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EM-Kader Deutschland: Joachim Löw nominiert 4 Frischlinge

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Vorläufiges EM-Aufgebot steht fest  

Löw nominiert 4 Frischlinge und 14 Weltmeister

18.05.2016, 14:04 Uhr | dpa

EM-Kader Deutschland: Joachim Löw nominiert 4 Frischlinge. Vier Jungspunde im vorläufigen EM-Kader: Joshua Kimmich, Julian Weigl, Leroy Sané und Julian Brandt (v.li.n.re.). (Quelle: imago/imago Sportfoto)

Vier Jungspunde im vorläufigen EM-Kader: Joshua Kimmich, Julian Weigl, Leroy Sané und Julian Brandt (v.li.n.re.). (Quelle: imago Sportfoto/imago)

Mit 14 Weltmeistern und vier Frischlingen startet Joachim Löw die Mission EM-Titel. Der Bundestrainer berief 27 Spieler in sein vorläufiges Aufgebot für das Turnier in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli). Darunter mit Julian Brandt (20/Bayer Leverkusen), Joshua Kimmich (21/Bayern München) und Julian Weigl (20/Borussia Dortmund) drei Feldspieler ohne Länderspiel-Einsatz.

Der Leverkusener Torhüter Bernd Leno (25) war von Löw zuvor zwar schon einmal nominiert, aber noch nicht eingesetzt worden. Auf ein Länderspiel bringt es bisher der Schalker Leroy Sané (20). Wie erwartet berief Löw den angeschlagenen Kapitän Bastian Schweinsteiger in sein vorläufiges Aufgebot. "Wir müssen noch ein bisschen warten, aber ich gehe davon aus, dass er es schaffen wird", sagte Löw. Auch den schwächelnden Weltmeistern Lukas Podolski, André Schürrle oder Julian Draxler entzog er das Vertrauen zunächst nicht.

Der vorläufige EM-Kader Deutschlands im Überblick. (Quelle: imago/Sven Simon)Der vorläufige EM-Kader Deutschlands im Überblick. (Quelle: Sven Simon/imago)

Youngster müssen sich beweisen

Vor der "Tour de France" müssen vor allem sie und die Youngster sich ab 24. Mai im Trainingslager in Ascona im Tessin bewähren - Brandt und Co. tragen die Rückennummern 24 bis 27. Bis zum 31. Mai muss Löw noch vier Spieler aus dem Aufgebot streichen.

Darunter keinen Torhüter, denn auf dieser Position legten der Bundestrainer und sein Spezialcoach Andreas Köpke sich auf Manuel Neuer (Bayern München), Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) sowie Leno fest. Kevin Trapp (Paris/St. Germain) und Hannovers Weltmeister Ron-Robert Zieler hatten das Nachsehen.

Löw: "Entscheidungen sind uns nicht leicht gefallen"

"Diese Entscheidungen sind uns wahrlich nicht leicht gefallen", sagte Löw und erklärte ganz allgemein: "Das Kollektiv ist wichtiger als jeder einzelner Spieler. Nach diesen Kritieren haben wir ausgewählt. Wir sind selbstbewusst, aber nicht überheblich. Wir sind stark, aber nicht unbesiegbar." Im Moment gebe es noch "keine Streichkandidaten. Ich habe keine Tendenz". Respekt äußerte Löw vor den Spielern, denen er telefonisch das Aus mitteilte: "Für keinen ist die Karriere in der Nationalmannschaft zu Ende."

Verletzt fehlt bisher nur der Dortmunder Ilkay Gündogan (Knie), der lange ausgefallene Bayern-Innenverteidiger Holger Badstuber schaffte es ebenfalls nicht. Nicht nominiert wurde wie erwartet der Wolfsburger Stürmer Max Kruse, der von Löw wegen einiger Verfehlungen schon im März kurzfristig aus dem Kader gestrichen wurde. Auch der Leverkusener Christoph Kramer ist nach einer mäßigen Saison nicht dabei.

Neben den drei zurückgetretenen Philipp Lahm, Miroslav Klose und Per Mertesacker sowie Zieler und Kramer werden in Frankreich vier Weltmeister sicher fehlen: Die Dortmunder Roman Weidenfeller, Erik Durm und Matthias Ginter sowie der vom BVB inzwischen zum VfB Stuttgart gewechselte Kevin Großkreutz.

Die 27 Spieler kommen aus 17 verschiedenen Vereinen, davon sieben Bundesligisten. Meister Bayern München stellt mit fünf Profis die größte Delegation, der Bundesliga-Zweite Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen stellen je drei. Zehn Kader-Mitglieder spielen bei zehn verschiedenen Klubs im Ausland.

Aus der Riege der Jungstars hofften Jonathan Tah (Leverkusen), Mahmoud Dahoud (Borussia Mönchengladbach) oder die Schalker Max Meyer und Leon Goretzka vergeblich. Sie alle werden sich wohl mit einer Teilnahme an den Olympischen Spielen im August in Rio de Janeiro trösten dürfen.

Ebenfalls gehandelt worden waren im Vorfeld der Gladbacher André Hahn, der schon vor der WM 2014 vorläufig nominiert und dann noch gestrichen wurde, und der Hoffenheimer Stürmer Mark Uth. Dessen Schlussspurt mit acht Toren aus den letzten 13 Spielen kam zu spät, Löw hat ihn aber auf dem Zettel. Auch sein Hoffenheimer Klubkollege Kevin Volland, zuletzt oft nominiert, fehlt. Einziger 1899-Spieler ist damit Sebastian Rudy.

Während des EM-Trainingslagers macht die DFB-Delegation noch einen Abstecher nach Augsburg für ein Testspiel gegen die Slowakei (29. Mai), nach der Rückkehr vom Lago Maggiore folgt am 4. Juni in Gelsenkirchen die Generalprobe gegen EM-Teilnehmer Ungarn. Am 7. Juni bricht der Weltmeister ins Trainingslager nach Évian-les-Bains auf, fünf Tage später steigen Schweinsteiger und Co. mit dem Spiel gegen die Ukraine in Lille ins Turnier ein.

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