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Deutschland - Ungarn: Schweinsteiger feiert zaghaftes Comeback

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Comeback beim Sieg gegen Ungarn  

Löw: Schweinsteiger "hat noch keinen Rhythmus"

05.06.2016, 11:47 Uhr | dpa, sid

Deutschland - Ungarn: Schweinsteiger feiert zaghaftes Comeback. Der lange verletzte Kapitän Bastian Schweinsteiger kommt gegen Ungarn nach 68 Minuten ins Spiel.  (Quelle: Reuters)

Der lange verletzte Kapitän Bastian Schweinsteiger kommt gegen Ungarn nach 68 Minuten ins Spiel. (Quelle: Reuters)

Bastian Schweinsteiger war nach seinem lang ersehnten Comeback sichtlich erleichtert. Der Kapitän der DFB-Elf klatschte seine Kollegen mit einem Lächeln im Gesicht ab, dann zog er noch auf dem Rasen ein zufriedenes Zwischenfazit.

"Für 25 Minuten, eine halbe Stunde oder eine Halbzeit reicht es schon", sagte der Spielführer nach dem weitgehend mühelosen 2:0 (1:0) bei der EM-Generalprobe gegen EURO-Teilnehmer Ungarn.

"90 Minuten im ersten Spiel? Eher nicht"

Allerdings: Zum EM-Auftakt am 12. Juni in Lille gegen die Ukraine wird Schweinsteiger wohl noch nicht in der Startelf stehen. "Für 90 Minuten im ersten Spiel wird es schwer, das geht eher nicht", sagte er nach seinem ersten Länderspiel seit November 2015 (0:2 in Frankreich) im ZDF.

Unser EM-Reporter vor Ort 
"Schweinsteiger wird sich ins Turnier reinbeißen"

Der Führungsspieler ist für die neu zusammengestellte Mannschaft enorm wichtig. Video

Er sei jedoch "definitiv fitter als vor der WM 2014, da konnte ich fast nix machen, jetzt schon einiges". Und damals in Brasilien reichte es am Ende ja für den Titel - mit Schweinsteiger in der Heldenrolle.

Vorsichtig bei allen Zweikämpfen

Das große Ziel vor Augen warf sich Schweinsteiger nach seiner Einwechslung (68. Minute) in Gelsenkirchen noch nicht mit letzter Konsequenz in die Zweikämpfe - schließlich hatte er wegen zweier Knieverletzungen 2016 nur zwei Spiele bestritten. "Er hat natürlich noch keinen Rhythmus", sagte Bundestrainer Joachim Löw, für das Ukraine-Spiel müsse man "mal sehen".

Die fehlende Spielpraxis war ihm dabei deutlich anzumerken, der frühere Münchner tastete sich erst einmal langsam ins Spiel hinein. Kein Wunder, stand Schweinsteiger für Manchester United in diesem Jahr gerade einmal 141 Minuten auf dem Spielfeld.

Schrecksekunde nach zwei Minuten Einsatzzeit

Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung hatte Schweinsteiger die erste Schrecksekunde zu überstehen. Der Ungar Laszlo Kleinheisler ging mit gestrecktem Bein in den Zweikampf, verfehlte das Knie des Weltmeisters aber zum Glück knapp. Fortan begab sich Schweinsteiger ins Zentrum, agierte mit Mesut Özil im defensiven Mittelfeld.

Löw hingegen fand es vor allem "wichtig, zu Null zu spielen, das bringt ein gutes Gefühl für die nächste Woche" - die letzte vor dem Start ins Turnier. Deshalb nahm es Löw auch erleichtert zur Kenntnis, dass Abwehrchef Jerome Boateng ("kein Problem") und Sami Khedira, dessen Auswechslung er als "reine Vorsichtsmaßnahme" bezeichnete, sich in harten Duellen nicht ernsthaft verletzten.

Spielpraxis am wichtigsten

In der Pause wechselte Löw Spieler und Positionen, und das DFB-Team gewann die Spielkontrolle zurück. Mario Gomez scheiterte zunächst per Kopf an Gabor Kiraly, ehe Thomas Müller vollstreckte. Dann kam Schweinsteiger - und das war an diesem Abend doch die wichtigste Nachricht.

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