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EM-Kader 2016: Warum Reus fehlt und nicht Hummels und Schweinsteiger

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Fragen und Antworten zum EM-Kader  

Darum Reus und nicht Hummels und Schweinsteiger

01.06.2016, 08:26 Uhr | sid

EM-Kader 2016: Warum Reus fehlt und nicht Hummels und Schweinsteiger. Risiko: Die angeschlagenen Bastian Schweinsteiger (vorn) und Mats Hummels sind bei der EM dabei. (Quelle: imago/Avanti)

Risiko: Die angeschlagenen Bastian Schweinsteiger (vorn) und Mats Hummels sind bei der EM dabei. (Quelle: imago/Avanti)

Für den verletzten Marco Reus ist wieder ein Turniertraum geplatzt. Auch Sebastian Rudy, Julian Brandt und Karim Bellarabi sind nicht bei der EM in Frankreich dabei. Bundestrainer Joachim Löw setzt auf eine neue Jugend-Fraktion. Bei seinen Stammkräften Bastian Schweinsteiger und Mats Hummels nimmt er dagegen ein Risiko in Kauf.

Die Nominierung des 23 Mann starken EM-Kaders hat Fragen aufgeworfen.

Wieso ist Marco Reus nicht dabei?

Marco Reus fehlt wie bei der WM 2014 verletzt. Die Mediziner haben von einem Einsatz abgeraten. Der Dortmunder, so Löw, habe "massive Probleme".

Welche Verletzung Reus plagt, ist schwer zu sagen. Offenbar strahlen Probleme am Schambein, der Leiste und den Adduktoren gegenseitig aufeinander aus.

Werden Schweinsteiger und Hummels fit?

Joachim Löw sagt ja. Die Mediziner offenbar auch. Ingo Froböse, Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule in Köln, sagt: Eher nicht. Im ARD-Morgenmagazin erklärte er, die Chance, dass Schweinsteiger während der EM richtig fit werde, sei "nicht richtig groß". Am Dienstag trainierte der DFB-Kapitän unterdessen erstmals mit der Mannschaft.

Dass Hummels dass erste Spiel bestreiten kann, sei ausgeschlossen. Löw nimmt die beiden Führungsspieler dennoch mit, weil er sie dann braucht, wenn die entscheidenden Spiele kommen. Schweinsteigers heroische Leistung im WM-Finale 2014 nach vorheriger Verletzung dient als Vorbild.

Warum hat es von den Youngstern nur Brandt getroffen?

Joshua Kimmich hat es wegen seiner Vielseitigkeit (defensives Mittelfeld, Innenverteidigung, rechte Abwehrseite) geschafft. Julian Weigl dient auch als zusätzliche Absicherung für das defensive Mittelfeld, wo Ilkay Gündogan fehlt und Schweinsteiger eben wenn überhaupt erst später einsteigen kann.

Brandt hat den Zweikampf auf Augenhöhe gegen Leroy Sané verloren. Er wird sich als Führungsspieler bei den Olympischen Spielen profilieren dürfen und hat bei Löw durchaus bleibenden Eindruck für eine Rückkehr hinterlassen.

Bis wann dürfte Löw einen Spieler nachnominieren?

Laut UEFA-Reglement sind Nachnominierungen bis zum ersten Spiel möglich, also im deutschen Fall bis zum 12. Juni. Allerdings nur dann, wenn auch ein unabhängiger UEFA-Mediziner die Spielunfähigkeit des verletzten Spielers bestätigt.

Sollten Schweinsteiger oder Hummels einen Rückfall erleiden, wäre eine Nachnominierung also ebenso möglich wie im Fall einer schweren neuen Verletzung. Vor der WM 2014 ersetzte Shkodran Mustafi auf diesem Wege Reus. Dieser könnte, theoretisch, diesmal im Bedarfsfall nachnominiert werden.

Wie viele Weltmeister sind noch dabei?

14 von damals 23. Drei - Philipp Lahm, Per Mertesacker und Miroslav Klose - waren nach der WM 2014 zurückgetreten. Sechs weitere - Roman Weidenfeller, Ron-Robert Zieler, Erik Durm, Matthias Ginter, Kevin Großkreutz und Christoph Kramer - schafften es sportlich nicht.

Kramer war als Einziger aus diesem Sextett bei der WM zum Einsatz gekommen.

Welcher Verein stellt das Gerüst?

Wie zu erwarten Double-Sieger Bayern München mit fünf Spielern: Manuel Neuer, Jerome Boateng, Joshua Kimmich, Thomas Müller und Mario Götze.

Ansonsten stellen nur Borussia Dortmund (Julian Weigl, Mats Hummels), der VfL Wolfsburg (Julian Draxler, André Schürrle) und Schalke 04 (Benedikt Höwedes, Leroy Sané) mehr als einen Spieler. 16 weitere Klubs, darunter zehn ausländische, sind mit je einem Profi vertreten.

Was sind die Superlative des Kaders?

Erfahrenster Spieler des Kaders ist Lukas Podolski mit 127 Länderspiel-Einsätzen. Die unerfahrensten sind Bernd Leno, Kimmich und Weigl, die am Sonntag gegen die Slowakei debütierten.

Der jüngste der 23 Profis ist Sané (11. Januar 1996), der älteste Schweinsteiger (1. August 1984).

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