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EM 2016: In Frankreich droht ein Streikchaos

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Massive Streiks geplant  

Frankreich droht ein Verkehrschaos zur EM

31.05.2016, 14:27 Uhr | sid

EM 2016: In Frankreich droht ein Streikchaos. Zur EM könnten viele Zug still stehen.   (Quelle: dpa)

Zur EM könnten viele Zug still stehen. (Quelle: dpa)

Ab dem 10. Juni dreht sich in Frankreich einen Monat lang alles um Fußball - und im Gastgeberland der Europameisterschaft geht vielleicht gar nichts mehr.

Weil sich die Fronten zwischen den Gewerkschaften und der Regierung rund um die geplanten Arbeitsrechtsreformen weiter verhärten, bauen Eisenbahner und Piloten weniger als zwei Wochen vor Beginn der EURO eine gewaltige Drohkulisse auf. Die mögliche Konsequenz wäre ein Verkehrskollaps.

Erste Streiks laufen schon

Bereits heute startete ein weiterer Streik auf der Schiene, von dem 40 Prozent der Hochgeschwindigkeitszüge TGV sowie die Hälfte der Bahnen rund um die Hauptstadt Paris betroffen sein sollen. Bei der EM-Endrunde könnten im Extremfall sogar 50 Prozent des regionalen und nationalen Eisenbahnverkehrs zum Erliegen kommen. Zur weiteren Anspannung trägt bei, dass im Nachbarland Belgien ebenfalls im Bahnverkehr gestreikt wurde.

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"Es wird Aktionen geben"

Erst am Montag hatte die Fluglinie Air France längere Pilotenstreiks für den Juni angekündigt. Die Mitglieder der Pilotengewerkschaft SNPL stimmten im Grundsatz mit großer Mehrheit für Streiks mit einer Dauer von mehr als sechs Tagen. "Es wird im Juni zwangsläufig Aktionen geben", sagte ein SNPL-Sprecher.

Am Donnerstag legen Mitarbeiter der Pariser Metro vorläufig die Arbeit nieder. Außerdem waren in den letzten Wochen die 19 Atomkraftwerke sowie einige Raffinerien in Frankreich teilweise lahmgelegt.

Debatten und Großdemonstrationen

Die Reformpläne von Staatspräsident Francois Hollande, mit denen unter anderem die 35-Stunden-Woche und der Kündigungsschutz gelockert werden sollen, sorgen in Frankreich seit Wochen für erregte Debatten und Großdemonstrationen.

Die mächtigen Gewerkschaften können in diesem Konflikt mit einem starken Pfund wuchern: In den nächsten Wochen werden Millionen Touristen durch Frankreich strömen. Die Entfernungen zwischen den Spielorten betragen teilweise mehrere hundert Kilometer, Staus auf den Straßen wären bei einer weiteren Eskalation programmiert.

Maßnahmen "werden nicht zurückgenommen"

Hollande bekräftigte trotzdem seinen Willen, an der geplanten Lockerung des Arbeitsrechts festzuhalten. Die Maßnahmen "werden nicht zurückgenommen", sagte der 61-Jährige der Zeitung "Sud Ouest": "Ich halte die Maßnahmen für unbedingt notwendig."

Trotz des drohenden Verkehrschaos fürchtet der Staatspräsident weniger als sieben Monate nach den Anschlägen von Paris ohnehin etwas ganz anderes: "Die größte Bedrohung", so Hollande, "bleibt der Terrorismus."

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