Ukraine ist zum zweiten Mal bei einer EM dabei, nachdem das Team 2012 als Gastgeber automatisch qualifiziert war. Damals war in der Vorrunde Endstation. Größter Erfolg bisher war das WM-Viertelfinale 2006 in Deutschland. Star der aktuellen Mannschaft ist Andrej Jarmolenko von Dynamo Kiew.

Gegen die Ukraine hat Deutschland noch nie bei einem Turnier gespielt. "Die Ukraine hat sehr wenige Gegentore bekommen. Sie legen sehr viel Wert auf Defensive und Konterspiel. Damit müssen wir uns sicher auseinandersetzen", sagte Löw.

POLEN: 16. Juni, 21 Uhr, in Paris/Stade de France

18 Mal versuchte Polens Nationalmannschaft gegen Deutschland zu gewinnen - ohne Erfolg. Erst im 19. Anlauf gelang es im Oktober 2014 gegen den Weltmeister beim 2:0 in der EM-Qualifikation. Im Rückspiel zeigte die Löw-Auswahl dann gegen das Team um Superstar Robert Lewandowski beim 3:1 ihr bestes Spiel des Jahres - es war der insgesamt 13 Erfolg gegen den Nachbarn, bei sechs Unentschieden (34:12 Tore). Beide Teams sicherten sich die Direkttickets für Frankreich. Trainiert werden die Polen von Adam Nawalka.

"Die Polen kennen wir gut, das ist auch ein Vorteil. Wir wissen schon, was die Polen können. Sie haben uns in der Qualifikation das Leben zweimal schwer gemacht", sagte Löw.

2008 war Polen erstmals bei der EM - gegen Deutschland gab es ein 0:2 in der Gruppenphase. Das Team wartet weiter auf den ersten Sieg bei einem Kontinentalturnier. Auch als Gastgeber 2012 wollte dieser nicht gelingen. Ob es bei der dritten Teilnahme klappt? In besonderer Erinnerung ist für deutsche Fußball-Fans der Last-Minute-Sieg in der WM-Vorrunde 2006, als Oliver Neuville mit seinem Tor das Sommermärchen in Schwung brachte.

Ihre beste Zeit hatten die Polen in den Siebziger Jahren. Mit Grzegorz Lato landete der damals amtierende Olympiasieger bei der WM 1974 in Deutschland auf Rang drei. Das Aus kam im Halbfinale bei der legendären Wasserschlacht in Frankfurt gegen Deutschland (1:0).

NORDIRLAND: 21. Juni, 18 Uhr, in Paris/Prinzenpark

Nordirland ist einer von fünf EM-Neulingen. Die Briten profitierten allerdings keinesfalls von der Aufstockung des Turniers auf 24 Mannschaften. Sie holten den Gruppensieg und damit das Direktticket für Frankreich. In der Weltrangliste gelang der Sprung auf Platz 30. So gut war das Team noch nie in der Geschichte. Dennoch wurde man bei der Auslosung am Ende von Topf 4 eingruppiert, zu schlecht waren die Ergebnisse des Teams von Trainer Michael O'Neill vor der abgelaufenen EM-Qualifikation. Star der Mannschaft ist Kyle Lafferty von Norwich City.

Die glorreichen Zeiten des nordirischen Fußballs waren die Achtziger Jahre mit Stürmer Norman Whiteside. Zweimal (1982 und 1986) konnten sich die Briten sich für eine WM qualifizieren und schafften bei der ersten Teilnahme in Spanien sogar den Einzug in die zweite Runde.

Aus dieser Dekade datiert auch ein Rekord der Briten gegen Deutschland. In der Ausscheidungsrunde für die EM 1984 schlugen die Nordiren das DFB-Team zweimal. Das schaffte noch kein anderer Kontrahent in einer Qualifikation. Es waren zudem die bisher einzigen deutschen Niederlagen gegen Nordirland. Dem stehen acht Siege des DFB-Teams und vier Remis gegenüber (32:13).

"Nordirland hat einen eigenen Stil. Nordirland spielt körperlich stark, robust, kämpferisch, lauffreudig. Sie operieren viel mit hohen Bällen und haben kopfballstarke Spieler. Sie haben viele Tore mit Standards erzielt. Das ist auch eine Mannschaft, die natürlich unbequem ist", sagte Löw zum letzten deutschen Gruppengegner.

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