Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > EM 2016 >

Mario Gomez zu EM-Teilnahme: "Keiner hat mehr an mich geglaubt"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Stolz auf EM-Teilnahme  

Gomez: "Keiner hat mehr an mich geglaubt"

30.05.2016, 15:47 Uhr | t-online.de

Mario Gomez zu EM-Teilnahme: "Keiner hat mehr an mich geglaubt". Mario Gomez, hier beim Testspiel am Sonntag gegen die Slowakei. (Quelle: imago/Team2)

Mario Gomez, hier beim Testspiel am Sonntag gegen die Slowakei. (Quelle: Team2/imago)

Die WM 2014 in Brasilien hatte er noch verpasst. Nun ist Mario Gomez stolz, dass er bei der Europameisterschaft in Frankreich vom 10. Juni bis 10. Juli wieder dabei ist und mit der Nationalmannschaft um den Titel kämpfen kann.

Die offizielle Bekanntgabe des EM-Kaders folgt zwar erst noch, doch der Stürmer ist in diesem Jahr - nicht zuletzt aufgrund des Rücktritts von Miroslav Klose - quasi unverzichtbar.

"Noch nie in meiner Karriere so fokussiert"

"Keiner hat mehr an mich geglaubt", sagte Gomez im Interview mit dem "kicker". Ein Jahr lang sei "dieses Turnier" ein großer Antrieb gewesen, verriet der 30-Jährige. "Ich war vermutlich noch nie in meiner Karriere so fokussiert auf ein Ziel. Meine Entscheidung mit dem Wechsel zu Besiktas (Istanbul, d. Red.) war darauf ausgerichtet, im Mai 2016 in einer guten Verfassung zu sein, um hier noch einmal dabei sein zu können. Entsprechend froh bin ich, dass alles so gelaufen ist."

Gomez, einer der wenigen Lichtblicke in der Nationalelf bei der 1:3-Niederlage im Testspiel gegen die Slowakei, strotzt vor Selbstvertrauen. "Das Vertrauen in mich selbst, das ist definitiv wieder da", betonte der Angreifer, in der vergangenen Saison Meister mit Besiktas und Torschützenkönig in der Türkei. "Ich genieße den Fußball wie noch nie in meiner Karriere. Ich betrachte die Nominierung als Lohn dafür, dass ich in den letzten Monaten all das, was ich mir vorgenommen hatte, auch umgesetzt habe."

Joachim Löw ist begeistert. "Natürlich müssen die Laufwege noch abgestimmt werden. Aber Mario ist ein Stürmer der letzten Aktion. Wenn man ihn im Sechzehner richtig einsetzt, ist er brandgefährlich", lobte der DFB-Trainer. Deshalb habe Gomez in der Türkei 26 Tore gemacht. "Mario ist nicht immer der spielende Mittelstürmer, der ins Mittelfeld kommt, der mitkombiniert. Er ist ein Spieler, der vorne lauert und gute Wege geht, der im Sechzehner seine Gefahr ausspielen kann."

DFB-Auswahl in der Einzelkritik 
Gomez sticht aus schwacher DFB-Elf hervor

Der Stürmer ist gegen die Slowakei einer von wenigen Lichtpunkten am Horizont. mehr

"Ich mache mir nicht mehr den Druck"

Ansprüche, bei der EM auch spielen zu müssen, hegt Gomez aber nicht. "Natürlich hoffe ich auf meine Einsätze, aber ich bin weit davon entfernt zu sagen, es müssen mindestens drei Spiele sein. Wenn ich am Ende auch nur eine Minute spielen sollte, werde ich trotzdem in jedem Training alles geben und unter Hochspannung stehen."

Er sehe den Fußball und seine Zukunftsplanung mittlerweile viel gelassener. "Ich mache mir nicht mehr den Druck, dass ich das und das und das noch erreichen will. Wenn es in einem Jahr vorbei ist, ist es in einem Jahr vorbei. Wenn es noch fünf Jahre geht, geht es noch fünf Jahre. Ich habe keinen Plan mehr für die nächsten Jahre", sagte Gomez.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal